
Kaum ein Berliner Ortsteil bietet so viel Fläche wie Berlin-Tegel. Mit 33,7 Quadratkilometern ist er nach Köpenick der zweitgrößte der Stadt. Auf dem früheren Flughafen öffnet sich ein Areal von rund 500 Hektar für Forschung, Gewerbe und Wohnen. Viel Raum bedeutet aber nicht, dass sich Container, Lager und Kranstellflächen einfach irgendwo abstellen lassen. Bombenkrater, Blindgänger und Denkmalschutz bestimmen, wo eine Einrichtung stehen darf.
Wir planen die Baustelleneinrichtung in Berlin-Tegel vom ersten Lageplan bis zum Tag, an dem die erste Kolonne anrückt. Dazu gehören Zufahrten, Lagerflächen, Baustrom und Bauwasser, Aufenthalts- und Sanitärcontainer sowie Bauzaun und Beschilderung. Jede Fläche stimmen wir mit dem Bauablauf ab, damit sie nicht nach wenigen Wochen umziehen muss.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Flughafengelände ist durch Bombenkrater und Blindgänger belastet. Kampfmittelräumung und Altlastenerkundung gehören deshalb zu den ersten Bauabschnitten. Für die Einrichtung heißt das: Container, Lagerplätze und Baustraßen kommen nur auf Flächen, die geräumt und freigegeben sind. Wer den Lageplan zu früh festlegt, plant oft auf einem Baufeld, das noch gesperrt ist.
Der Flughafen steht seit April 2019 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Im und am Terminal A, das für eine technische Hochschule umgebaut werden soll, bleibt wenig Raum für dauerhafte Lager. Kranfundamente, Containerstandorte und Leitungswege müssen so liegen, dass sie das geschützte Bauwerk nicht berühren und die Ansicht frei bleibt.
Für das Schumacher Quartier ist ein Regenwassermanagement nach dem Schwammstadt-Prinzip vorgesehen. Flächen, die später Wasser aufnehmen sollen, eignen sich schlecht als verdichteter Lagerplatz. Im Norden des Ortsteils prägen sandige Böden den Tegeler Forst, im alten Ortskern dagegen enge Bebauung rund um die Dorfkirche Alt-Tegel. Die Einrichtung sieht in Berlin-Tegel deshalb je nach Lage völlig unterschiedlich aus.

Wir zeichnen den Einrichtungsplan entlang der geräumten und freigegebenen Teilflächen. Sobald weitere Abschnitte frei werden, schreiben wir den Plan fort, statt Container und Lager quer über das Gelände zu verschieben.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer stellen wir dort auf, wo sie für alle Gewerke erreichbar sind und den späteren Baufeldern nicht im Weg stehen. Auf großen Arealen wie dem früheren Flugfeld lohnt sich oft ein zweiter, kleinerer Stützpunkt.
Wir koordinieren Anschlüsse, Verteiler und Leitungswege. Auf weitläufigen Flächen in Berlin-Tegel sind die Wege zwischen Übergabepunkt und Verbraucher lang, deshalb planen wir Kabel- und Schlauchtrassen so, dass sie Baustraßen nicht queren müssen.
Zaunverlauf, Tore und Hinweisschilder legen wir so fest, dass Lieferverkehr, Fußgänger und Nachbarn klar getrennt sind. Am Ortskern und an Wohnstraßen achten wir auf freie Gehwege und sichtbare Zufahrten.
Container und Lager stehen auf Flächen, die für die gesamte Bauzeit nutzbar sind.
Freigaben, Denkmalschutz und Regenwasserflächen fließen von Anfang an in den Lageplan ein.
Baustrom, Bauwasser und Wege sind so verlegt, dass Gewerke sich nicht gegenseitig behindern.
Ein Ansprechpartner hält den Einrichtungsplan aktuell, wenn neue Bauabschnitte hinzukommen.
→ Wir planen zunächst einen Interimsstandort auf freigegebenem Grund und legen den endgültigen Platz fest, sobald die Freigabe vorliegt. Der Umzug wird dann einmal sauber geplant statt mehrmals improvisiert.
→ Lager und Container rücken auf Außenflächen, am Gebäude bleibt nur, was die Montage unmittelbar braucht. Material kommt in kleinen Mengen zum Bauwerk, die Hauptlagerung erfolgt in einiger Entfernung.
→ Schwere Lasten kommen auf Flächen, die ohnehin versiegelt werden. Versickerungsbereiche schützen wir mit Zaun und Hinweis vor dem Befahren.
→ Wir prüfen Stellflächen im öffentlichen Raum, planen schmale Einrichtungen in der Baulücke und verlegen größere Lager an einen Ort außerhalb, von dem aus nachgeliefert wird.
Auf dem früheren Flugfeld sollen bis zu 1.000 Unternehmen Platz finden. Jedes Baufeld braucht eine eigene Einrichtung, die sich in die Abschnitte der Erschließung einfügt.
Für mehr als 10.000 Menschen sind Wohnungen geplant, ein Teil in Holzhybridbauweise. Montageflächen, Elementlager und Kranstandorte müssen eng aufeinander abgestimmt sein.
Der Umbau von Terminal A für eine Hochschule ist ein Vorhaben im Bestand mit wenig Raum am Gebäude und strengen Vorgaben für jede Fläche.
Sanierungen und Neubauten rund um Alt-Tegel und den Hafen brauchen schmale Einrichtungen und Lager, die abseits des Baufelds liegen.

Wir sichten Lagepläne, Freigaben, Denkmalauflagen und Vorgaben zum Regenwasser für Ihr Baufeld in Berlin-Tegel.
Container, Lager, Zufahrten, Kran und Leitungen werden in einem Plan zusammengeführt, der den Bauablauf abbildet.
Wir koordinieren Aufstellung, Anschlüsse und Zaun, damit die Baustelle am ersten Arbeitstag nutzbar ist.
Mit jedem neuen Abschnitt passen wir den Plan an, statt die Einrichtung ungeplant wachsen zu lassen.
Liegt ein Neubaufeld auf dem früheren Flughafengelände und sind erst Teile davon kampfmittelfrei, dann beginnt die Einrichtung auf diesen Teilen. Ein kompakter Stützpunkt mit Büro, Sanitär und Aufenthalt entsteht nahe der Zufahrt, das Hauptlager folgt, sobald der angrenzende Abschnitt freigegeben ist.
Wenn zusätzlich Flächen für die spätere Regenwasserversickerung freigehalten werden müssen, dann bekommen diese einen eigenen Zaun und werden im Lageplan farbig markiert. Schwere Stapel und Fahrwege rücken auf Bereiche, die ohnehin befestigt werden. So muss die Einrichtung nicht nach jedem Planungsschritt neu sortiert werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was danach kommt. Liefertore, Wartezonen und Kranstellflächen stimmen wir mit dem Logistik-Management ab, damit Anlieferungen in Berlin-Tegel dort ankommen, wo Platz ist.
Zaun, Tore und Beleuchtung planen wir gemeinsam mit der Baustellensicherheit, Sanitätsraum und Rettungswege mit dem Sanitätsdienst. Schutzflächen für Boden und Bäume legen wir zusammen mit der ökologischen Baubegleitung fest.
Auf dem früheren Flughafengelände in Berlin-Tegel gibt es Bombenkrater und Blindgänger. Container, Lager und Baustraßen planen wir deshalb nur auf Flächen, deren Räumung abgeschlossen und freigegeben ist. Für noch gesperrte Bereiche sehen wir Zwischenlösungen vor.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem Vorschlag für Flächen, Zufahrten und Container.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Tegel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit