
Vier Achsen fassen den Ortsteil ein: im Süden die Landsberger Allee, im Osten der Berliner Außenring der S-Bahn, im Westen der Weißenseer Weg, im Norden Arnimstraße und Rüdickengraben. Dazwischen fahren die Straßenbahnlinien M4, M5, M6, M17, 16 und 27, dazu Buslinien bis ins Gewerbegebiet an der Marzahner Straße. Für eine Baustelle in Berlin-Alt-Hohenschönhausen bedeutet das: Jeder Lastwagen teilt sich die Straße mit dichtem Linienverkehr und Wohnstraßen voller Anwohner.
Unser Logistik-Management sorgt dafür, dass Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt. Wir vergeben Zeitfenster, steuern den Abruf bei Lieferanten, legen Routen fest und halten den Kontakt zu Behörden und Nachbarn. So stehen keine Fahrzeuge wartend am Straßenrand und die Gewerke bekommen, was sie brauchen.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Wohnungsbestand ist dicht: Mehr als 5.700 Menschen leben hier auf jedem Quadratkilometer. Zufahrten zu Baufeldern führen deshalb fast immer durch Wohnstraßen, an Schulen und Kitas vorbei. Sechs Grundschulen und mehrere weiterführende Schulen liegen im Ortsteil. Zu Schulbeginn und Schulschluss sind Lieferfahrten in deren Umfeld heikel und sollten in andere Zeitfenster gelegt werden.
Wo Straßenbahnen fahren, darf eine Entladung den Gleisbereich nicht blockieren. Halteverbotszonen, Einweiser und Ladezeiten müssen mit der Verkehrsbehörde und dem Verkehrsunternehmen abgestimmt sein. Ein Sattelzug, der auf eine freie Ladezone wartet, kann sonst eine ganze Linie aufhalten.
Hinzu kommen große Vorhaben mit eigenem Takt. Beim Modulbau etwa wird ein Raummodul nach dem anderen angeliefert und direkt vom Fahrzeug eingehoben. Fällt ein Transport aus oder kommt zu früh, steht der Kran still oder blockiert das Fahrzeug die Zufahrt. Hier entscheidet die Abrufsteuerung über den Fortschritt.

Jede Anlieferung bekommt ein festes Zeitfenster, das mit Kran, Ladezone und Gewerk abgestimmt ist. Lieferanten melden sich vorab an, Änderungen laufen über eine zentrale Stelle.
Wir legen fest, über welche Achse ein Fahrzeug Berlin-Alt-Hohenschönhausen anfährt, wo es wartet und wie es das Baufeld wieder verlässt. Schulwege und Wohnstraßen werden dabei so wenig wie möglich berührt.
Für Fertigteile, Raummodule oder Stahl stimmen wir den Abruf mit dem Werk ab, damit das Fahrzeug erst dann kommt, wenn Kran und Montagetrupp bereit sind.
Halteverbote, Sondernutzungen und verkehrsrechtliche Anordnungen beantragen wir rechtzeitig. Anwohner und Gewerbe in der Nachbarschaft informieren wir über laute oder lange Lieferphasen.
Fahrzeuge warten nicht auf der Straße, sondern kommen zu ihrem Fenster.
Kran und Montagetrupps haben weniger Leerlauf, weil der Abruf zum Baufortschritt passt.
Die Nachbarschaft weiß vorher, wann es laut wird und wann nicht.
Behördliche Auflagen zu Halteverboten und Verkehrsführung sind eingehalten und dokumentiert.
→ Ein Lieferplan mit festen Fenstern verteilt die Fahrten über den Tag. Wer außerhalb seines Fensters kommt, wird auf eine Wartefläche abseits der Wohnstraße verwiesen.
→ Wir stimmen Uhrzeit und Route mit der Behörde ab, informieren die Anwohner vorher schriftlich und begleiten die Entladung, damit sie zügig und leise abläuft.
→ Die Entladung wird so geplant, dass weder Fahrzeug noch Last in den Gleisbereich ragen. Einweiser sichern das Ein- und Ausfahren, die Zeiten stimmen wir mit den zuständigen Stellen ab.
→ Wir rufen Material nach dem Baufortschritt ab und nicht nach Bestelldatum. Was nicht sofort verbaut wird, bleibt beim Lieferanten oder auf einer Pufferfläche.
Vorhaben wie an der Siedlung Weiße Taube, wo Raummodule im Takt angeliefert und direkt vom Fahrzeug eingehoben werden.
Für ein Quartier auf rund 27 Hektar mit Wohnungen, Gewerbe und Ateliers hat der Bezirk ein Bebauungsplanverfahren begonnen. Solche Flächen bringen viele Gewerke und Lieferketten gleichzeitig zusammen.
Hallen und Werkstätten im Gewerbegebiet, bei denen Anlieferungen neben dem Betrieb der Nachbarfirmen laufen.
Neue Hallen am Sportforum, dessen Haupteingang am Weißenseer Weg liegt und auf dessen Gelände der Trainingsbetrieb weiterläuft.

Wir werten Bauzeitenplan, Mengen und Lieferketten aus und bestimmen, wann welche Lieferungen anfallen.
Zufahrten, Wartepunkte und Zeitfenster werden geplant und mit Behörden und Verkehrsunternehmen abgestimmt.
Alle Lieferanten erhalten Regeln, Anfahrtsbeschreibung und Anmeldeweg. Abrufe laufen über eine zentrale Stelle.
Täglich gleichen wir Plan und Wirklichkeit ab und verschieben Fenster, wenn sich der Bauablauf ändert.
Liegt ein Modulbauvorhaben in einem Wohngebiet von Berlin-Alt-Hohenschönhausen, dann treffen an einem Montagetag viele Schwertransporte mit Raummodulen ein. Wir stellen sie auf einer Pufferfläche außerhalb des Wohngebiets bereit und rufen sie einzeln ab, sobald der Kran das vorherige Modul abgesetzt hat.
Wenn auf der Zufahrt zur gleichen Zeit Schüler unterwegs sind, dann verschieben wir die ersten Abrufe hinter den Schulbeginn. Ein Einweiser begleitet jedes Fahrzeug vom Wartepunkt bis zur Hubstelle. So bleibt die Straße frei und die Montage läuft ohne Pause.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Flächen zurück, die in der Baustelleneinrichtung festgelegt sind: Ladezone, Lager, Wartepunkt. Ändert sich dort etwas, passen wir Zeitfenster und Routen an.
Vor Ort setzen die Kräfte der operativen Baulogistik den Plan um. Am Tor prüft die Zugangskontrolle, ob ein Fahrzeug angemeldet ist. So wird aus dem Lieferplan ein Ablauf, der im Alltag trägt.
Mit festen Zeitfenstern und einer Wartefläche abseits der Wohnstraßen. Fahrzeuge werden erst abgerufen, wenn Ladezone und Kran frei sind. Wer zu früh kommt, wartet nicht am Bordstein, sondern am vereinbarten Punkt.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und die größten Lieferungen. Wir zeigen Ihnen, wie Zeitfenster, Routen und Abrufe dafür aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Alt-Hohenschönhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit