
Ob Hochhaus an der Spree, Dachausbau im Gründerzeitblock oder Arbeiten neben Bahngleisen: Auf vielen Baustellen in Berlin-Friedrichshain wird in großer Höhe, am Wasser oder unter Zeitdruck gearbeitet. Passiert ein Unfall, entscheidet die erste Viertelstunde oft darüber, wie schwer die Folgen sind.
Wir stellen Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer für Baustellen, die eine eigene Erstversorgung brauchen. Sie versorgen Verletzte, holen und lotsen den Rettungsdienst, kümmern sich um Brandschutz im Ernstfall und dokumentieren jeden Einsatz.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 ist ein Betriebssanitäter auf Baustellen Pflicht, wenn mehr als 100 Versicherte tätig sind. Diese Größe erreichen im Ortsteil vor allem große Neubauten auf früheren Hafen- und Bahnflächen an der Spree, Bürohochhäuser und umfangreiche Wohnungsbauten mit vielen Gewerken zur selben Zeit.
Daneben gibt es Arbeiten mit erhöhtem Risiko, auch auf kleineren Baustellen: Gerüste an fünfgeschossigen Altbauten, Abbruch in Seitenflügeln, Kranarbeiten über Höfen und Arbeiten am Ufer der Spree oder der Rummelsburger Bucht. Wer dort verunglückt, liegt oft schwer zugänglich, etwa auf einem Gerüstbelag oder im Dachstuhl.
Das Krankenhaus im Friedrichshain an der Landsberger Allee ist ein Unfall-Schwerpunkt-Krankenhaus am Ostrand des Volksparks. Von Baustellen im Süden des Ortsteils, etwa auf der Halbinsel Stralau, führt der Weg dorthin quer durch dicht befahrene Straßen. Bis der Rettungsdienst eintrifft, übernimmt der Betriebssanitäter die Versorgung und weist die Retter auf dem Gelände ein.

Für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten und für Bauphasen mit hohem Risiko stellen wir ausgebildete Betriebssanitäter. Sie sind während der Arbeitszeit auf dem Gelände und für alle Firmen ansprechbar.
Wir legen mit der Bauleitung fest, über welche Zufahrt der Rettungsdienst kommt und wo er hält. Im Notfall holt der Sanitäter die Retter am Tor ab und führt sie zum Verletzten.
Brandschutzhelfer kennen die Brandrisiken bei Schweiß-, Trenn- und Dacharbeiten, achten auf freie Fluchtwege und unterstützen bei einer Räumung. Gerade in Altbauten mit Holzbalkendecken in Berlin-Friedrichshain ist das ein Thema.
Jeder Einsatz wird im Verbandbuch festgehalten. So sind Unfälle für die Berufsgenossenschaft belegt und die Bauleitung sieht, wo sich Verletzungen häufen.
Verletzte werden sofort versorgt, nicht erst, wenn der Rettungsdienst eintrifft.
Die Pflicht aus DGUV Vorschrift 1 für Baustellen mit mehr als 100 Versicherten ist abgedeckt.
Rettungswege sind geplant, der Rettungsdienst findet schneller zum Einsatzort.
Unfälle sind dokumentiert und lassen sich gegenüber der Berufsgenossenschaft belegen.
→ Wir planen mit der Bauleitung vorab den Rettungsweg über Treppenhaus, Bauaufzug oder Kran. Welche Rettungsmittel die Baustelle braucht, stimmen wir nach Absprache ab.
→ Für Arbeiten am Wasser legen wir fest, wie eine Person aus dem Uferbereich geborgen wird und wo der Rettungsdienst am nächsten herankommt.
→ Der Sanitäter meldet die genaue Zufahrt, geht den Rettern entgegen und hält den Weg vom Tor bis zum Verletzten frei.
→ Brandschutzhelfer überwachen Schweiß- und Trennarbeiten, kontrollieren den Bereich danach und wissen, wo Löschmittel bereitstehen, die nach Absprache vorgehalten werden.
Große Neubauten im Mediaspree-Gebiet zwischen Jannowitzbrücke und Elsenbrücke mit vielen Beschäftigten gleichzeitig.
Vorhaben an Spree und Rummelsburger Bucht mit Arbeiten am Ufer und auf schwer zugänglichen Flächen.
Bauten im Umfeld von Ostbahnhof und Ostkreuz, wo Gleisnähe und Zeitdruck das Unfallrisiko erhöhen.
Sanierungen ganzer Blöcke mit Gerüsten, Dachausbau und Abbruch in Seitenflügeln.

Wir klären Zahl der Beschäftigten, gefährliche Arbeiten, Bauzeit und Lage der Baustelle und prüfen, ob die Pflicht nach DGUV Vorschrift 1 greift.
Mit Bauleitung und Koordinator legen wir Sanitätsraum, Rettungswege, Zufahrt und Meldekette fest. Ausstattung stimmen wir nach Absprache ab.
Betriebssanitäter und Brandschutzhelfer nehmen ihren Dienst auf, lernen die Baustelle kennen und stellen sich den Firmen vor.
Wir halten Einsätze fest, werten sie mit der Bauleitung aus und passen Besetzung und Abläufe an neue Bauphasen an.
Liegt ein Bürobau mit vielen Geschossen auf einem früheren Gewerbegelände an der Spree und arbeiten dort in der Ausbauphase weit mehr als 100 Personen, dann ist ein Betriebssanitäter vorgeschrieben. In diesem Fall richten wir mit der Bauleitung einen Sanitätsraum ein, dessen Ausstattung wir nach Absprache festlegen. Dazu planen wir Rettungswege aus jeder Etage.
Stürzt dort ein Monteur im Treppenhaus, dann versorgt der Sanitäter ihn, alarmiert den Rettungsdienst und schickt einen Kollegen ans Tor. Die Retter werden bis zum Verletzten geführt, der Einsatz wird im Verbandbuch dokumentiert.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Betriebssanitäter arbeiten eng mit Zugangskontrolle und Logistik zusammen. Am Tor ist bekannt, wo der Sanitätsraum liegt. Dort wird auch die Zufahrt für Rettungsfahrzeuge freigehalten, selbst wenn gerade Lkw anliefern.
In der Baustelleneinrichtung planen wir den Platz für die Erstversorgung und die Rettungswege von Anfang an mit. So ist der Sanitätsdienst auf Baustellen in Berlin-Friedrichshain kein Fremdkörper, sondern Teil des Ablaufs.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 dann, wenn auf der Baustelle mehr als 100 Versicherte tätig sind. Das gilt in Berlin wie überall. Auch bei kleineren Baustellen kann ein Sanitäter sinnvoll sein, wenn besonders gefährliche Arbeiten anstehen.

Teilen Sie uns Größe, Bauzeit und besondere Arbeiten mit. Wir sagen Ihnen, welcher Sanitätsdienst passt und was dafür abzustimmen ist.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Friedrichshain. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit