
Wasser und Wald prägen das Gemeindegebiet von Grünheide (Mark). Eine Kette von Seen zieht sich durch das Gemeindegebiet, zwischen Kienbaum und dem Kernort liegt das Naturschutzgebiet Löcknitztal. Teile der Gemeinde gehören zum Wasserschutzgebiet für das Wasserwerk Erkner. Fast jede Baugenehmigung enthält deshalb Auflagen zu Boden, Wasser oder Arten.
Mit der ökologischen Baubegleitung sorgen wir dafür, dass diese Auflagen im Baustellenalltag ankommen. Wir kontrollieren Schutzzäune und Tabuflächen, achten auf den Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, dokumentieren Funde und Maßnahmen und melden Abweichungen, bevor daraus ein Baustopp wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Löcknitztal umfasst rund 488 Hektar zwischen Kienbaum und Grünheide und ist zugleich FFH-Gebiet im Netz Natura 2000. Die Löcknitz windet sich dort durch ein etwa 13 Kilometer langes Niedermoor mit Erlenbruchwäldern, Feuchtwiesen und Magerrasen. In dem Tal wurden etwa 100 Vogelarten beobachtet, darunter Eisvogel und Neuntöter, dazu über 20 Fischarten im Fluss.
Das Wasserschutzgebiet für das Wasserwerk Erkner dient der öffentlichen Trinkwasserversorgung. In der weiteren Schutzzone ist der Umgang mit wassergefährdenden Stoffen außerhalb dichter Anlagen verboten, ebenso ein Öffnen des Bodens, das die schützenden Deckschichten wesentlich mindert. Für Baustellen heißt das: Betankung, Lager und Erdarbeiten brauchen Kontrolle.
Hinzu kommen die Seen der Löcknitz-Stobber-Rinne, einer eiszeitlichen Rinne mit Priestersee, Werlsee, Peetzsee und Maxsee, sowie große Kiefernforste. Wo für ein Vorhaben Wald gerodet wird, sind Ausgleich und Fristen für Fällungen Teil der Genehmigung.

Wir gleichen die Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebietsverordnung mit dem Bauablauf ab, prüfen Tabuflächen und Vegetationsschutz und halten jeden Kontrollgang schriftlich fest.
Betankungsplätze, Auffangwannen, Lager für Öle und Schalmittel sowie Abfallbehälter kontrollieren wir regelmäßig auf Dichtheit und richtige Lage.
Wo die Genehmigung Amphibien- oder Reptilienschutzzäune verlangt, kontrollieren wir sie, dokumentieren Funde und setzen Tiere fachgerecht um.
Bei Bauvorhaben am Wasser achten wir darauf, dass kein Boden, Zementwasser oder Treibstoff in Seen oder Löcknitz gelangt und Uferstreifen frei bleiben.
Auflagen aus Genehmigung und Schutzgebiet werden auf der Baustelle tatsächlich umgesetzt.
Abweichungen fallen früh auf, bevor eine Behörde sie bemerkt.
Jede Kontrolle ist dokumentiert und lässt sich gegenüber den Behörden belegen.
Logistik und Umweltschutz werden von einem Partner zusammen geplant.
→ Wir prüfen Betankungsplatz und Auffangwannen bei jedem Kontrollgang, halten Bindemittel bereit und dokumentieren den Zustand für die Wasserbehörde.
→ Wir markieren Tabuflächen und kontrollieren, dass Fahrzeuge und Lager dort nicht hineinreichen. Abweichungen melden wir sofort an die Bauleitung.
→ Wir überwachen die Einhaltung der Fällfristen, prüfen vorab auf Nester und Quartiere und halten verbleibende Bäume durch Schutzzaun aus dem Baubetrieb heraus.
→ Abgepumptes Wasser darf nur nach der genehmigten Behandlung abgeleitet werden. Darauf achten wir und kontrollieren Absetzbecken und Einleitstelle.
Hallen und Gewerbeflächen in den Schutzzonen, bei denen Betankung, Lager und Erdarbeiten besonders überwacht werden.
Neubau, Stege und Uferbefestigungen an Werlsee, Peetzsee oder Störitzsee mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Linienbaustellen in der Nähe des Naturschutzgebiets, bei denen Lebensräume und Tabuflächen geschont werden.
Bebauung von Waldflächen, bei denen Fällfristen, Artenschutz und Ausgleichspflanzungen kontrolliert werden.

Wir werten Genehmigung, Schutzgebietsverordnung und Fachgutachten aus und stellen alle Pflichten für die Baustelle zusammen.
Gemeinsam mit der Bauleitung markieren wir Tabuflächen, Schutzzäune und Betankungsplätze vor Baubeginn.
In festen Abständen prüfen wir Zäune, Lager, Gewässerrand und Vegetationsschutz und halten Funde fest.
Die Kontrollen fassen wir in Berichten zusammen, die Sie bei Behörden vorlegen können.
Liegt ein Bauvorhaben in Grünheide (Mark) in der Nähe des Naturschutzgebiets Löcknitztal, dann beginnt die Begleitung mit einer Begehung. Wir markieren gemeinsam mit der Bauleitung Tabuflächen, legen Lager und Zufahrt außerhalb der empfindlichen Bereiche fest und stellen, wo verlangt, Schutzzäune auf.
Wenn die Erdarbeiten beginnen, dann kontrollieren wir regelmäßig Zaun, Lagerflächen und Gewässerrand. Funde von Tieren, Schäden an Vegetation oder Auffälligkeiten am Wasser halten wir mit Foto und Datum fest und geben sie an Bauleitung und Behörde weiter.
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Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Umweltauflagen lassen sich nur einhalten, wenn Einrichtung und Anlieferung darauf ausgelegt sind. Deshalb fließen Tabuflächen und Betankungsplätze schon in den Einrichtungsplan ein, Lieferfenster berücksichtigen Schutzzeiten.
Das operative Personal sammelt Abfälle in dichten Behältern, die Bewachung meldet Schäden an Zäunen. So wird die ökologische Baubegleitung in Grünheide (Mark) Teil des täglichen Betriebs.
Meist dann, wenn die Baugenehmigung sie verlangt, etwa bei Vorhaben in Schutzgebieten, an Gewässern oder mit Rodung. Auch ohne Pflicht kann sie sinnvoll sein, um Auflagen aus dem Wasserschutzgebiet sicher im Baustellenalltag umzusetzen.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir prüfen die Auflagen und planen die ökologische Baubegleitung für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Grünheide (Mark). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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