
Mit rund 40.000 Einwohnern gehört der Ortsteil zu den dicht besiedelten Gebieten Berlins. Busse übernehmen den Verkehr innerhalb der Siedlung, Schulkinder, Pendler und Kundschaft der Einkaufszentren sind den ganzen Tag unterwegs. Wer in Berlin-Märkisches Viertel baut, liefert mitten in diesen Alltag hinein.
Unser Logistik-Management ordnet diesen Teil des Bauens: Wir erstellen ein Baulogistikkonzept, vergeben Lieferfenster, legen Anfahrtswege fest und stimmen den Ablauf mit Bauleitung, Gewerken und Nachbarschaft ab. Ziel ist, dass jede Lieferung ihren Platz findet und kein Lastwagen in zweiter Reihe wartet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Siedlung ist zu drei Seiten von Bahnlinien eingefasst: im Westen vom Bahndamm der Nordbahn, im Osten von der Strecke der Heidekrautbahn und im Norden von einer stillgelegten Industriebahn. Im Süden bildet der Nordgraben die Grenze. Lieferverkehr gelangt deshalb nur über wenige Straßen hinein, allen voran über den Wilhelmsruher Damm als Ost-West-Achse.
Auf diesen Straßen fahren die Busse, die den Binnenverkehr tragen. Ein Lastwagen, der vor einer Haltestelle entlädt oder auf eine freie Zufahrt wartet, hält schnell den Linienverkehr auf. Lieferfenster und Wartepositionen planen wir deshalb so, dass sie Haltestellen, Einmündungen und Schulwege meiden.
Rund um den Marktplatz liegen zwei Einkaufszentren, das Fontane-Haus, ein Hallenbad und ein Gymnasium. Grundschulen und Kitas stehen zwischen den Hochhausgruppen. Zu Schulbeginn und zu Schulschluss ist das Fußgängeraufkommen hoch. Diese Zeiten berücksichtigen wir bei der Vergabe von Zeitfenstern in Berlin-Märkisches Viertel.

Wir halten fest, welche Gewerke wann welches Material brauchen, über welche Straße es kommt, wo entladen und wo gelagert wird. Das Konzept ist die gemeinsame Grundlage für alle Beteiligten auf der Baustelle.
Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster. So kommen Fassadenplatten, Fenster oder Leitungsrohre erst, wenn Platz zum Entladen ist. Drei Lastwagen gleichzeitig vor demselben Hauseingang gibt es dann nicht mehr.
Wir legen fest, über welche Hauptstraße die Fahrzeuge kommen und wo sie warten dürfen, wenn ihr Fenster noch nicht begonnen hat. Lieferanten erhalten die Route vorab, damit niemand durch Wohnwege sucht.
Bei Arbeiten an bewohnten Häusern informieren wir über laute Lieferungen, Kranarbeiten und gesperrte Wege. Mit Hausverwaltung und Bezirk klären wir, welche Zeiten tabu sind.
Weniger Wartezeiten für Lieferanten und weniger Stau auf den wenigen Zufahrtsstraßen.
Gewerke bekommen ihr Material dann, wenn sie es brauchen und Platz zum Entladen ist.
Busse, Schulwege und Einkaufsverkehr werden durch den Bauverkehr möglichst wenig gestört.
Ein Konzept, auf das sich Bauleitung, Gewerke und Hausverwaltung verlassen können.
→ Wartepositionen außerhalb der Fahrbahn und Lieferfenster, die so knapp geplant sind, dass Fahrzeuge direkt einfahren können.
→ Eine zentrale Slot-Vergabe, über die jede Bestellung läuft. Wer kein Fenster hat, wird umgeplant, bevor er losfährt.
→ Keine Anlieferungen in diesen Zeiten an Baustellen in Schulnähe, dazu Einweiser bei jeder Rückwärtsfahrt.
→ Frühzeitige Aushänge über Kranarbeiten und Sperrungen sowie ein fester Ansprechpartner über die Hausverwaltung.
Dämmung, Fenster und Leitungen an mehreren Häusern nacheinander, mit vielen Gewerken und dichtem Lieferverkehr über dieselben Zufahrten.
Umbauten an Einkaufszentren, Fontane-Haus oder Hallenbad, wo Anlieferung, Kundschaft und Besucher auf engem Raum zusammentreffen.
Vorhaben an der Strecke der Heidekrautbahn, deren Reaktivierung für den Personenverkehr mit einem Halt am Viertel geplant ist.
Neubau und Umbau im Industriegebiet hinter der Quickborner Straße, wo Bauverkehr und Werksverkehr dieselben Straßen nutzen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerkeliste und Materialmengen und schauen uns Zufahrten, Haltestellen und Schulen im Umfeld an.
Routen, Entladezonen, Wartepositionen und Sperrzeiten werden festgelegt und mit Bauleitung und Hausverwaltung abgestimmt.
Jede Bestellung bekommt ein Zeitfenster. Lieferanten erhalten Route, Ansprechpartner und Hinweise zur Einfahrt vorab.
Während der Bauzeit überwachen wir die Lieferungen, schieben Fenster bei Verzug und schreiben das Konzept fort.
Liegt eine Sanierungsbaustelle an einem Hochhaus direkt am Wilhelmsruher Damm, dann ist der Platz zum Entladen meist eine Bucht vor dem Haus, die sich die Gewerke teilen müssen. In diesem Fall vergeben wir Lieferfenster mit genug Abstand zum Entladen. Außerdem legen wir eine Warteposition fest, damit kein Fahrzeug auf der Busspur steht.
Wenn in der Nähe eine Grundschule liegt, dann sperren wir die Zeit vor Unterrichtsbeginn und nach Schulschluss für Anlieferungen. Große Lieferungen wie Gerüstteile oder Fensterelemente legen wir auf den späten Vormittag, wenn auf den Wegen weniger los ist.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf dem Einrichtungsplan auf: Wo Lagerflächen und Entladezonen liegen, bestimmt, wie viele Lieferungen gleichzeitig möglich sind. Die operative Baulogistik setzt die Fenster vor Ort um, die Baustellensicherheit kontrolliert Zufahrt und Fahrzeuge.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Lieferfenster an und informieren alle Beteiligten. So bleibt das Konzept für Berlin-Märkisches Viertel ein Arbeitsplan und kein Papier, das nach der ersten Woche in der Schublade liegt.
Weil sich viele Gewerke wenige Entladeflächen teilen und die Zufahrten auch von Bussen, Bewohnern und Schulkindern genutzt werden. Ohne feste Fenster stehen morgens mehrere Lastwagen gleichzeitig vor dem Haus. Die Wartezeit kostet dann alle Beteiligten Geld und Nerven.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Bauzeit. Wir entwickeln ein Konzept, mit dem Ihre Lieferungen pünktlich ankommen und die Nachbarschaft entlastet wird.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Märkisches Viertel. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit