
Berlin-Lichtenberg ist dicht bebaut, hat aber erstaunlich viel Natur auf engem Raum. Der Tierpark ist die größte Grünfläche des Bezirks, der Landschaftspark Herzberge umfasst rund 100 Hektar, an der Rummelsburger Bucht reicht die Spree in die Stadt. Dazu kommen Naturschutzgebiete wie die Falkenberger Rieselfelder und die Malchower Aue.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen zu Artenschutz, Gewässerschutz und Bodenschutz auf der Baustelle eingehalten werden. Wir führen Umweltkontrollen durch, weisen die Gewerke ein und dokumentieren, was geschützt wurde und wie.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Rummelsburger See ist eine Bucht der Spree mit 47,8 Hektar Fläche und gehört zur Bundeswasserstraße Spree-Oder-Wasserstraße. Die beiden kleinen Inseln Kratzbruch und Liebesinsel stehen unter Naturschutz. Baustellen am Ufer müssen verhindern, dass Schlamm, Betonwasser oder Kraftstoffe ins Gewässer gelangen. Die Wasserbehörde stellt dazu oft eigene Auflagen.
Im Landschaftspark Herzberge, für den der Senat die Ausweisung als Landschaftsschutzgebiet beschlossen hat, weiden Schafe auf knapp 20 Hektar. Gräben verbinden mehrere Kleingewässer, in denen geschützte Amphibien leben. Im Wald südlich des Krankenhauses blieben Vögel und Fledermäuse erhalten. Bauvorhaben am Rand des Parks brauchen deshalb einen Blick auf Wanderwege von Amphibien und auf Brutzeiten.
Auf früheren Industrieflächen, wie sie im Ortsteil verbreitet sind, kann der Boden durch frühere Nutzung belastet sein. Aushub muss dann untersucht, getrennt gelagert und fachgerecht entsorgt werden. Daneben gilt bei jeder Baustelle der Schutz von Bäumen im Wurzelbereich nach den Vorgaben des Landes Berlin.

Anhand der Gutachten prüfen wir, ob Brutvögel, Fledermäuse oder Amphibien betroffen sind. Danach begleiten wir Maßnahmen wie Schutzzäune, Bauzeitenfenster oder Kontrollen vor dem Rückschnitt.
An der Spree und an Kleingewässern achten wir auf Abstände, dichte Lagerflächen für Kraftstoffe und Schutz gegen abfließendes Schmutzwasser.
Wir überwachen die getrennte Lagerung von Oberboden und Aushub, achten auf Hinweise auf belastetes Material und dokumentieren Mengen und Wege.
Wurzelbereiche, Stämme und Kronen von Bäumen am Baufeld werden geschützt, Schäden dokumentiert und mit der Bauleitung geklärt.
Auflagen aus Genehmigungen werden auf der Baustelle umgesetzt und nachgewiesen.
Baustopps wegen Verstößen gegen Artenschutz oder Gewässerschutz werden unwahrscheinlicher.
Gewerke wissen, welche Bereiche tabu sind und warum.
Behörden erhalten eine nachvollziehbare Dokumentation.
→ Wir begleiten das Aufstellen eines Schutzzauns, kontrollieren ihn regelmäßig und halten Fahrwege von den Wanderstrecken fern.
→ Lagerflächen rücken vom Ufer ab, Kraftstoffe und Öle stehen in Auffangwannen, Abwasser wird nicht ins Gewässer geleitet.
→ Wir informieren die Bauleitung und sorgen dafür, dass es getrennt gelagert und beprobt wird, bevor es abgefahren wird.
→ Vorher wird geprüft, ob dort Vögel brüten oder Fledermäuse wohnen. Ohne Freigabe der Naturschutzbehörde geht es nicht weiter.
Wohnungen, Schulen und Kitas an der Rummelsburger Bucht, bei denen Gewässerschutz und Uferbereiche im Mittelpunkt stehen.
Bauten am Rand der Weiden und Kleingewässer, mit Auflagen zu Amphibien, Vögeln und Fledermäusen.
Neue Nutzungen auf früheren Industrieflächen, bei denen Aushub untersucht und getrennt entsorgt werden muss.
Vorhaben im Umfeld von Malchower Aue, Falkenberger Rieselfeldern, Wartenberger und Falkenberger Luch oder Biesenhorster Sand.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Auflagen und stellen fest, welche Schutzgüter auf der Baustelle betroffen sind.
Schutzbereiche, Bauzeitenfenster, Zäune und Kontrollen kommen in einen Plan, den alle Gewerke kennen.
Wir sind regelmäßig auf der Baustelle, prüfen Schutzmaßnahmen und sprechen Verstöße direkt an.
Kontrollen, Funde und Maßnahmen halten wir in Berichten fest, die Bauherr und Behörde nutzen können.
Liegt eine Baustelle in Berlin-Lichtenberg am Rand des Landschaftsparks Herzberge, dann beginnen wir mit den Gutachten zu Amphibien, Vögeln und Fledermäusen. Daraus leiten wir ab, wann gerodet werden darf, wo Schutzzäune stehen und welche Wege Baufahrzeuge nehmen.
Wenn während der Bauzeit Tiere auf das Baufeld gelangen, dann stoppen wir die betroffenen Arbeiten, sichern die Tiere nach Vorgabe und informieren Bauleitung und Behörde. Am Ende jeder Woche halten wir in einem Bericht fest, welche Kontrollen stattgefunden haben.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ökologische Auflagen betreffen fast alle Teile der Baulogistik. Die Baustelleneinrichtung muss Abstände zu Gewässern und Bäumen einhalten, das Logistik-Management legt Wege fest, die Schutzbereiche meiden. Wir bringen diese Punkte von Anfang an in die Planung ein.
Vor Ort arbeiten wir mit der operativen Baulogistik zusammen, die Aushub und Abfälle trennt. In Berlin-Lichtenberg, wo neben alten Industrieflächen geschützte Natur liegt, ist diese Abstimmung besonders wichtig.
Meist dann, wenn die Genehmigung sie verlangt, etwa wegen geschützter Arten, Gewässern oder Schutzgebieten in der Nähe. Auch ohne Auflage kann sie sinnvoll sein, wenn ein Baufeld an den Landschaftspark Herzberge, die Spree oder andere sensible Flächen grenzt.

Schicken Sie uns Genehmigung, Gutachten und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, wie die Baubegleitung auf Ihrer Baustelle aussieht.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Lichtenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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