
Oranienburg liegt elf Kilometer nördlich der Berliner Stadtgrenze und ist über die B 96, das Autobahnkreuz Oranienburg sowie A 10 und A 111 gut zu erreichen. Für Lieferverkehr heißt das: Die Lastwagen kommen schnell bis an den Stadtrand. Eng wird es erst danach, in der Innenstadt zwischen Bahnhof, Schloss und Havel.
Ein Baulogistikkonzept legt fest, wann welches Material kommt, auf welchem Weg es die Baustelle erreicht und wo es abgeladen wird. Wir vergeben Lieferfenster, stimmen Routen ab und halten die Nachbarschaft so weit wie möglich frei von wartenden Fahrzeugen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Bahnhof ist ein Knoten: Hier endet die S-Bahn-Linie S1, Regionalzüge und Fernverkehr halten, Busse fahren ab. Das Umfeld wurde mit Busbereich, Fahrradparkhaus und Park-and-ride-Platz neu geordnet. Baustellen in diesem Bereich müssen Lieferungen um Pendlerspitzen und Busverkehr herum legen.
Bei der Entschärfung eines Blindgängers richtet die Stadt einen Sperrkreis ein, der je nach Fund von etwa 100 Metern bis zu einem Kilometer reichen kann. Straßen werden gesperrt, Anwohner verlassen ihre Wohnungen. Für Baustellen in der Nähe bedeutet das kurzfristig umgeplante Lieferungen. Genau dafür braucht es ein System, das Fenster schnell verschieben kann.
Viele Baustellen liegen in Ortsteilen wie Lehnitz, Germendorf oder Sachsenhausen, die über Landstraßen und Wohnstraßen erreicht werden. Dort zählen Rücksicht auf Anlieger, abgestimmte Zufahrten und Fahrzeuggrößen, die zur Straße passen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen täglich kommen und wo sie abgeladen werden. So entsteht ein Ablaufplan für die gesamte Bauzeit.
Jeder Lieferant bekommt ein festes Fenster. Lastwagen, die über das Autobahnkreuz Oranienburg kommen, rollen damit nicht auf Verdacht in die Stadt, sondern zu einer freien Ladezone.
Wir legen fest, über welche Straßen Fahrzeuge die Baustelle erreichen und wo sie bei Verzögerungen warten können, ohne Wohnstraßen oder Bushaltestellen zu blockieren.
Nach Lean-Construction-Grundsätzen kommt Material möglichst dann, wenn es verbaut wird. Das spart Lagerfläche, die auf Grundstücken in Oranienburg ohnehin knapp ist.
Lieferungen kommen planbar an und Gewerke warten nicht auf Material.
Anwohner und Pendler werden weniger durch Baustellenverkehr belastet.
Kurzfristige Sperrungen lassen sich auffangen, ohne dass der Bauablauf stockt.
Weniger Material auf der Fläche schafft Platz auf engen Grundstücken.
→ Feste Lieferfenster und ein Wartepunkt abseits der Baustelle verhindern Rückstau in der Nachbarschaft.
→ Wir verschieben betroffene Lieferungen, informieren Lieferanten und ziehen Arbeiten vor, die ohne Anlieferung auskommen.
→ Großlieferungen planen wir in ruhigere Zeiten und stimmen die Zufahrt mit Bus- und Radverkehr ab.
→ Wir prüfen die Route vorab, klären Genehmigungen für Schwertransporte und wählen gegebenenfalls kleinere Teillieferungen.
Rund um den Bahnhof treffen S-Bahn, Regionalverkehr, Busse und Radverkehr aufeinander. Jede Anlieferung braucht hier ein abgestimmtes Fenster.
Das voll erschlossene Gebiet in Sachsenhausen liegt rund drei Kilometer von der B 96 und hat einen Gleisanschluss. Große Mengen Material lassen sich dort gut bündeln.
Bei mehreren Baufeldern nebeneinander, etwa im geplanten Quartier an der Weißen Stadt, müssen sich die Lieferungen verschiedener Bauherren die Zufahrten teilen.
In Lehnitz, Friedrichsthal oder Schmachtenhagen führen Lieferwege durch Wohnstraßen. Hier zählen Rücksicht und passende Fahrzeuggrößen.

Wir sammeln Liefermengen, Bauphasen und mögliche Zufahrten und sehen uns die Straßen rund um die Baustelle an.
Ladezonen, Routen, Wartepunkte und Regeln für Lieferanten werden im Logistikkonzept festgehalten.
Lieferanten melden ihre Fahrten an und erhalten ein Zeitfenster. Das Tor kennt den Tagesplan.
Bei Sperrungen, Verzögerungen oder neuen Bauabschnitten passen wir Fenster und Routen an.
Entsteht ein Geschäfts- und Wohnhaus nahe dem Bahnhof Oranienburg, dann werden Beton, Stahl und Fertigteile in Fenster gelegt, die außerhalb der Pendlerspitzen liegen. Die Fahrzeuge kommen über B 96 und Innenstadtstraßen und werden an einer festen Ladezone empfangen.
Kündigt die Stadt im Umfeld eine Entschärfung an, dann verschieben wir die Fenster des betroffenen Tages. Die Lieferanten erhalten neue Zeiten, auf der Baustelle laufen in dieser Zeit Innenarbeiten mit Material, das bereits vor Ort ist.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Die Lieferfenster gehen an das Personal am Tor. So kann die Zugangskontrolle ein erwartetes Fahrzeug ohne Rückfrage zur Ladezone lassen.
Die operative Baulogistik übernimmt den Rest: Material wird abgeladen, verteilt und eingelagert. Planung und Ausführung bleiben so in einer Hand und Störungen fallen schneller auf.
Ja, sobald mehrere Gewerke gleichzeitig Material brauchen. Gerade auf engen Grundstücken in Oranienburg verhindert eine geregelte Anlieferung, dass Lastwagen auf der Straße warten und Nachbarn verärgert werden.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und die wichtigsten Gewerke. Wir entwickeln ein Logistikkonzept mit Lieferfenstern und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Oranienburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit