
Hoppegarten ist mehr als Rennbahn und Bundesstraße. Durch Dahlwitz-Hoppegarten fließt die Erpe, die hier Neuenhagener Mühlenfließ heißt, Gräben wie Zochegraben und Wernergraben münden in sie. In Hönow liegen Haussee, Retsee und Schmaler See, nördlich schließt der Hönower Wald an. Wer in dieser Landschaft baut, muss Gewässer, Bäume und Tiere im Blick haben.
Wir begleiten Bauvorhaben in Hoppegarten ökologisch: Wir kontrollieren Auflagen aus Genehmigungen, schützen Bäume und Gewässer während der Bauzeit, achten auf Artenschutz und dokumentieren, was auf der Baustelle geschieht. So bleiben Bauherr und Behörde auf einem gemeinsamen Stand.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Teil des Neuenhagener Mühlenfließes, der in den Gemarkungen Neuenhagen und Dahlwitz-Hoppegarten liegt, ist seit 2003 Naturschutzgebiet. Das Erpetal war schon 1957 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen und zieht sich als Wiesenlandschaft von Dahlwitz-Hoppegarten bis nach Berlin-Friedrichshagen. Baustellen in der Nähe von Erpe und Gräben müssen verhindern, dass Schlamm, Betonwasser oder Kraftstoff ins Wasser gelangen.
Seit November 2022 schützt die Baumschutzsatzung der Gemeinde den Baumbestand stärker als zuvor. Das Antragserfordernis für Fällungen wurde ausgeweitet, illegale Fällungen können mit Bußgeld belegt werden. Auf Grundstücken mit altem Bestand, etwa in den Villengebieten oder in Birkenstein und Waldesruh, gehört der Schutz von Kronen und Wurzeln deshalb zu jeder Baustelle.
In Hönow prägen kleine Seen, Gräben und ein Grünzug die Siedlungserweiterung. Der Grünzug wird als Fortsetzung der Hönower Weiherkette auf Berliner Seite beschrieben. Solche Feuchtbereiche sind Lebensraum für Amphibien und Vögel. Bauzeiten, Baufeldfreimachung und Schutzzäune müssen auf ihre Wanderungs- und Brutzeiten abgestimmt sein.

Wir prüfen, wo Abwasser, Schlamm und Betriebsstoffe anfallen, achten auf Rückhalt und Absetzbecken und kontrollieren den Abstand zu Gewässern und Uferzonen.
Wir erfassen geschützte Bäume, legen Schutzzonen fest, überwachen Stammschutz und Wurzelbereiche und dokumentieren den Zustand vor und nach der Bauzeit.
Vor Fällungen und Abriss kontrollieren wir auf Nester, Quartiere und Amphibien. Schutzzäune und Bauzeitenfenster stimmen wir mit den Auflagen ab.
Wir achten auf getrennte Lagerung von Oberboden, auf Verdichtung durch Baufahrzeuge und halten alle Kontrollen in Protokollen für Bauherr und Behörde fest.
Auflagen aus Genehmigungen werden laufend kontrolliert statt erst bei der Abnahme.
Schäden an geschützten Bäumen und Gewässern lassen sich vermeiden.
Lückenlose Protokolle erleichtern die Abstimmung mit den Behörden.
Bauzeiten werden rechtzeitig an Brut- und Wanderungszeiten angepasst.
→ Wir planen Rückhalt, Absetzflächen und Abdeckungen, kontrollieren nach Starkregen und halten die Uferzone frei.
→ Schutzzonen, Stammschutz und Handaushub im Wurzelbereich, abgestimmt mit den Vorgaben der Baumschutzsatzung.
→ Wir stellen nach Absprache Schutzzäune, kontrollieren sie regelmäßig und passen Fahrzeiten an die Wanderungszeit an.
→ Festgelegte Fahrwege, getrennte Lagerung von Oberboden und eine Kontrolle, dass Flächen außerhalb des Baufelds unberührt bleiben.
Vorhaben nahe der Erpe und ihrer Gräben, bei denen Gewässer- und Uferschutz im Vordergrund stehen.
Neubauten auf Grundstücken mit altem Baumbestand, etwa in Birkenstein, Waldesruh oder an den Alleen.
Vorhaben nahe Haussee, Retsee und Grünzug mit Artenschutz für Amphibien und Vögel.
Linienbaustellen, die Gräben queren oder an Wald und Feldern entlangführen.

Wir erfassen Gewässer, Bäume, Lebensräume und Boden auf und um das Baufeld.
Aus Auflagen und Befunden entsteht ein Plan für Schutzzonen, Bauzeiten und Kontrollen.
Wir kontrollieren regelmäßig vor Ort, besonders bei kritischen Arbeiten wie Fällung, Aushub oder Arbeiten am Wasser.
Jede Kontrolle wird dokumentiert. Am Ende erhalten Sie eine Übersicht für Behörde und Abnahme.
Liegt ein Bauvorhaben in Dahlwitz-Hoppegarten in der Nähe des Erpetals, dann beginnen wir mit einer Begehung. Wir halten fest, wo Gräben verlaufen, wo Wasser abfließt und welche Bäume geschützt sind. Daraus entsteht ein Plan für Schutzzonen und Rückhalt, den wir mit der Bauleitung abstimmen.
Muss dagegen in Hönow ein Grundstück am Rand eines Grünzugs freigemacht werden, dann steht der Artenschutz am Anfang. Wir kontrollieren vor der Fällung auf Nester, legen die Arbeiten außerhalb der Brutzeit und stellen bei Bedarf Amphibienzäune. Während der Bauzeit prüfen wir regelmäßig, ob die Maßnahmen wirken.
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Qualitätsmanagement
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Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
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Ob Umweltauflagen eingehalten werden, entscheidet sich oft in der Logistik: Wo steht das Lager, wo wird Beton gewaschen, wo fahren die Lkw? Wir stimmen die ökologische Begleitung deshalb mit Baustelleneinrichtung und Lieferplanung ab.
Für Bauvorhaben in Hoppegarten verbinden wir Umweltkontrollen mit der operativen Baulogistik. Das Personal auf dem Baufeld kennt die Schutzzonen und meldet, wenn etwas nicht stimmt.
Oft ja. Der Abschnitt des Neuenhagener Mühlenfließes in Dahlwitz-Hoppegarten ist Naturschutzgebiet, das Erpetal Landschaftsschutzgebiet. Genehmigungen enthalten dort meist Auflagen zu Gewässerschutz und Bauzeiten, deren Einhaltung wir kontrollieren und dokumentieren.

Schicken Sie uns Lageplan und Genehmigungsauflagen. Wir zeigen Ihnen, wie eine ökologische Baubegleitung für Ihr Vorhaben aussieht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Hoppegarten. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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