
Wer in Grünheide (Mark) baut, entscheidet mit dem Einrichtungsplan über mehr als Containerstandorte. Ob ein Lager mit Schalöl, Bitumen oder Kraftstoff an der vorgesehenen Stelle überhaupt stehen darf, hängt hier oft davon ab, in welcher Zone eines Wasserschutzgebiets das Grundstück liegt.
Die Baustelleneinrichtung legen wir deshalb so an, dass Flächen, Wege und Versorgung zum Grundstück und zu den Auflagen passen. Wir ordnen Unterkünfte, Lager und Kranstandort, planen Zufahrt, Baustrom und Bauwasser und stellen Bauzaun sowie Beschilderung, bevor das erste Gewerk anrückt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Teile der Gemeinde gehören zum Wasserschutzgebiet für das Wasserwerk Erkner. Die Verordnung teilt es in Fassungsbereich, engere und weitere Schutzzone. In der engeren Zone sind Baustelleneinrichtungen und Baustofflager untersagt, in der weiteren Zone gelten strenge Regeln für wassergefährdende Stoffe und für das Öffnen des Bodens. Wo Lager und Betankung hinkommen, klären wir daher vor jeder anderen Frage.
Die Gemeinde umfasst knapp 127 Quadratkilometer mit sechs Ortsteilen: Grünheide, Hangelsberg, Kagel, Kienbaum, Mönchwinkel und Spreeau. Zwischen ihnen liegen weite Waldflächen wie die Rüdersdorfer Heide. Baufelder sind deshalb oft nur über Gemeindestraßen oder Waldwege erreichbar, die für schwere Fahrzeuge nicht gedacht sind.
Ganz anders sieht es an den Ufern aus. Rund um Werlsee, Peetzsee und die übrigen Seen der Löcknitz-Stobber-Rinne stehen Wohn- und Ferienhäuser auf schmalen Grundstücken. Dort ist für Container, Kran und Materiallager oft nur wenig Raum. Das Ufer selbst bleibt tabu.

Wir gleichen das Grundstück mit den Karten des Wasserschutzgebiets ab und legen fest, wo Lager, Tankstelle und Abfallbehälter zulässig sind. Erst danach entsteht der eigentliche Einrichtungsplan.
Container für Bauleitung, Pausen und Material stellen wir so, dass sie Wege nicht blockieren. Sanitäranlagen erhalten dichte Sammelbehälter, wenn das Grundstück im Schutzgebiet liegt.
Anschlüsse stimmen wir mit den Versorgern ab, ziehen Verteiler und Leitungswege in den Plan und legen fest, wie Niederschlagswasser von Lagerflächen abgeführt wird.
Bauzaun, Tore und Beschilderung grenzen das Baufeld zum Wald, zur Straße oder zum Nachbargrundstück ab. Die Zufahrt planen wir mit Wendefläche, damit Lieferfahrzeuge nicht rückwärts auf die Fahrbahn müssen.
Auflagen aus dem Wasserschutzgebiet sind im Plan berücksichtigt, bevor die Behörde danach fragt.
Zufahrten und Wendeflächen sind auf die Wege im Gemeindegebiet abgestimmt.
Lager, Container und Kran stehen so, dass sie in späteren Bauphasen nicht umziehen müssen.
Baustrom, Bauwasser und Entwässerung sind ab dem ersten Arbeitstag geregelt.
→ Wir sehen doppelwandige oder auffanggesicherte Behälter auf befestigter Fläche vor und halten die Menge klein. Die Abstimmung mit der unteren Wasserbehörde bereiten wir mit dem Einrichtungsplan vor.
→ Wir planen Ausweichstellen und prüfen, ob eine Baustraße aus Platten oder Schotter nötig ist. Kleinere Fahrzeuge und gebündelte Lieferungen entlasten den Weg zusätzlich.
→ Wir planen kompakte oder gestapelte Container, kurze Lagerzeiten und Lieferungen direkt zum Einbau. Uferstreifen und Bäume bleiben vom Lager frei.
→ Baustraße, Stellplätze und provisorische Versorgung legen wir vor dem ersten Lkw fest. Flächen, auf denen später Hallen stehen, bleiben frei von Containern.
Neubauten im Umfeld des Güterverkehrszentrums, bei denen Baustraßen, Lager und Versorgung erst entstehen und Schutzgebietsauflagen gelten.
Neubau und Umbau an Werlsee, Peetzsee oder Störitzsee auf engen Grundstücken mit wenig Platz für Container und Lager.
Erweiterungen am Löcknitzcampus oder am Trainingszentrum in Kienbaum, bei denen Baufeld und laufender Betrieb getrennt werden müssen.
Arbeiten an Straßen, Brücken und Bahnsteigen rund um Fangschleuse mit schmalen Arbeitsstreifen neben dem Verkehr.

Wir sichten Lageplan, Baugrundgutachten und die Schutzgebietskarten und notieren, welche Flächen tatsächlich nutzbar sind.
Kran, Lager, Container, Wege, Betankung und Entsorgung führen wir in einem Plan je Bauphase zusammen.
Zaun, Container, Baustrom und Bauwasser werden aufgebaut. Wir gleichen das Ergebnis mit dem Plan ab, bevor die Gewerke anrücken.
Wechselt die Bauphase, passen wir Flächen und Wege an und geben die neue Fassung an Bauleitung und Lieferanten.
Liegt eine Gewerbebaustelle in Grünheide (Mark) in der weiteren Zone des Wasserschutzgebiets, dann beginnt die Einrichtungsplanung mit der Frage, wo Betankung, Ölwechsel und Baustofflager stattfinden dürfen. Wir legen dafür eine befestigte, abgedichtete Fläche mit Auffangwanne fest und halten sie weit weg von Baugruben und offenen Gräben.
Wenn der Rohbau abgeschlossen ist und der Ausbau beginnt, verschieben sich die Lagerbedarfe. Dann ziehen wir die Lagerflächen näher an die Halle heran, behalten aber die abgedichtete Betankungsfläche bei und schreiben den Einrichtungsplan für alle Gewerke fort.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Einrichtungsplan ist die Karte, auf der auch Anlieferung, Bewachung und Umweltkontrollen aufbauen. Tore und Zufahrten setzen wir so, dass Lieferfenster und Zutrittskontrolle ohne Umbau darauf passen.
Rettungswege, Sammelplatz und Entsorgungsflächen planen wir gleich mit. Kommen später ein Sanitätsdienst oder eine ökologische Baubegleitung hinzu, muss in Grünheide (Mark) nichts mehr verlegt werden.
Maßgeblich sind die Karten der Verordnung zum Wasserschutzgebiet Erkner, die auch in der Gemeinde Grünheide (Mark) hinterlegt sind. Wir gleichen das Grundstück damit ab und klären strittige Fälle mit der unteren Wasserbehörde des Landkreises Oder-Spree.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeit. Wir entwerfen eine Baustelleneinrichtung, die zu Grundstück, Schutzzone und Bauphasen passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Grünheide (Mark). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit