
Unter dem Süden von Berlin-Kaulsdorf liegt Grundwasser, das seit 1916 gefördert wird. Das Wasserwerk an der Mieltschiner Straße versorgt heute rund 160.000 Haushalte im Osten Berlins. Seine Brunnen stehen im Kaulsdorfer Busch, einem eingezäunten Wald im Wasserschutzgebiet. Daneben liegen die Kaulsdorfer Seen, im Westen bildet die Wuhle die Grenze zu Biesdorf.
Wer hier baut, muss Umweltauflagen nicht nur kennen, sondern auf der Baustelle einhalten. Unsere ökologische Baubegleitung überwacht, ob Schutzmaßnahmen umgesetzt sind, kontrolliert Zäune und Lagerplätze, dokumentiert Befunde und meldet Abweichungen an Bauleitung und Fachgutachter.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Für die Wasserwerke Wuhlheide und Kaulsdorf gilt eine Wasserschutzgebietsverordnung. Das Wasserwerk hat die Erlaubnis zur Förderung im Kaulsdorfer Busch bis 2044 und fördert mit 16 Tiefbrunnen bis zu 30.000 Kubikmeter am Tag. Für Baustellen im Schutzgebiet bedeutet das: Wassergefährdende Stoffe, Betankung, Wasserhaltung und Eingriffe in den Boden unterliegen Auflagen, deren Einhaltung jemand überwachen muss.
Das Landschaftsschutzgebiet Kaulsdorfer Seen umfasst 93,7 Hektar mit Butzer See, Habermannsee und dem Kaulsdorfer Busch. Die beiden Seen entstanden in den 1930er Jahren aus Sand- und Kiesabbau und füllten sich mit Grundwasser. An ihren Ufern wachsen Weiden und Schilf, in den Seen leben Aal, Hecht und Plötze. Baustellen am Rand solcher Flächen brauchen Schutz für Ufer, Gehölze und Gewässer.
Südlich der Straße Alt-Kaulsdorf steht der Barnimhang seit 2012 als Landschaftsschutzgebiet unter Schutz. Dort ist der Übergang von der Barnimhochfläche zum Berliner Urstromtal unbebaut. Hinzu kommen die Wuhle mit ihrer Niederung und der Krepppfuhl. Wo Bauvorhaben an diese Bereiche grenzen, sind Vegetationsschutz, Artenschutz und Gewässerschutz Teil der Genehmigung.

Wir kontrollieren, ob Lagerflächen für Kraftstoff, Öle und Bauchemie abgesichert sind, ob Auffangwannen dicht sind und ob die Auflagen zu Wasserhaltung und Aushub eingehalten werden.
Wir prüfen Baumschutzzäune, Wurzelbereiche und Schutzabstände zu Ufern und halten fest, ob Baufahrzeuge Grenzen überfahren.
Wo die Genehmigung Amphibienzäune verlangt, etwa nahe Gewässern, kontrollieren wir sie regelmäßig, zählen Funde, setzen Tiere nach den Vorgaben um und dokumentieren jeden Gang.
Alle Kontrollen werden mit Datum, Befund und Fotos festgehalten. Bauleitung und Gutachter erhalten die Protokolle, um sie gegenüber der Unteren Naturschutzbehörde oder der Wasserbehörde vorzulegen.
Umweltauflagen werden auf der Baustelle eingehalten, nicht nur im Bescheid erfüllt.
Verstöße fallen früh auf, bevor sie zu Baustopp oder Bußgeld führen.
Behörden erhalten nachvollziehbare Protokolle aus allen Bauphasen.
Die Kontrollen laufen im Baustellenalltag mit, ohne den Bauablauf aufzuhalten.
→ Bei der täglichen Kontrolle fällt das auf. Wir weisen das Gewerk auf die Regeln hin und sorgen dafür, dass er in die gesicherte Lagerfläche kommt.
→ Wir melden den Verstoß sofort, lassen den Schutzzaun wieder herstellen und halten den Vorfall mit Fotos für die Bauleitung fest.
→ Wir melden Trübungen und überwachen, ob Einleitstellen und Absetzbecken so betrieben werden, wie es die Erlaubnis vorschreibt.
→ Regelmäßige Kontrollen am Schutzzaun während der Wanderzeit, sachgerechtes Umsetzen der Tiere und eine lückenlose Fundliste.
Eigenheime und Nachverdichtung im Einzugsgebiet des Wasserwerks, mit Auflagen zu Lagerung und Wasserhaltung.
Leitungs- und Wegebau nahe Butzer See und Habermannsee im Landschaftsschutzgebiet, mit Ufer- und Gehölzschutz.
Bauarbeiten in der Wuhleniederung an der Grenze zu Biesdorf, bei denen Gewässer- und Artenschutz zu beachten sind.
Vorhaben in der Nähe des Landschaftsschutzgebiets Barnimhang, wo Hangkante und offene Flächen geschützt sind.

Wir lesen Genehmigung und Gutachten und klären, welche Schutzgüter das Vorhaben berührt und welche Kontrollen gefordert sind.
Wir legen fest, was wie oft kontrolliert wird: Lagerflächen, Schutzzäune, Wasserhaltung oder Amphibienzäune.
Unser Personal geht die Kontrollen auf der Baustelle, weist auf Mängel hin und meldet Verstöße sofort.
Alle Befunde werden dokumentiert und an Bauleitung und Gutachter übergeben, bis zur Abnahme.
Liegt ein Neubau in Kaulsdorf-Süd innerhalb des Wasserschutzgebiets und verlangt die Genehmigung eine Wasserhaltung für den Keller, dann beginnt die Baubegleitung vor dem ersten Aushub. Mit der Bauleitung legen wir den Lagerplatz für Kraftstoff und Bauchemie fest und kontrollieren die Abdichtung der Fläche.
Während der Wasserhaltung werden Pumpen, Leitungen und Einleitstelle regelmäßig kontrolliert. Jede Kontrolle wird protokolliert. Ergibt sich eine Auffälligkeit, etwa ein Ölfilm, meldet unser Personal sie sofort, damit Bauleitung und Behörde rechtzeitig handeln können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen betreffen die Logistik: wo Lager stehen, wie Fahrzeuge fahren, wie Abfälle gesammelt werden. Deshalb verbinden wir die Umweltkontrollen in Berlin-Kaulsdorf mit Baustelleneinrichtung und operativer Baulogistik. Schutzzonen stehen von Beginn an im Einrichtungsplan.
Auch die Entsorgung profitiert: Problemstoffe aus der Baustelle werden getrennt gesammelt und abgeholt, bevor sie im Schutzgebiet Schaden anrichten. Die Protokolle der Umweltkontrolle und der Entsorgung ergänzen sich.
Das lässt sich anhand der Schutzgebietskarte des Landes Berlin prüfen. Betroffen ist vor allem der Süden des Ortsteils rund um den Kaulsdorfer Busch. Liegt Ihr Grundstück darin, nennt die Baugenehmigung die Auflagen, deren Einhaltung wir auf der Baustelle überwachen.

Senden Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen Ihr Vorhaben braucht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Kaulsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit