
In Frankfurt (Oder) treffen Fernverkehr, Grenzverkehr und Stadtverkehr auf engem Raum zusammen. Im Süden quert die A 12 die Oder nach Polen, durch die Stadt führen die Bundesstraßen B 5, B 87, B 112 und B 112n. Über die Stadtbrücke geht es nach Słubice. Für Lastwagen, die Beton, Stahl oder Fertigteile bringen, heißt das: Die Fahrt zur Baustelle muss geplant sein.
Logistik-Management ordnet alle Lieferungen eines Bauvorhabens. Wir legen Zeitfenster fest, steuern die Anfahrt, stimmen Mengen mit dem Baufortschritt ab und halten die Nachbarschaft so wenig wie möglich belastet. So kommt das Material in Frankfurt (Oder) dann an, wenn es gebraucht wird. Ist gerade kein Platz, wartet es nicht auf der Straße.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt ist der wichtigste deutsche Eisenbahngrenzübergang nach Polen und liegt an der Autobahn zwischen Berlin und Polen. Auf den Zufahrten mischen sich deshalb Baustellenverkehr, Pendler und Fernverkehr. Wer Lieferungen ohne Zeitfenster bestellt, riskiert, dass mehrere Fahrzeuge gleichzeitig ankommen und auf der Straße warten müssen.
In der Innenstadt fahren Straßenbahnen unter der Woche auf den meisten Strecken im 10-Minuten-Takt. Wartende Lastwagen an Gleisen oder Haltestellen stören den Nahverkehr sofort. Dazu kommen Bewohner, Geschäfte und Studierende der Europa-Universität Viadrina, die das Zentrum täglich beleben. Lieferungen müssen sich in diesen Rhythmus einfügen.
Am Stadtrand liegen die Güterverkehrszentren Nordost und Süd, das Gewerbegebiet Markendorf und das Industriegebiet an der A12. Dort ist mehr Platz, doch große Bauteile und Schwertransporte brauchen abgestimmte Routen und Ankunftszeiten. Für jede Lage planen wir eigene Wege und Fenster.

Jede Lieferung erhält ein festes Zeitfenster. Die Anlieferungen verteilen sich gleichmäßig über den Tag. So vermeiden wir, dass Fahrzeuge an Straßenbahnlinien oder in Wohnstraßen warten.
Wir legen fest, über welche Straßen Lieferanten von der A 12 oder den Bundesstraßen zur Baustelle fahren. Fahrer erhalten eine klare Anfahrtsbeschreibung mit Toren, Wendepunkten und Ansprechpartnern.
Wir sammeln die Bestellungen aller Gewerke, gleichen sie mit dem Bauzeitenplan ab und vermeiden, dass zwei Großlieferungen zur gleichen Stunde ankommen.
Wir planen laute Anlieferungen außerhalb sensibler Zeiten, informieren Anlieger über größere Transporte und halten Gehwege und Zufahrten von Nachbarn frei.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern fahren zur vereinbarten Zeit direkt an die Abladestelle.
Die Bauleitung weiß jeden Morgen, welches Material im Laufe des Tages eintrifft.
Straßenbahn, Anlieger und Geschäfte werden durch die Baustelle weniger gestört.
Engpässe bei Kran und Abladefläche werden erkannt, bevor sie den Bau aufhalten.
→ Feste Zeitfenster und ein Warteplatz außerhalb der Innenstadt sorgen dafür, dass Fahrzeuge erst dann einfahren, wenn die Abladestelle frei ist.
→ Wir verschicken vorab eine Anfahrtsbeschreibung mit festgelegter Route, in der Sprache des Lieferanten, wenn das nötig ist.
→ Wir planen Schwertransporte mit genügend Vorlauf und stimmen Ankunftszeit, Kran und Abladefläche aufeinander ab.
→ Wir legen Lieferzeiten fest, die zum Umfeld passen. Für Nachbarn benennen wir einen Ansprechpartner.
Neubauten und Sanierungen in der Innenstadt, wo Straßenbahn, Fußverkehr und Geschäfte nur kurze Lieferfenster zulassen.
Hallen in den Güterverkehrszentren Nordost und Süd sowie im Industriegebiet an der A12, mit vielen Großlieferungen.
Vorhaben rund um die Europa-Universität Viadrina, bei denen Lehrbetrieb und Studierende Rücksicht verlangen.
Neubau und Sanierung in Wohngebieten, wo Anlieger täglich ein- und ausfahren müssen.

Wir sammeln Mengen, Termine und Lieferanten aller Gewerke und sehen uns die Zufahrten zur Baustelle an.
Wir legen Routen, Zeitfenster, Abladezonen und Warteplätze fest und stimmen sie mit der Bauleitung ab.
Wir vergeben Slots, rufen Fahrzeuge ab und reagieren, wenn eine Lieferung früher oder später kommt.
Wo es hakt, passen wir Fenster und Routen an den Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle im Zentrum an einer Straße mit Straßenbahn, dann kann dort jeweils nur ein Fahrzeug abladen. In diesem Fall vergeben wir Zeitfenster im Abstand der Entladezeit. Am Stadtrand richten wir einen Warteplatz ein. Von dort rufen wir die Fahrzeuge einzeln ab, sobald die Abladestelle frei ist.
Entsteht eine Halle in einem Gewerbegebiet an der A 12, dann ist Platz vorhanden, aber Betonlieferungen und Fertigteile kommen in großer Zahl. Hier planen wir die Lieferungen tageweise mit dem Bauzeitenplan, legen Routen über die Autobahn fest und sorgen dafür, dass Fahrzeuge der Gewerke sich auf dem Gelände nicht gegenseitig blockieren.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan funktioniert nur, wenn die Fläche dafür vorbereitet ist. Deshalb baut das Logistik-Management auf dem Einrichtungsplan auf: Tore, Abladezonen und Lager sind dort festgelegt, die Zeitfenster richten sich danach.
Vor Ort setzt das Personal der operativen Baulogistik den Plan um. Wachkräfte an der Zufahrt gleichen ankommende Fahrzeuge mit dem Lieferplan ab. So greifen Planung, Steuerung und Kontrolle in Frankfurt (Oder) ineinander.
Ja, besonders im Zentrum. Schon wenige gleichzeitige Lieferungen können eine Straße mit Straßenbahn blockieren. Feste Zeitfenster helfen auch bei kleineren Vorhaben, Wartezeiten und Ärger mit Anliegern zu vermeiden.

Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben und den Zufahrten. Wir entwickeln einen Lieferplan, der zu Baustelle und Umfeld passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Frankfurt (Oder). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit