
Wenn ein Raummodul am Kran pendelt, ein Gerüst umgebaut wird oder in einer alten Halle der Abbruch beginnt, ist das Risiko für Verletzungen höher als im Büro. Auf großen Baustellen arbeiten Dutzende Firmen, Hunderte Menschen und Maschinen auf engem Raum. Kommt es zu einem Unfall, entscheidet die Zeit bis zur ersten fachkundigen Hilfe oft über den Verlauf.
Wir stellen Betriebssanitäter für Bauvorhaben in Berlin-Alt-Hohenschönhausen. Sie versorgen Verletzte, bis der Rettungsdienst übernimmt, leiten ihn auf der Fläche zum Unfallort und halten die Notfallorganisation in Ordnung. Ab einer bestimmten Größe der Baustelle ist das keine Kür, sondern Vorschrift.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 muss auf einer Baustelle ein Betriebssanitäter sein, wenn dort mehr als 100 Versicherte tätig sind. Diese Grenze erreichen im Ortsteil vor allem große Wohnungsbauvorhaben. Beim Modulbauquartier an der Siedlung Weiße Taube sind rund 1.500 Mietwohnungen geplant, für ein gemischtes Quartier auf rund 27 Hektar hat der Bezirk ein Bebauungsplanverfahren eingeleitet. Auf solchen Flächen arbeiten in Spitzenzeiten viele Gewerke gleichzeitig.
Gefährlich sind dabei bestimmte Tätigkeiten: das Einheben schwerer Module und Fertigteile, Arbeiten an Dachkanten und Fassaden der Plattenbauten, Rückbau alter Hallen in den Gewerbegebieten. Hinzu kommen Baustellen am Wasser, etwa im Umfeld des Orankesees, der an seiner tiefsten Stelle über sechs Meter misst.
Der Weg in die Klinik ist Sache des Rettungsdienstes. Welches Krankenhaus angefahren wird, entscheidet die Leitstelle. Unser Teil ist, dass der Rettungswagen durch die dicht bebauten Wohnstraßen die richtige Zufahrt findet und auf der Baustelle ohne Umweg zum Patienten kommt.

Wunden versorgen, Blutungen stillen, Brüche ruhigstellen, Kreislauf überwachen: Kleinere Verletzungen versorgt der Sanitäter direkt, Schwerverletzte betreut er bis zum Eintreffen von Notarzt oder Rettungswagen.
Für jede Baustelle in Berlin-Alt-Hohenschönhausen legen wir einen Treffpunkt an der Straße fest. Dort wird das Fahrzeug abgeholt und über freie Wege bis an den Unfallort geführt.
Ob ein eigener Raum oder ein Bereich im Container genügt und welche Ausstattung dort liegt, legen wir nach Absprache mit Ihnen und der Fachkraft für Arbeitssicherheit fest.
Jede Hilfeleistung wird im Verbandbuch festgehalten. Bei meldepflichtigen Unfällen bereiten wir die Angaben für die Unfallanzeige vor.
Verletzte bekommen sofort Hilfe, nicht erst mit dem Rettungswagen.
Der Rettungsdienst verliert keine Zeit auf einer unübersichtlichen Fläche.
Ihre Pflichten nach DGUV Vorschrift 1 sind erfüllt und belegt.
Beschäftigte wissen, dass im Ernstfall jemand bereitsteht.
→ Der Sanitäter kennt die Montagebereiche des Tages, ist per Funk erreichbar und sofort vor Ort. Der Notruf geht mit dem festen Treffpunkt raus, damit der Rettungswagen nicht sucht.
→ Mit Bauleitung und Feuerwehr planen wir vorab, wie eine Rettung aus Höhe oder Tiefe gehen kann. Welches Gerät dafür auf der Baustelle bereitsteht, stimmen wir nach Absprache ab.
→ Der Sanitäter versorgt Beschwerden, achtet auf den Einsatz der Schutzausrüstung und meldet Häufungen an die Fachkraft für Arbeitssicherheit.
→ Wir achten auf Warnzeichen, erinnern an Pausen und Trinken und regen mit der Bauleitung Schattenplätze an.
Viele Beschäftigte, Kranarbeit im Takt und Montage in der Höhe machen einen Sanitäter häufig zur Pflicht.
Ersatzbauten und Hallen auf dem Gelände des Olympiastützpunkts, bei denen Stahlbau und Dacharbeiten anfallen.
Abbruch alter Hallen mit schweren Maschinen, Staub und herabfallenden Teilen.
Arbeiten auf Gerüsten und Dächern der Großsiedlungen, oft über mehrere Häuser verteilt.

Wir prüfen Beschäftigtenzahl, Tätigkeiten und Gefährdungsbeurteilung und sagen Ihnen, ob ein Sanitäter vorgeschrieben oder ratsam ist.
Treffpunkt, Meldeweg, Zufahrt und Sanitätsbereich werden mit Bauleitung und Sicherheitsfachkraft abgestimmt.
Der Sanitäter lernt die Fläche kennen, stellt sich den Gewerken vor und zeigt, wo er zu finden ist.
Mit Übungen prüfen wir den Ablauf und passen die Notfallkette an jede neue Bauphase an.
Arbeiten auf einem großen Wohnungsbauvorhaben in Berlin-Alt-Hohenschönhausen mehr als 100 Beschäftigte gleichzeitig, dann ist ein Betriebssanitäter Pflicht. Er hat einen festen Standort auf der Fläche, erhält morgens die Liste der gefährlichen Arbeiten des Tages und ist über Funk erreichbar.
Wenn ein Zimmerer beim Montieren abstürzt, dann ist der Sanitäter in kurzer Zeit bei ihm, prüft Bewusstsein und Atmung und versorgt die Verletzung. Gleichzeitig ruft ein Kollege mit dem festgelegten Treffpunkt den Rettungsdienst. Ein Posten öffnet das Tor und lotst den Wagen über die freigehaltene Zufahrt bis zum Bauteil.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Rettungswege, Treffpunkt und Zufahrt gehören in den Einrichtungsplan. Wir achten darauf, dass Lager und Container sie bei keiner Umplanung zustellen.
Die Kräfte am Tor sind Teil der Notfallkette: Sie öffnen die Zufahrt, stoppen Lieferungen und weisen den Rettungsdienst ein. So greifen Sicherheit, Logistik und Sanitätsdienst ineinander.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist er erforderlich, wenn auf einer Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Auch darunter kann ein Sanitäter sinnvoll sein, etwa bei Montage schwerer Teile, Arbeiten in großer Höhe oder wenn viele Firmen gleichzeitig auf einer engen Fläche arbeiten.

Nennen Sie uns Belegschaft, Bauzeit und die wichtigsten Tätigkeiten. Wir prüfen den Bedarf und machen Ihnen einen Vorschlag für den Betriebssanitäter auf Ihrer Fläche.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Alt-Hohenschönhausen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit