
Wer in Forst (Lausitz) baut, hat es mit mehr Natur zu tun, als man in einer Industriestadt erwarten würde. Die Lausitzer Neiße bildet die Ostgrenze, der Mühlgraben fließt seit dem Mittelalter durch die Innenstadt und im Nordwesten liegt ein Naturschutzgebiet. Dazu kommen weite Flächen, die nach dem Braunkohleabbau neu gestaltet werden.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz auf der Baustelle eingehalten werden. Wir führen Umweltkontrollen durch, achten auf Gewässer, Boden und geschützte Arten und dokumentieren alles für Behörden und Bauherren.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Gewässer prägen das Stadtgebiet. Neben der Neiße, einem schnell fließenden Grenzfluss, gibt es die Malxe in den westlichen Stadtteilen. Durch die Innenstadt fließt der Mühlgraben, der im Jahr 1380 angelegt wurde. Bauen in ihrer Nähe verlangt Schutz vor Einträgen von Schlamm, Beton oder Öl ins Wasser.
Nordwestlich der Innenstadt liegt das Naturschutzgebiet Euloer Bruch mit knapp 80 Hektar, das zugleich als FFH-Gebiet gemeldet ist. Es erstreckt sich westlich von Eulo und Horno. Vorhaben in seiner Nähe, etwa an Straßen oder Leitungen, müssen den Schutzzweck des Gebiets beachten.
Teile des Stadtgebiets gehörten zum Tagebau Jänschwalde, dessen regulärer Abbau Ende 2023 endete. Auf diesen Flächen werden Böden gesichert und neu genutzt, etwa für Wind- und Solaranlagen. Die frühere Grundwasserabsenkung hat auch den natürlichen Lauf der Malxe unterbrochen. Boden und Wasser verlangen hier besonders genaue Kontrollen.

An Neiße, Mühlgraben und Malxe prüfen wir Absperrungen, Sedimentfänge und den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen. Betankung und Lagerung von Öl liegen außerhalb des Uferbereichs.
Vor Abriss und Umbau alter Gebäude wird auf Fledermäuse und Gebäudebrüter geachtet. Bei Rodungen klären wir Brutzeiten und begleiten die Freigabe der Flächen.
Oberboden wird getrennt gelagert, Fahrwege werden begrenzt und verdichtete Flächen nach der Bauzeit gelockert. Auf rekultivierten Flächen gelten oft eigene Vorgaben.
Kontrollen werden protokolliert und mit Fotos belegt. Wir halten Kontakt zur zuständigen Naturschutz- und Wasserbehörde des Landkreises Spree-Neiße.
Auflagen aus Genehmigung und Naturschutz werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Konflikte mit geschützten Arten fallen früh auf und führen nicht zum Baustopp.
Gewässer und Boden bleiben vor vermeidbaren Schäden geschützt.
Behörden erhalten eine lückenlose Dokumentation.
→ Wir markieren Tabuzonen im Gelände, begleiten Arbeiten am Rand des Schutzgebiets und achten darauf, dass keine Fahrzeuge oder Materialien in geschützte Bereiche gelangen.
→ Schutzzäune, Sedimentbarrieren und ein festgelegter Platz für die Betankung verhindern Einträge ins Wasser. Wir kontrollieren diese Maßnahmen regelmäßig.
→ Die Arbeiten an diesem Bereich ruhen, bis mit der Naturschutzbehörde das weitere Vorgehen abgestimmt ist. Ersatzquartiere werden nach Vorgabe eingeplant.
→ Wir begleiten die Bodenarbeiten, achten auf Brutvögel offener Flächen und prüfen, ob die Vorgaben aus Genehmigung und Rekultivierung eingehalten werden.
Wind- und Solarvorhaben auf rekultivierten Flächen, bei denen Boden- und Artenschutz begleitet werden.
Arbeiten an Neiße, Mühlgraben und Malxe, etwa an Ufern, Brücken oder Leitungen.
Sanierung früherer Tuchfabriken, bei der Gebäudebrüter und Fledermäuse beachtet werden.
Erschließung neuer Industrieflächen im Süden der Stadt, mit Eingriffen in Boden und Vegetation.

Wir werten Genehmigung, Gutachten und Schutzgebietsvorgaben für Ihr Vorhaben aus.
Schutzzonen, Barrieren, Zeiten und Kontrollen werden geplant und in die Einrichtung übernommen.
Regelmäßige Umweltkontrollen auf der Baustelle mit Protokoll und Fotos.
Abnahme der Maßnahmen und Übergabe der Dokumentation an Bauherr und Behörde.
Liegt eine Baustelle in Forst (Lausitz) direkt am Mühlgraben, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Spatenstich. Wir sehen uns das Ufer an und legen fest, wo Material lagern darf. Bevor Erde bewegt wird, lassen wir Sedimentbarrieren setzen.
Steht später das Betonieren an, dann prüfen wir, wo Fahrmischer ausgewaschen werden und dass kein Waschwasser ins Gewässer läuft. Nach Starkregen kontrollieren wir die Barrieren und halten das Ergebnis im Protokoll fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Schon bei der Baustelleneinrichtung legen wir fest, wo Lager, Tankplätze und Container stehen dürfen. Schutzzonen werden in den Einrichtungsplan übernommen und mit dem Bauzaun gesichert.
Die operative Baulogistik übernimmt die getrennte Entsorgung von Abfällen und Bodenaushub. Die Baustellensicherheit achtet nachts darauf, dass niemand Abfälle auf der Baustelle ablädt.
Oft ist sie in der Genehmigung vorgeschrieben, etwa bei Vorhaben an Gewässern, in der Nähe von Schutzgebieten oder bei Eingriffen in Lebensräume. Auch ohne Auflage kann sie sinnvoll sein, um Konflikte mit geschützten Arten früh zu erkennen.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und die Auflagen. Wir zeigen Ihnen, wie die ökologische Baubegleitung für Ihr Vorhaben aussieht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Forst (Lausitz). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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