
Wer in Berlin-Siemensstadt baut, findet selten eine leere Wiese vor. Der Ortsteil im Osten des Bezirks Spandau ist über ein Jahrhundert als Industriestandort gewachsen. Zwischen Hohenzollernkanal im Norden und Spree im Süden stehen Hallen, Verwaltungsbauten und Wohnsiedlungen eng beieinander, dazu kommt die aufgeständerte Trasse der früheren Siemensbahn.
Für eine Baustelleneinrichtung bedeutet das: Jeder Quadratmeter für Container, Lager und Kranstandort muss vorher gesucht und mit dem Bestand abgestimmt werden. Wir planen eine Einrichtung, die zur Fläche passt. Anschließend setzen wir sie mit eigenem Personal um.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf dem früheren Werksgelände entsteht in Abschnitten ein neues Stadtquartier mit bis zu 3.750 Wohnungen, einer Grundschule, zwei Kitas und einem Park im Norden. Denkmalgeschützte Verwaltungsgebäude und Hallen bleiben stehen und bekommen neue Nutzungen. Eine Baustelleneinrichtung muss dort mit Abstand zu wertvollen Fassaden auskommen und darf Anschlusspunkte am Bestand nur nach Freigabe nutzen.
Die Siemensbahn verläuft auf rund 800 Metern als Viadukt und auf etwa zwei Kilometern auf einem Damm. Der Abschnitt bis Gartenfeld steht seit 1995 unter Denkmalschutz. Unter und neben solchen Bauwerken sind Kranschwenkbereiche, Lagerhöhen und Aufstellflächen begrenzt und gehören früh in den Plan.
Im Norden liegt die Insel Gartenfeld zwischen dem Hohenzollernkanal und dem Alten Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal. Sie ist über die Gartenfelder Straße erschlossen, die Gartenfelder Brücke führt hinüber nach Haselhorst. Wo eine Fläche von Wasser umgeben ist, hängen Baustrom, Bauwasser und Lkw-Zufahrt an wenigen Punkten.

Wir zeichnen Container, Lager, Kranstandorte, Wege und Tore in den Lageplan ein und halten dabei Abstände zu denkmalgeschützten Bauteilen, zum Viadukt und zu Uferbereichen ein.
Büro, Aufenthalt und Sanitär stellen wir dort auf, wo der Untergrund trägt und Leitungen erreichbar sind. Auf engen Flächen planen wir gestapelte Anlagen statt breiter Containerreihen.
Wir klären Anschlusspunkte mit den Versorgern und dem Eigentümer, legen Verteiler fest und führen Leitungen so, dass sie Fahrwege und Fluchtwege nicht kreuzen.
Der Zaunverlauf folgt der Baufeldgrenze, Tore liegen an den Stellen, die Lkw sicher anfahren können. Zur Straße hin sorgen Beschilderung und Absperrung für Ordnung.
Container, Lager und Kran stehen dort, wo sie den Bauablauf tragen und den Bestand schonen.
Baustrom und Bauwasser sind vor dem ersten Gewerk angeschlossen und verteilt.
Zaun und Tore trennen die Baustelle sauber von Straße, Uferweg und Nachbarschaft.
Spätere Bauabschnitte sind im Einrichtungsplan schon mitgedacht.
→ Wir prüfen Stapelcontainer, Lager auf Nachbarflächen und eine Anlieferung im Takt, damit am Bestand nur liegt, was gleich verbaut wird.
→ Kranstandort, Schwenkbereich und Lagerzonen stimmen wir im Einrichtungsplan ab und markieren gesperrte Bereiche vor Ort deutlich.
→ Wir planen Aufstellflächen erst nach Vorliegen der Baugrund- und Bodenuntersuchung und halten Platz für getrennte Haufwerke frei.
→ Der Plan sieht Umzüge von Containern, Zaun und Toren je Abschnitt vor, damit Wege und Versorgung durchgehend funktionieren.
Mehrere Bauabschnitte mit Wohnungen, Schule und Kitas brauchen eine Einrichtung, die abschnittsweise mitwandert.
Im Bestand sind Flächen knapp, Anbauten und Lasten an Fassaden nur eingeschränkt möglich.
Unter und neben Viadukt und Bahndamm sind Kranstandorte und Lagerflächen besonders sorgfältig zu planen.
Eine von Kanälen umgebene Fläche mit wenigen Zufahrten verlangt eine durchdachte Versorgung mit Baustrom und Bauwasser.

Wir sehen uns Baufeld, Zufahrten, Bestand, Leitungen und Nachbarschaft an und sammeln die Auflagen aus der Baugenehmigung.
Container, Lager, Kran, Tore und Versorgung kommen in einen Plan, der mit Bauleitung und Eigentümer abgestimmt wird.
Unser Personal stellt Zaun, Container und Verteiler auf und prüft, ob Wege und Anschlüsse wie geplant funktionieren.
Mit jedem Bauabschnitt passen wir die Einrichtung an und bauen am Ende alles zurück.
Liegt in Berlin-Siemensstadt eine Baustelle zwischen einer erhaltenen Werkhalle und einer neuen Erschließungsstraße, dann kommt der Containerturm auf die Seite zur Straße, der Kran in die Mitte des Baufelds und das Materiallager auf eine Fläche, die später erst bebaut wird. Die Halle selbst bleibt frei von Lasten und Anbauten.
Muss das Baufeld nach einigen Monaten an die Nachbarfläche abgegeben werden, dann ist der Umzug bereits geplant: Zaun und Tor wandern mit, die Leitungen für Baustrom und Bauwasser bleiben an ihren Verteilern und werden nur verlängert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Grundlage für das Logistik-Management: Aus ihm ergeben sich Tore, Wartezonen und Abladeflächen für die Lieferungen. Auch die Bewachung und die Zugangskontrolle richten sich nach den dort festgelegten Zäunen und Toren.
Wenn eine ökologische Baubegleitung nötig ist, etwa an den Ufern der Kanäle, legen wir Schutzzonen gleich im Plan fest. So bleiben Bäume, Uferstreifen und Fortpflanzungsstätten von Lagern und Fahrwegen unberührt.
Wir halten Container, Lager und Kranlasten von Fassaden und Dächern fern, nutzen Anschlusspunkte am Bestand nur nach Freigabe und legen Schutzzonen im Plan fest. So bleibt der Denkmalbestand unberührt, während daneben gebaut wird.

Schicken Sie uns Lageplan, Bauzeit und Bauabschnitte. Wir erstellen einen Einrichtungsplan, der zur Fläche passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Siemensstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit