
Eine Baustelle braucht Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort. In Eisenhüttenstadt kommen die meisten Lieferungen über wenige Achsen in die Stadt: die B 112 entlang der Oder, die B 246 Richtung Westen und die Anschlussstelle Frankfurt (Oder)-Mitte an der A 12 als nächster Autobahnzugang. Wie gut eine Baustelle versorgt wird, hängt davon ab, wie diese Fahrten geplant werden.
Mit unserem Logistik-Management bekommen Lieferanten feste Zeitfenster, Fahrer klare Anfahrtswege und die Bauleitung einen Überblick, was wann ankommt. So stehen keine Lastwagen in den Wohnstraßen der Kernstadt. Die Gewerke warten nicht auf Material.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wege in die Stadt sind lang und gebündelt. Wer aus Richtung Berlin oder vom Autobahnnetz kommt, fährt über Frankfurt (Oder) und dann über die B 112 oder die Oder-Lausitz-Straße nach Süden. Ein verspäteter Sattelzug lässt sich deshalb nicht einfach eine halbe Stunde später nachschieben. Das Zeitfenster muss die Anfahrt mitdenken.
In den Wohnkomplexen der Kernstadt sind die Straßen auf Wohnen angelegt, mit Alleen, Höfen und Parkstreifen. Ladezonen müssen dort angemeldet, Rangierflächen knapp gehalten und Lärm am frühen Morgen vermieden werden. Je dichter die Nachbarschaft, desto wichtiger ist eine Reihenfolge, in der nur ein Fahrzeug zur selben Zeit an der Baustelle steht.
Für schwere und sperrige Bauteile gibt es neben der Straße weitere Wege. Der Oder-Spree-Kanal ist als Bundeswasserstraße an den Hafen Eisenhüttenstadt angebunden, der für Massen- und Schwergut ausgelegt ist und über die B 112 und die B 246 erreicht wird. Die Bahnstrecke Frankfurt (Oder)–Cottbus führt durch den Ortsteil Fürstenberg. Ob sich ein solcher Umschlag lohnt, prüfen wir je Vorhaben.

Wir erfassen Mengen, Bauteile und Bauphasen und legen fest, welche Lieferungen wann und über welchen Weg kommen. Das Konzept wird Teil der Ausschreibung oder des Bauvertrags.
Jede Anlieferung erhält einen festen Termin. Lieferanten melden sich vorher an, Änderungen laufen über eine zentrale Stelle, damit sich zwei Fahrzeuge nicht an der Einfahrt begegnen.
Wir beschreiben Fahrern den Weg bis zum Tor, stimmen Halteverbote und Ladezonen mit der Stadt ab und vermeiden Strecken durch empfindliche Wohnbereiche.
Lieferscheine, Mengen und Termine werden festgehalten. Abweichungen sieht die Bauleitung früh und kann nachsteuern, bevor ein Gewerk stillsteht.
Lastwagen stehen nicht in den Wohnstraßen und blockieren keine Zufahrten.
Die Gewerke bekommen ihr Material dann, wenn sie es verarbeiten.
Lange Anfahrten aus dem Umland werden verlässlicher planbar.
Nachbarn erleben eine Baustelle mit klaren Lieferzeiten statt Dauerverkehr.
→ Ein zentraler Lieferplan verteilt die Fahrten über den Tag. Wer sein Fenster verpasst, bekommt das nächste freie und wartet nicht vor dem Tor.
→ Wir planen kleinere Fahrzeuge, kurze Standzeiten und eine Ladezone mit Einweiser, damit Anwohner und Busverkehr durchkommen.
→ Wir klären Route und Genehmigung vorab und prüfen bei Bedarf, ob ein Teil der Strecke per Schiff oder Bahn zurückgelegt werden kann.
→ Wir stimmen Liefermengen auf den Baufortschritt ab und rufen Material abschnittsweise ab, sodass nur das Nötige auf der Fläche liegt.
Viele kleine Lieferungen in enge Wohnstraßen, bei denen Anwohner und Bauablauf gleichermaßen Rücksicht brauchen.
Schwere Bauteile und Anlagenteile für Betriebe der Metall-, Recycling- und Papierbranche, teils mit Sondertransporten.
Vorhaben am Oder-Spree-Kanal, bei denen Straße, Wasserweg und Kaianlagen in die Planung einbezogen werden.
Stahlbau, Fertigteile und Dachelemente in enger Abfolge, oft mit Kranterminen, die auf die Lieferung abgestimmt sein müssen.

Wir sammeln Mengen, Bauteile, Termine und Lieferanten und prüfen Anfahrtswege und Ladezonen am Ort.
Zeitfenster, Routen, Ladezonen und Regeln für Lieferanten werden schriftlich festgehalten und abgestimmt.
Während der Bauzeit vergeben wir Termine, nehmen Änderungen auf und melden Abweichungen an die Bauleitung.
Wir werten Wartezeiten und Verspätungen aus und passen den Plan an die nächste Bauphase an.
Wird in einem Wohnkomplex der Kernstadt ein Block saniert und müssen Fenster, Fertigbäder und Gerüstteile angeliefert werden, dann legen wir für jede Lieferung ein Zeitfenster fest. Die Fahrer erhalten eine Wegbeschreibung von der B 112 bis zur Ladezone, die mit der Stadt abgestimmt ist.
Kommt ein Fahrzeug außerhalb seines Fensters an, dann wartet es auf einem vereinbarten Platz außerhalb des Wohngebiets und wird abgerufen, sobald die Ladezone frei ist. Die Bauleitung sieht im Lieferplan, was angekommen ist und was noch fehlt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück: Tore, Ladezonen und Lagerflächen legen fest, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können. Beide Pläne entstehen deshalb gemeinsam.
Vor Ort setzen operative Kräfte den Plan um. Sie weisen Fahrzeuge ein, nehmen Lieferungen an und melden Abweichungen. Bei Bedarf übernimmt die Zugangskontrolle die Prüfung der angemeldeten Fahrzeuge am Tor.
Die nächste Autobahnanschlussstelle ist Frankfurt (Oder)-Mitte an der A 12. Von dort führen die B 112 und die Oder-Lausitz-Straße nach Süden in die Stadt, aus westlicher Richtung kommt die B 246 hinzu. Welche Route für eine Baustelle sinnvoll ist, legen wir im Logistikkonzept fest.

Nennen Sie uns Bauzeit, Mengen und Lage. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Zeitfenstern und Anfahrtswegen für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Eisenhüttenstadt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit