
In Berlin-Siemensstadt treffen auf wenigen Quadratkilometern laufende Produktion, Wohnsiedlungen und große Bauabschnitte aufeinander. Die Nonnendammallee ist die bestimmende Straße des Ortsteils, über sie laufen Werksverkehr, Busse und Lieferungen. Wenn dort zusätzlich Betonmischer, Stahltransporte und Fertigteile ankommen, entscheidet die Planung der Anlieferung über den Bauablauf.
Unser Logistik-Management legt fest, wann welches Fahrzeug kommt, welchen Weg es nimmt und wo es entladen wird. Lieferanten buchen feste Zeitfenster. Die Baustelle erhält, was sie braucht. Die Nachbarschaft merkt davon möglichst wenig.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das neue Stadtquartier auf dem früheren Werksgelände ist als autoarmes Viertel ohne Durchgangsverkehr geplant. Autos sollen dort nur für Anlieferung, Müllabfuhr und die Zufahrt zu Quartiersgaragen fahren. Für Bauabschnitte, die neben bereits bewohnten Teilen entstehen, heißt das: Baustellenverkehr braucht eigene, klar beschilderte Wege und feste Zeiten.
Produktionshallen im Norden des Geländes behalten ihre industrielle Nutzung. Werkslieferungen und Baulieferungen teilen sich also dieselben Straßen. Ohne abgestimmte Zeitfenster stehen Lkw beider Seiten vor denselben Einfahrten.
Mit Grundschule, zwei Kitas und neuen Wohnungen wächst der Fuß- und Radverkehr im Quartier. Dazu kommen die U-Bahnhöfe Rohrdamm und Siemensdamm der U7 sowie die Buslinien 123 und 139. Rückwärtsfahrende Lkw und Wartende am Straßenrand vertragen sich schlecht mit Schulwegen und Haltestellen.

Wir legen Zufahrten, Wartezonen, Abladeplätze und Lkw-Routen fest und stimmen sie mit Bauherr, Eigentümer der Nachbarflächen und Straßenverkehrsbehörde ab.
Jede Lieferung bekommt ein gebuchtes Fenster. Wer ohne Buchung kommt, wartet in einer vereinbarten Zone und nicht auf der Nonnendammallee.
Wo Produktion weiterläuft, gleichen wir Lieferzeiten mit dem Betrieb ab und trennen Einfahrten, damit sich Werks- und Baustellenfahrzeuge nicht blockieren.
Laute Anlieferungen legen wir in verträgliche Zeiten, halten Gehwege frei und planen Einweiser an Stellen, an denen Kinder und Radfahrer unterwegs sind.
Lkw warten nicht auf öffentlichen Straßen, sondern werden einzeln abgerufen.
Werksbetrieb und Baustelle kommen sich bei der Einfahrt nicht in die Quere.
Material trifft ein, wenn Kran und Gewerk dafür frei sind.
Nachbarn, Schulwege und Haltestellen bleiben möglichst unbehelligt.
→ Gebuchte Zeitfenster und eine Wartezone abseits der Wohnbebauung entzerren die Ankünfte. Der Disponent ruft die Fahrzeuge einzeln ab.
→ Wir stimmen getrennte Tore oder feste Zeitblöcke mit dem Betrieb ab und weisen beide Verkehre mit eigener Beschilderung aus.
→ Kranzeiten werden zusammen mit den Lieferungen geplant. So kommt das Fertigteil erst, wenn Kran und Montagetrupp frei sind.
→ Wir verschieben laute Lieferungen in verträgliche Stunden, informieren über die Bauleitung vorab und halten die vereinbarten Zeiten nach.
Viele Gewerke, wechselnde Abschnitte und bewohnte Nachbarbereiche verlangen ein festes Raster an Zeitfenstern.
Bei Bauten für Kinder sind Lieferzeiten und Wege besonders sorgfältig von Bring- und Abholzeiten zu trennen.
Werks- und Baustellenverkehr müssen sich Straßen und Einfahrten teilen, ohne sich gegenseitig zu blockieren.
Wenige Zufahrten über Brücke und Gartenfelder Straße machen eine getaktete Anlieferung nötig.

Wir erheben Zufahrten, Werksverkehr, Haltestellen, Schulwege und Lieferbedarf der Gewerke.
Routen, Tore, Wartezonen und Zeitfenster werden festgelegt und mit Behörden und Nachbarn abgestimmt.
Lieferanten buchen Fenster, unser Disponent ruft Fahrzeuge ab und hält Kran und Abladeplatz im Blick.
Verspätungen, Engpässe und Beschwerden werten wir aus und passen das Raster an die nächste Bauphase an.
Grenzt in Berlin-Siemensstadt ein Bauabschnitt an bereits bezogene Wohnungen und an eine Halle mit laufender Produktion, dann bekommen Baustellenfahrzeuge eine eigene Zufahrt und ein festes Raster an Zeitfenstern. Die Werkslieferungen behalten ihre gewohnten Zeiten, die Baustelle plant um sie herum.
Steht eine Betonage an, dann wird sie mit Vorlauf eingeplant: Die Fahrmischer werden im Takt abgerufen, ein Einweiser sichert die Einfahrt. Die Bauleitung informiert die Nachbarschaft vorher über den Termin.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Grundlage der Liefersteuerung ist der Einrichtungsplan mit Toren, Lagern und Kranstandorten. Am Tor lässt die Baustellensicherheit nur angemeldete Lieferungen ein, nachdem sie die Buchung geprüft hat.
Unsere operative Baulogistik übernimmt die Ware am Abladeplatz, bringt sie ins Geschoss und organisiert die Rückfahrten mit Leergut und Abfall. So greifen Planung und Umsetzung ohne Lücke ineinander.
Wir sprechen Lieferzeiten mit dem laufenden Betrieb ab, trennen Einfahrten oder legen feste Zeitblöcke fest. Beide Verkehre bekommen eigene Beschilderung. So stehen Werks- und Baustellenfahrzeuge nicht vor demselben Tor.

Nennen Sie uns Baufeld, Bauzeit und Liefermengen. Wir entwickeln ein Konzept mit Routen, Toren und Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Siemensstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit