
Frankfurt (Oder) liegt am Westufer der Oder, die zugleich Stadtgrenze und Staatsgrenze zu Polen ist. Auf knapp 148 Quadratkilometern wechseln sich eine im Krieg weitgehend zerstörte und neu bebaute Innenstadt, große Wohngebiete aus den 1970er und 1980er Jahren, Gewerbeflächen an den Rändern und dörfliche Ortsteile wie Lossow oder Booßen ab. Jede dieser Lagen stellt andere Fragen an Fläche, Zufahrt und Untergrund.
Eine Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden, wo Material lagert und wie Fahrzeuge auf das Gelände kommen. Wir planen diese Struktur für Ihr Vorhaben in Frankfurt (Oder), bevor der erste Bagger anrückt. Verändert sich der Bauablauf, passen wir sie an.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Innenstadt wurde 1945 zu 93 Prozent zerstört, heute stammen nur noch knapp 40 Prozent der Gebäude aus der Zeit davor. Das Zentrum ist deshalb eine Mischung aus Nachkriegsbauten, Lücken und wenigen historischen Bauten wie der St.-Marien-Kirche. In den Sanierungsgebieten der ehemaligen Altstadt und im südöstlichen Stadtzentrum stehen Baustellen oft eng an bewohnten Häusern, an Straßenbahngleisen und an Fußwegen. Container und Lagerflächen müssen dort in schmale Streifen passen.
In den Wohngebieten Hansa Nord, Südring und Neuberesinchen sieht es anders aus. Ab 2001 wurden dort zahlreiche Plattenbauten abgerissen, bis 2005 rund 3.500 meist leere Wohnungen. Die Stadtumbaustrategie bis 2030 sieht weitere Aufwertung und die Nachnutzung freier Wohnstandorte vor. Auf solchen Flächen gibt es oft Platz, aber auch alte Leitungen, Fundamentreste und verdichteten Boden, die bei der Planung der Stellflächen berücksichtigt werden müssen.
Die Stadt liegt zwischen 22 und 56 Metern Höhe, die Hirschberge erreichen 135 Meter. Zwischen Oderniederung und höheren Lagen ändern sich Gefälle und Grundwasserstand deutlich. Dazu kommen 98 Seen und Teiche sowie 178 Fließgewässer und Gräben im Stadtgebiet. Für Kranstellflächen, Containerfundamente und Baustraßen klären wir deshalb früh, wie tragfähig und wie feucht der Untergrund ist.

Wir erstellen einen Plan, der zeigt, wo Büro- und Aufenthaltscontainer, Sanitäranlagen, Lager, Kran und Entsorgung stehen. In engen Lagen der Innenstadt planen wir gestapelte Container und kleine Lagerinseln, auf Rückbauflächen großzügige Höfe mit klarer Trennung von Fahr- und Gehwegen.
Wir stimmen die Anschlüsse mit dem Netzbetreiber ab und legen Verteiler dorthin, wo alle Gewerke sie erreichen. Leitungswege planen wir so, dass sie Fahrspuren nicht kreuzen. Auf Gewerbeflächen am Stadtrand berücksichtigen wir, dass der nächste Anschlusspunkt weiter entfernt liegen kann.
Der Bauzaun grenzt die Fläche ab, Tore liegen dort, wo Lastwagen sicher einbiegen können. An Straßen mit Straßenbahnverkehr oder starkem Fußverkehr planen wir Absperrungen und Beschilderung so, dass Passanten sicher an der Baustelle vorbeikommen.
Wir legen fest, wo Material ankommt, wo es zwischenlagert und wo Aushub bis zur Abfuhr liegen darf. Auf feuchtem Boden in Gewässernähe sehen wir befestigte Lagerflächen vor, damit Paletten und Stapel nicht einsinken.
Jedes Gewerk findet ab dem ersten Tag Strom, Wasser, Pausenraum und Lagerplatz an einer festen Stelle.
Fahrzeuge kommen über definierte Tore auf die Fläche, ohne Gehwege oder Gleise zu blockieren.
Die Bodenverhältnisse vor Ort sind in der Platzierung von Kran, Containern und Lager berücksichtigt.
Umbauten zwischen den Bauphasen sind vorab geplant und kosten keine Bauzeit.
→ Wir planen Container in mehreren Ebenen, verlegen Lager auf eine nahe Ausweichfläche und halten nur den Tagesbedarf auf der Baustelle vor.
→ Wir gleichen Leitungspläne vorab ab und legen Stellflächen für Kran und Container dorthin, wo der Untergrund geprüft und tragfähig ist.
→ Wir sehen befestigte Baustraßen und erhöhte Lagerflächen vor und planen die Wasserhaltung so ein, dass sie die übrige Einrichtung nicht blockiert.
→ Wir planen die Einrichtung in Phasen vom Rohbau bis zum Innenausbau. Sobald ein Abschnitt fertig ist, bauen wir Container, Zaun und Lager um.
Neubauten und Sanierungen in der ehemaligen Altstadt und im südöstlichen Stadtzentrum, oft auf engen Grundstücken zwischen bestehender Bebauung.
Aufwertung, Teilrückbau und Neubau in Gebieten wie Neuberesinchen, Hansa Nord oder Südring, wo nach Abrissen Flächen frei geworden sind.
Hallen und Betriebsgebäude in Gewerbegebieten wie Markendorf, im Technologiepark Ostbrandenburg oder im Industriegebiet an der A12.
Bauvorhaben rund um die Europa-Universität Viadrina und die Forschungseinrichtungen der Stadt, häufig im laufenden Betrieb.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrten, Nachbarschaft und Untergrund an und klären, welche Anschlüsse vorhanden sind.
Wir zeichnen Container, Lager, Kran, Tore und Leitungswege ein und stimmen den Plan mit Bauleitung und Behörden ab.
Wir koordinieren Aufstellung, Anschlüsse und Bauzaun, damit die Einrichtung zum Baubeginn steht.
Wir passen die Einrichtung an jede Bauphase an und bauen sie zum Schluss geordnet zurück.
Liegt eine Baustelle in einem Sanierungsgebiet der Innenstadt zwischen Wohnhäusern und einer Straße mit Straßenbahn, dann ist der Platz neben dem Baufeld knapp. In diesem Fall stellen wir Büro- und Aufenthaltscontainer übereinander, legen das Tor auf die verkehrsärmere Seite und halten auf der Fläche nur Material für ein bis zwei Tage vor. Ein Zwischenlager auf einer nahen Freifläche nimmt den Rest auf.
Wird dagegen auf einer Rückbaufläche in Neuberesinchen oder Hansa Nord gebaut, dann ist meist genug Platz vorhanden. Hier richten wir einen geordneten Baustellenhof mit getrennten Zonen für Container, Lager und Entsorgung ein. Vorher prüfen wir, wo alte Leitungen und Fundamentreste liegen, damit Kran und Baustraße auf festem Grund stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Der Einrichtungsplan bestimmt, wo Lieferungen ankommen, wo das Personal der operativen Baulogistik arbeitet und wo Wachkräfte den Zugang kontrollieren. Deshalb stimmen wir ihn mit dem Logistikkonzept und dem Sicherheitskonzept ab.
Liegt die Baustelle in der Nähe der Oder oder eines Schutzgebiets, beziehen wir die ökologische Baubegleitung von Anfang an ein. So liegen Lagerflächen und Containerstandorte außerhalb sensibler Bereiche. Spätere Verlegungen werden so vermieden.
Das hängt von der Größe des Vorhabens ab. Im Zentrum ist der Platz oft knapp, deshalb arbeiten wir mit gestapelten Containern, kleinen Lagerinseln und Lieferungen nach Bedarf. Reicht die Fläche nicht, planen wir ein Zwischenlager in der Nähe ein.

Schildern Sie uns Grundstück und Vorhaben. Wir planen eine Baustelleneinrichtung, die zur Lage und zum Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Frankfurt (Oder). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit