
In Berlin-Lichtenberg leben rund 5.850 Menschen auf jedem Quadratkilometer. Straßen wie die Frankfurter Allee, die Landsberger Allee und der Zug Weißenseer Weg–Möllendorffstraße tragen den Verkehr zwischen Innenstadt und Stadtrand. Für eine Baustelle heißt das: Jeder Lkw, der zur falschen Zeit kommt, steht im Stau oder blockiert eine Fahrspur.
Unser Logistik-Management plant deshalb, wann welche Lieferung eintrifft, auf welchem Weg sie kommt und wo sie entladen wird. Lieferanten buchen feste Zeitfenster, die Bauleitung sieht den Tagesplan, Anwohner und Gewerbe in der Nachbarschaft wissen, womit sie rechnen müssen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Auf der Frankfurter Allee verlaufen die Bundesstraßen B 1 und B 5 gemeinsam in west-östlicher Richtung durch den Ortsteil Lichtenberg. In Nord-Süd-Richtung ist der Zug Weißenseer Weg–Möllendorffstraße stark befahren. Wer hier anliefert, braucht Zeitfenster außerhalb der Hauptverkehrszeiten und einen Plan, wie Lkw ohne Wenden auf der Hauptstraße an- und abfahren.
Straßenbahn, U-Bahn-Linie U5 und zahlreiche Buslinien prägen den Straßenraum. In der Siegfriedstraße liegt ein Betriebshof der Verkehrsbetriebe, der Bahnhof Lichtenberg verbindet mit dem nördlichen und östlichen Umland. Ladezonen dürfen Gleise und Haltestellen nicht berühren. Das schränkt die Lage von Entladeflächen oft stark ein.
Für Geschäftsstraßen wie den Weitlingkiez, die Konrad-Wolf-Straße und das Zentrum Neu-Hohenschönhausen unterhält der Bezirk ein eigenes Geschäftsstraßenmanagement. Läden und Gastronomie brauchen ihren eigenen Lieferverkehr und freie Gehwege. Baulieferungen müssen sich in diesen Rhythmus einfügen, statt ihn zu stören.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viele Lieferungen täglich kommen. Das Konzept legt Anfahrtswege, Entladeflächen und Regeln für alle Lieferanten fest.
Lieferanten melden ihre Fahrten an und erhalten einen festen Slot. So verteilen sich die Lkw über den Tag, statt morgens gleichzeitig an der Einfahrt zu stehen.
Wir legen Routen fest, die Wohnstraßen und Schulwege meiden und auf die Hauptachsen führen. Fahrer erhalten eine Anfahrtsbeschreibung mit Einfahrt, Halteplatz und Ausfahrt.
Anwohner, Geschäfte und Einrichtungen am Rand der Baustelle erhalten Informationen zu lauten Tagen, Großlieferungen und Sperrungen. Hinweise aus der Nachbarschaft fließen in die Planung ein.
Lieferungen kommen verteilt über den Tag und blockieren keine Hauptstraße.
Gewerke warten weniger, weil ihr Material zum geplanten Zeitpunkt eintrifft.
Die Bauleitung sieht jeden Tag, welche Fahrten geplant sind.
Nachbarn und Geschäfte wissen vorher, was auf sie zukommt.
→ Jede Fahrt bekommt ein Zeitfenster. Wer außerhalb seines Slots kommt, wartet an einem vorher festgelegten Ort abseits der Hauptstraße.
→ Lage und Zeiten der Entladung klären wir früh mit dem Verkehrsbetrieb. Beim Rangieren berühren die Fahrzeuge den Gleisbereich nicht.
→ Solche Fahrten planen wir in verkehrsarme Zeiten und mit einer eigenen Absperrung, die mit der Verkehrsbehörde abgestimmt ist.
→ Wir verlegen frühe Lieferungen in passende Zeitfenster, informieren Fahrer über Warteverbote und benennen einen Ansprechpartner für die Nachbarschaft.
Neubauten an Frankfurter Allee, Landsberger Allee oder Möllendorffstraße mit dichtem Verkehr und wenig Platz zum Entladen.
Neue Nutzungen im alten Industriegebiet an der Herzbergstraße, bei denen viele Gewerke gleichzeitig beliefert werden.
Vorhaben im Weitlingkiez oder an der Konrad-Wolf-Straße, wo Lieferverkehr von Läden und Baustelle zusammenkommen.
Bauten am Bahnhof Lichtenberg oder an der Ringbahn, bei denen die Zufahrt durch Gleise und Brücken eingeschränkt ist.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Gewerkeliste und Liefermengen und schätzen daraus die Fahrten je Tag und Woche.
Anfahrtsrouten, Entladeflächen und Zeitfenster kommen in ein Konzept, das Bauleitung und Behörden kennen.
Alle Lieferanten erhalten Regeln, Anfahrtsbeschreibung und Zugang zur Buchung ihrer Zeitfenster.
Wir vergleichen Plan und tatsächliche Fahrten, lösen Konflikte und passen die Slots an den Baufortschritt an.
Entsteht in Berlin-Lichtenberg ein Wohnhaus an einer stark befahrenen Straße mit Straßenbahn, dann beginnen wir mit der Frage, wie viele Lkw am Tag kommen. Betonlieferungen, Bewehrung, Fertigteile und Ausbaumaterial bekommen getrennte Zeitfenster. Die Hauptverkehrszeiten bleiben möglichst frei von Anlieferungen.
Wenn die Entladefläche nur für ein Fahrzeug reicht, dann takten wir die Lieferungen so, dass immer nur ein Lkw vor Ort ist. Ein zweiter wartet an einer vereinbarten Stelle, bis er abgerufen wird. Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Zeitfenster an und geben sie allen Lieferanten neu bekannt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Plan der Baustelleneinrichtung zurück: Er sagt, wo entladen und gelagert wird. Umgekehrt zeigt die Lieferplanung, wie groß Lager und Ladezone sein müssen. Beides entsteht deshalb in enger Abstimmung.
Vor Ort setzt die operative Baulogistik den Plan um. Sie nimmt Lieferungen an, weist Fahrer ein und meldet Abweichungen. In Berlin-Lichtenberg ist diese Rückmeldung besonders wichtig, weil schon ein verspäteter Lkw im Berufsverkehr den ganzen Tagesplan verschiebt.
Das hängt von Bauphase und Größe ab. Im Rohbau eines Wohnhauses kommen oft wenige große Lieferungen, im Ausbau viele kleine. Wir legen die Länge der Slots nach Fahrzeugart fest und planen Puffer ein, damit eine Verspätung nicht den ganzen Tag verschiebt.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und erwartete Liefermengen. Wir entwerfen ein Konzept mit Wegen, Ladezonen und Zeitfenstern für Ihre Baustelle.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Lichtenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit