
Eisenhüttenstadt ist Industriestadt, aber nicht nur. Im Osten fließt die Oder mit ihren Wiesen und Röhrichten, durch die Stadt zieht sich der Oder-Spree-Kanal, im Süden steigen die Diehloer Berge als Endmoräne an. Nördlich und nordöstlich der Kernstadt liegt das Naturschutzgebiet Mittlere Oder. Wer in der Nähe dieser Landschaften baut, hat es fast immer mit Auflagen zum Natur- und Artenschutz zu tun.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen im Baustellenalltag ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Bäume, Gewässer und Böden, halten Funde und Maßnahmen fest und sprechen mit der Bauleitung, bevor aus einer Unachtsamkeit ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Mittlere Oder umfasst rund 1.443 Hektar entlang der Oder. Geschützt sind dort Röhrichte, Seggenriede, Auenwiesen und Wasserpflanzengesellschaften sowie Arten wie Eisvogel, Kranich, Weißstorch, Kiebitz und Bekassine, dazu Ringelnatter, Zauneidechse, Moorfrosch und Kreuzkröte. Bauvorhaben im Umfeld müssen Brutzeiten, Wanderwege von Amphibien und den Wasserhaushalt der Aue berücksichtigen.
Der Oder-Spree-Kanal mündet im Ortsteil Fürstenberg in die Oder. Zwischen altem und neuem Kanalabstieg liegt die sogenannte Insel, ein Naherholungsgebiet. Arbeiten an Ufern, Schleusen oder Hafenanlagen berühren Gewässer und Uferbewuchs. Hier geht es um den Schutz vor Einträgen von Schlamm, Öl und Zementwasser und um Gehölze, die erhalten bleiben sollen.
Auch mitten in der Stadt spielt Artenschutz eine Rolle. Beim Rückbau von Wohnblöcken und bei der Sanierung von Fassaden und Dächern ist vorher zu klären, ob Gebäudebrüter oder Fledermäuse betroffen sind. Dazu kommen die sandigen Böden der Talsandterrasse, die bei Trockenheit verwehen und deren Oberboden auf Rückbauflächen für eine spätere Begrünung gesichert werden sollte.

Wo Moorfrosch, Kreuzkröte und andere Amphibien wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune und Fangeimer in den festgelegten Abständen, setzen Tiere nach Vorgabe um und halten jeden Fund fest.
Wir prüfen die Einhaltung von Baumschutz, Absperrungen an Ufern und Tabuflächen. Schäden oder Verstöße melden wir sofort an die Bauleitung.
Vor und während der Arbeiten an Gebäuden in Eisenhüttenstadt achten wir auf die Vorgaben aus dem Artenschutzgutachten, etwa Bauzeitenfenster oder gesicherte Quartiere.
Wir kontrollieren Lagerung wassergefährdender Stoffe, Waschplätze, Staubbindung und den Umgang mit Oberboden. Abweichungen werden dokumentiert und mit der Bauleitung behoben.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht werden im Alltag eingehalten.
Funde und Maßnahmen sind lückenlos dokumentiert, falls die Behörde nachfragt.
Konflikte werden früh erkannt, bevor sie zum Baustopp führen.
Die Bauleitung hat einen festen Ansprechpartner für alle Umweltfragen vor Ort.
→ Schutzzäune werden vor der Wanderzeit gestellt und in der Saison regelmäßig kontrolliert. Funde halten wir fest, damit die Behörde den Schutz nachvollziehen kann.
→ Wir melden den Fund sofort, die Arbeiten an der Stelle ruhen, bis die Fachgutachter das weitere Vorgehen festgelegt haben.
→ Wir kontrollieren Absetzbecken und Ableitungen, weisen auf Mängel hin und dokumentieren, wann und wie sie behoben wurden.
→ Wir achten auf Befeuchtung und Abdeckung von Haufwerken und darauf, dass Oberboden getrennt gelagert und geschützt wird.
Vorhaben nahe dem Naturschutzgebiet Mittlere Oder mit Brutzeiten, Amphibienwanderung und empfindlichem Wasserhaushalt.
Instandsetzungen an Ufern und Wasserbauwerken des Oder-Spree-Kanals mit Gewässerschutz und Ufergehölzen.
Abbruch und Sanierung von Wohnblöcken, bei denen Gebäudebrüter und Fledermäuse berücksichtigt werden müssen.
Neubauten auf offenen Flächen mit Oberbodenschutz, Gehölzschutz und Ausgleichsmaßnahmen aus dem Bebauungsplan.

Wir lesen Genehmigung, Artenschutzgutachten und landschaftspflegerische Vorgaben und stellen die Pflichten für die Baustelle zusammen.
Kontrollzeiten, Zaunstrecken, Tabuflächen und Meldewege werden mit Bauleitung und Fachgutachtern abgestimmt.
Wir kontrollieren vor Ort, halten Funde und Maßnahmen fest und sprechen Abweichungen direkt an.
Die Dokumentation wird laufend fortgeschrieben und steht für Behörden und Bauherrn bereit.
Liegt eine Baustelle in Eisenhüttenstadt am Rand der Oderniederung und schreibt die Genehmigung einen Amphibienschutzzaun vor, dann wird der Zaun vor Beginn der Frühjahrswanderung gestellt. In der Wanderzeit kontrollieren wir ihn in den vorgegebenen Abständen, leeren die Fangeimer und setzen die Tiere auf die andere Seite.
Wird gleichzeitig nahe am Ufer gearbeitet, dann prüfen wir bei jedem Rundgang Absperrungen, Baumschutz und Wasserableitungen. Ein kurzer Bericht geht an die Bauleitung, die ihn bei Bedarf an die Naturschutzbehörde weitergibt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Tabuflächen, Baumschutz und Amphibienzäune fließen schon in die Baustelleneinrichtung ein. Wir achten darauf, dass Lagerflächen und Baustraßen nicht in geschützte Bereiche wachsen, wenn sich die Fläche verändert.
Auch die Entsorgung und die Anlieferung hängen am Umweltschutz: Wo Öl, Treibstoff oder Zementwasser anfallen, prüfen wir Lagerung und Abläufe. Das operative Personal wird in die Regeln eingewiesen und meldet Auffälligkeiten.
Nicht jede, aber viele. Ob eine Begleitung vorgeschrieben ist, steht in der Genehmigung oder ergibt sich aus Auflagen der Naturschutzbehörde. Im Umfeld des Naturschutzgebiets Mittlere Oder bei Eisenhüttenstadt kommen Auflagen zu Brutzeiten, Amphibienschutz und Wasserhaushalt häufig vor.

Schicken Sie uns Genehmigung und Bauzeit. Wir planen Umweltkontrollen, die zu Ihrer Fläche und den Auflagen der Behörden passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Eisenhüttenstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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