
Die Großsiedlung im Osten von Reinickendorf misst rund 3,2 Quadratkilometer und war von Anfang an dicht geplant: fast 17.000 Wohnungen in Hochhausketten, dazu Grünzüge, Wege, Schulen und ein Zentrum am Marktplatz. Freie Flächen für Container, Kranstandorte und Materiallager gibt es dort kaum. Jede Baustelleneinrichtung in Berlin-Märkisches Viertel muss sich in ein Gefüge einpassen, das nicht für Bauverkehr gedacht war.
Wir planen die Einrichtung so, dass sie vom ersten Tag an trägt: Wo stehen Büro- und Aufenthaltscontainer, wo die Sanitäranlage, wo wird gelagert und wo verläuft der Bauzaun. Dazu kommen Baustrom, Bauwasser und die Verkehrssicherung an der Grundstücksgrenze. Am Ende steht ein Plan, nach dem alle Gewerke arbeiten können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Ein Teil des Gebiets war ursprünglich Feuchtgebiet. Viele Hochhäuser wurden deshalb ohne Keller gebaut, die Abstellräume liegen im Erdgeschoss. Für die Einrichtung heißt das: Container, Silos und schwere Lager brauchen einen tragfähigen Untergrund. Eine Baugrube kann zudem schnell zur Frage der Wasserhaltung werden. Wir prüfen vor dem Aufstellen, welche Flächen belastbar sind.
Zwischen den Häusern liegen Grünzüge, die von Beginn an zur Planung der Siedlung gehörten. Bäume und Rasenflächen sind dort Teil des Wohnumfelds. Lagerplätze und Containerstandorte legen wir deshalb bevorzugt auf befestigte Flächen und halten Abstand zu Wurzelbereichen. Wo das nicht reicht, stimmen wir mit Bauherr und Bezirk ab, welche Flächen auf Zeit genutzt werden dürfen.
Erschlossen wird Berlin-Märkisches Viertel über wenige Hauptstraßen: Wilhelmsruher Damm, Dannenwalder Weg, Finsterwalder Straße, Eichhorster Weg, Schorfheidestraße und im Norden der Senftenberger Ring. Die Zufahrt zur Baustelle muss für Lastwagen und Mobilkran befahrbar sein, ohne Gehwege, Hauseingänge oder Bushaltestellen zuzustellen. Die Lage der Einfahrt ist deshalb einer der ersten Punkte in unserem Plan.

Büro, Aufenthaltsraum, Umkleide und Sanitäranlagen ordnen wir so an, dass kurze Laufwege auf der Baustelle entstehen und die Container nicht vor Fenstern bewohnter Erdgeschosse stehen. Bei begrenzter Fläche planen wir gestapelte Anlagen.
Für Fassadenplatten, Fenster, Dämmstoff oder Leitungsrohre legen wir feste Lagerflächen fest, getrennt nach Gewerk. Auf feuchtem Grund prüfen wir, ob Platten oder Schotter als Unterbau nötig sind, bevor schweres Material abgestellt wird.
Wir klären die Anschlusspunkte, planen die Verteilung über die Fläche und legen Leitungswege so, dass sie Fußwege der Bewohner nicht kreuzen. Bei Arbeiten an mehreren Hauseingängen gleichzeitig verteilen wir die Versorgung abschnittsweise.
Bauzaun, Beschilderung und Absperrung trennen das Baufeld vom Wohnumfeld. Wo die Baustelle an Straßen wie den Wilhelmsruher Damm grenzt, planen wir die Verkehrssicherung so, dass Busse und Radfahrer sicher vorbeikommen.
Ein Einrichtungsplan, der Platzmangel, weichen Grund und bewohnte Häuser von Beginn an berücksichtigt.
Container, Lager, Baustrom und Zaun aus einer Planung, statt einzeln von Gewerk zu Gewerk abgestimmt.
Freie Hauseingänge, Feuerwehrzufahrten und Bewohnerwege während der gesamten Bauzeit.
Eine Einrichtung, die bei mehreren Bauabschnitten mitwandert und nicht jedes Mal neu erfunden wird.
→ Wir prüfen befestigte Alternativen wie Parkplätze oder Zufahrten, schützen Wurzelbereiche mit Lastverteilung und klären vorab, welche Flächen auf Zeit genutzt werden dürfen.
→ Containerstandorte und Lager bekommen einen tragfähigen Unterbau. Für Baugruben planen wir die Wasserhaltung und die Ableitung von Anfang an mit ein.
→ Wir legen vom Baufeld getrennte Bewohnerwege fest. Die Einrichtung richten wir so aus, dass Eingänge, Müllplätze und Feuerwehrzufahrten erreichbar bleiben.
→ Wir planen eine Einrichtung, die mitwandern kann: Container, Zaun und Versorgung werden in Abschnitten umgesetzt, ohne dass die Baustelle stillsteht.
Wärmedämmung von Fassaden, Dächern und Kellerdecken sowie neue Fenster und Heizungsrohre, wie sie im Viertel ab 2008 an mehr als 13.000 Wohnungen umgesetzt wurden.
Hölzerne Aufbauten mit bis zu drei Etagen, wie sie in den 2010er Jahren auf einigen Flachdächern entstanden sind, brauchen Kranstandorte und Lagerflächen am Haus.
Umbauten an Grundschulen und Kindergärten am Rand der Siedlung mit Einrichtungen, die Schulhof und Zugänge freihalten.
Bauvorhaben im Industriegebiet hinter der Quickborner Straße, wo mehr Fläche zur Verfügung steht, aber Lieferverkehr und Betrieb weiterlaufen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Untergrund, Hauseingänge und Grünflächen an und halten fest, was frei bleiben muss.
Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandorte, Leitungswege und Zaun ein und stimmen den Plan mit Bauleitung und Bauherr ab.
Container, Sanitär, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun werden nach Plan aufgestellt, bevor die Gewerke anrücken.
Mit jedem Bauabschnitt wandert die Einrichtung weiter. Zum Schluss bauen wir zurück und übergeben die Flächen wieder.
Liegt eine Baustelle zur Fassadendämmung an einer Hochhauskette in Berlin-Märkisches Viertel, dann steht vor dem Haus meist nur ein schmaler Streifen zwischen Gebäude und Grünzug zur Verfügung. In diesem Fall planen wir die Container auf einem befestigten Platz in der Nähe, legen das Fassadenmaterial abschnittsweise direkt am Gerüst ab und führen den Bauzaun so, dass jeder Hauseingang einen eigenen gesicherten Zugang behält.
Wenn zusätzlich ein Mobilkran für Dacharbeiten gebraucht wird, dann prüfen wir den Untergrund am Kranstandort, legen die Abstützung auf Lastverteilungsplatten und planen den Schwenkbereich so, dass er weder Wege noch Spielplätze überstreicht. Baustrom und Bauwasser verlegen wir entlang der Fassade, nicht quer über die Gehwege.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist der erste sichtbare Schritt eines Bauvorhabens und gibt die Ordnung für alles Weitere vor. Unser Plan zeigt, wo geliefert, gelagert, gearbeitet und gegangen wird. Daran richten sich Logistik-Management, operative Baulogistik und Baustellensicherheit aus.
Verändert sich der Bauablauf, passen wir die Einrichtung an. Wird ein Abschnitt fertig, ziehen Container und Zaun weiter. Der Plan für Berlin-Märkisches Viertel wird fortgeschrieben, damit alle Beteiligten mit demselben Stand arbeiten.
Das hängt von Eigentümer und Bezirk ab. In Berlin-Märkisches Viertel gehören die Grünzüge zum Wohnumfeld der Siedlung. Wir suchen zuerst befestigte Flächen und klären eine Nutzung auf Zeit nur dort ab, wo es keine andere Lösung gibt. Wurzelbereiche schützen wir mit Lastverteilung.

Schildern Sie uns Grundstück, Bauvorhaben und Zeitraum. Wir erstellen einen Einrichtungsplan, der Platz, Untergrund und Bewohner berücksichtigt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Märkisches Viertel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit