
Hohen Neuendorf verteilt sich auf rund 48 Quadratkilometer und vier Stadtteile: den Kern mit Elseneck und Niederheide, Bergfelde, Borgsdorf mit Havelhausen, Pinnow und Venedig sowie Stolpe. Wer hier eine Baustelle einrichtet, findet selten eine freie Fläche am Rand. Meist steht das Grundstück zwischen bewohnten Häusern, an einer Anliegerstraße oder am Waldrand.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit dem Plan, nicht mit dem Container. Wir legen fest, wo Unterkünfte, Sanitär, Lager und Kranstellung Platz haben, wie Baustrom und Bauwasser herankommen und wo der Bauzaun verläuft. So steht die Infrastruktur, bevor das erste Gewerk anrückt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt grenzt im Süden direkt an die Berliner Ortsteile Frohnau und Heiligensee. Seit dem Bau der Nordbahn ist Hohen Neuendorf als Wohnort für Pendler gewachsen. Viele Baufelder liegen daher in fertig bebauten Quartieren, in denen Containerstellplatz und Lagerfläche auf dem eigenen Grundstück gefunden werden müssen.
Die Stadt hat für ihr gesamtes Gebiet ein hydraulisches Geländemodell erstellen lassen, das Bodenarten, Versickerung und Kanalnetz berücksichtigt. Anlass waren Erfahrungen mit Starkregen in mehreren Stadtgebieten. Für die Einrichtung heißt das: Container, Stromverteiler und Materiallager gehören nicht in Senken, in denen sich bei Starkregen Wasser sammelt.
Bergfelde liegt im Naturpark Barnim, die übrigen Stadtteile an dessen westlichem Rand. Waldnahe Grundstücke verlangen einen Bauzaun mit Abstand zu den Wurzelbereichen. Auch die Lagerflächen dürfen nicht in den Bestand eingreifen. Diese Abgrenzung planen wir vor der Anlieferung der ersten Container.

Wir zeichnen Containerstandorte, Lagerzonen, Kranschwenkbereich und Fluchtwege maßstäblich ein. Auf engen Grundstücken in Hohen Neuendorf stapeln wir Container lieber, als Fläche zu verbrauchen, die später für Material fehlt.
Wir stimmen die Anschlusspunkte mit den Versorgern ab und planen den Wasseranschluss für Sanitär und Betonarbeiten. Verteiler legen wir so, dass Kabel keine Fahrwege kreuzen. Die Verteilung prüfen wir während der Bauzeit mit.
Aufenthaltsräume, Büro und Sanitäranlagen dimensionieren wir nach der Zahl der Beschäftigten auf der Baustelle. Ihre Lage wählen wir so, dass sie hoch genug stehen und nicht im Abflussweg von Regenwasser liegen.
Mobile Bauzäune, Sichtschutz und Tore setzen wir entlang der Grundstücksgrenze. An Gehwegen und Schulwegen planen wir eine gesicherte Führung für Fußgänger und Radfahrer.
Container, Strom und Wasser stehen bereit, bevor die Gewerke beginnen.
Die Flächen auf dem Grundstück sind von Anfang an verteilt und nicht dem Zufall überlassen.
Wasserlagen bei Starkregen und schützenswerter Baumbestand fließen in die Planung ein.
Ein Ansprechpartner koordiniert Einrichtung, Umbau und Rückbau.
→ Wir prüfen Containerstapel, eine Lagerung auf Abruf und eine Teilnutzung des Straßenraums mit Genehmigung der Stadt Hohen Neuendorf.
→ Wir nehmen die Starkregengefährdungskarte im Geoportal der Stadt als Grundlage und stellen Strom, Container und empfindliches Material auf höher gelegene Flächen.
→ Der Bauzaun spart den Wurzelbereich aus, Lagerflächen und Fahrwege legen wir außerhalb der Kronentraufe an.
→ Der Einrichtungsplan bekommt Phasen. Mit dem Baufortschritt bauen wir die Einrichtung um. Vorher schreiben wir fest, welche Fläche wann wem zur Verfügung steht.
Neubauten auf Einzelgrundstücken und in Gebieten mit neuen Bebauungsplänen, etwa in Bergfelde nördlich der Uhlandstraße.
Erweiterungen und Sanierungen an Schulstandorten, bei denen die Einrichtung vom Schulbetrieb getrennt sein muss.
Freiflächenanlagen wie der geplante Solarpark Pinnow in Borgsdorf mit Lagerflächen auf offener Fläche.
Ertüchtigung von Gebäuden und Infrastruktur, wie sie das Quartierskonzept Borgsdorf beschreibt.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Baumbestand und Höhenlage an und werten die Starkregenkarte aus.
Container, Lager, Strom, Wasser, Bauzaun und Kran kommen in einen Plan mit Phasen für den Bauablauf.
Wir koordinieren Anlieferung und Aufbau der Container, Anschlüsse und Zäune bis zur Übergabe an die Gewerke.
Mit dem Baufortschritt passen wir die Einrichtung an und räumen das Grundstück am Ende vollständig.
Liegt ein Neubau mit mehreren Wohnungen in einem Wohngebiet von Hohen Neuendorf und bleibt neben der Baugrube nur ein schmaler Streifen, dann planen wir dort zwei übereinander gestellte Container für Büro und Aufenthalt, die Sanitäranlage an der Grundstücksgrenze und den Lagerplatz im hinteren Teil.
Ist auf dem Grundstück zusätzlich eine Mulde zu erkennen, in der sich Regenwasser sammelt, dann bleibt diese Fläche frei von Stromverteilern und Material. Mit dem Rohbau wechselt die Einrichtung in die zweite Phase: Die Grube ist verfüllt, das Lager rückt nach vorne und der Kranstandort wird frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist Grundlage für das Logistik-Management. Erst wenn feststeht, wo abgeladen und gelagert wird, lassen sich Lieferungen in Zeitfenster legen.
Bauzaun und Tore bilden außerdem den Rahmen für Zugangskontrolle und Bewachung. Kommen Umweltauflagen hinzu, etwa am Rand des Naturparks Barnim, stimmen wir Einrichtung und ökologische Baubegleitung gemeinsam ab.
Meist steht weniger Fläche zur Verfügung als gewünscht. Wir planen Container gestapelt, Lager auf Abruf und klären früh, ob Straßenraum genutzt werden darf. Gehwege und Schulwege werden dabei gesichert an der Baustelle vorbeigeführt.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Container, Strom, Wasser und Bauzaun.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hohen Neuendorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit