
Der Bezirk plant derzeit viele Bauvorhaben, vor allem im Wohnungsbau. Dazu kommen elf Gewerbegebiete mit Betrieben aus Metallbearbeitung, Fahrzeug- und Maschinenbau, Elektro- und Bahntechnik sowie Lebensmittelherstellung. Auf solchen Baustellen arbeiten oft viele Gewerke gleichzeitig. Wer Material annimmt, lagert und verteilt, entscheidet darüber, ob sie vorankommen.
Mit der operativen Baulogistik stellen wir dafür Kräfte auf die Baustelle in Berlin-Lichtenberg. Sie nehmen Lieferungen an, prüfen sie gegen den Lieferschein, bringen das Material an den Einbauort und halten Lagerflächen, Wege und Sammelstellen für Abfall in Ordnung.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Südlich der Frankfurter Allee entstand in den 1970er Jahren das Neubaugebiet Frankfurter Allee Süd. Bei Sanierung und Neubau in solchen Wohnquartieren von Berlin-Lichtenberg gehen Bewohner jeden Tag an der Baustelle vorbei. Material muss in Treppenhäuser, Aufzüge und Geschosse, ohne dass Hausflure blockiert oder verschmutzt werden.
Auf früheren Industrieflächen, etwa an der Herzbergstraße, sind die Baufelder größer, aber auch die Zahl der Gewerke. Rohbau, Fassade, Haustechnik und Ausbau überschneiden sich. Ein zentrales Lager mit klarer Ordnung und festen Ausgabezeiten verhindert, dass jeder Betrieb eigene Stapel anlegt und Wege zustellt.
Die Gewerbeabfallverordnung verlangt, Bauabfälle nach Fraktionen getrennt zu sammeln. Holz, Metall, mineralischer Bauschutt, Verpackung und gemischte Abfälle brauchen eigene Behälter. Auf engen Grundstücken muss die Entsorgung mit der Anlieferung abgestimmt werden, damit Containerwechsel nicht in die Lieferfenster fallen.

Unsere Kräfte nehmen jede Lieferung in Empfang, gleichen Menge und Zustand mit dem Lieferschein ab und dokumentieren Schäden oder Fehlmengen. Die Bauleitung erhält einen Überblick, was angekommen ist.
Wir richten Lagerflächen nach Gewerken ein, kennzeichnen Stellplätze und führen Bestände nach. So findet jedes Gewerk sein Material und nichts verschwindet unbemerkt.
Mit Hubwagen, Bauaufzug oder Kran bringen wir Material an den Einbauort. In bewohnten Häusern schützen wir Flure und Aufzüge und halten feste Zeiten ein.
Wir stellen Behälter für die Abfallfraktionen auf, sammeln Reste von den Etagen ein und koordinieren die Abholung. Wege und Treppenhäuser halten wir frei und sauber.
Facharbeiter arbeiten am Bauwerk und nicht an Transport und Aufräumen.
Lieferungen werden geprüft, bevor Mängel zu Verzögerungen führen.
Lager und Wege bleiben geordnet, auch wenn viele Gewerke gleichzeitig tätig sind.
Abfälle werden getrennt erfasst und rechtzeitig abgeholt.
→ Jedes Gewerk erhält einen gekennzeichneten Lagerplatz. Was dort nicht hingehört, wird umgesetzt und der Verursacher informiert.
→ Wir legen Transportzeiten fest, schützen Böden und Wände und reinigen die Wege nach jedem Transport.
→ Wir behalten die Füllstände im Blick, bestellen Wechsel vorausschauend und legen sie in Zeiten ohne Großlieferungen.
→ Schäden und Fehlmengen werden bei der Annahme fotografiert und auf dem Lieferschein vermerkt, die Bauleitung bekommt sofort Bescheid.
Modernisierung von Wohnblöcken, bei der Material durch genutzte Treppenhäuser und Aufzüge transportiert wird.
Mehrere Gebäude mit gemeinsamer Baustelle, etwa an der Rummelsburger Bucht, mit zentralem Lager und vielen Ausbaugewerken.
Hallen und Werkstätten in den Gewerbegebieten des Bezirks, bei denen schwere Bauteile und Anlagen angeliefert werden.
Arbeiten an Schulen, Theatern oder dem neogotischen Rathaus von 1898, bei denen der Betrieb im Gebäude weiterläuft.

Wir klären, welche Gewerke wann arbeiten, welche Mengen kommen und welche Flächen für Lager und Abfall zur Verfügung stehen.
Wir schreiben Regeln für Lager, Transport und Entsorgung. Dazu legen wir fest, wie viele Kräfte zu welchen Zeiten gebraucht werden.
Unsere Kräfte übernehmen Annahme, Lagerung und Verteilung. Die Gewerke erhalten eine Einweisung, wie sie Material abrufen.
Wir berichten regelmäßig über Lieferungen, Bestände und Entsorgung und passen den Einsatz an den Baufortschritt an.
Läuft in Berlin-Lichtenberg der Innenausbau eines großen Wohngebäudes, dann sind Trockenbau, Elektro, Sanitär, Maler und Bodenleger oft gleichzeitig im Haus. Wir richten ein zentrales Lager im Erdgeschoss oder auf dem Hof ein und verteilen das Material nach Abruf in die Etagen. Jedes Gewerk meldet, was es wann braucht.
Fallen dabei große Mengen Verpackung und Verschnitt an, dann sammeln wir sie täglich auf den Etagen ein und trennen sie unten nach Fraktionen. Die Abholung planen wir so, dass Containerwechsel nicht mit Lieferungen zusammenfallen. So bleiben Treppenhäuser und Flure frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die operative Baulogistik ist der ausführende Teil des Logistikkonzepts. Was im Logistik-Management als Zeitfenster und Route geplant ist, setzen unsere Kräfte vor Ort um. Abweichungen melden sie zurück, damit die Planung angepasst werden kann.
Mit der Baustellensicherheit teilen sie sich die Einfahrt: Wer liefert, wird erfasst und eingewiesen. In Berlin-Lichtenberg, wo Baufelder oft direkt an Wohnhäuser und Straßen grenzen, sorgt diese Verbindung dafür, dass Fremde nicht unbemerkt mit dem Lieferverkehr auf das Gelände gelangen.
Sobald mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiten und regelmäßig Material kommt. Gerade im Ausbau großer Wohngebäude verlieren Facharbeiter sonst viel Zeit mit Tragen, Suchen und Aufräumen. Auch bei Sanierungen im bewohnten Bestand rechnet sich ein fester Ansprechpartner für Material und Ordnung.

Beschreiben Sie uns Bauvorhaben, Gewerke und Bauzeit. Wir sagen Ihnen, wie wir Annahme, Lager, Transport und Entsorgung organisieren.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Lichtenberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit