
Berlin-Marzahn-Hellersdorf ist grüner, als sein Ruf vermuten lässt. Durch den Bezirk zieht sich das Tal der Wuhle, die auf dem Barnim bei Ahrensfelde entspringt und nach rund 16,5 Kilometern in Köpenick in die Spree mündet. Dazu kommen Seen und Weiher, Waldflächen im Süden und mehrere Landschaftsschutzgebiete.
Wer in der Nähe dieser Flächen baut, muss Auflagen zu Gewässer-, Natur- und Artenschutz einhalten. Unsere ökologische Baubegleitung übernimmt die Umweltkontrollen auf der Baustelle: Wir prüfen, ob Schutzmaßnahmen stehen, dokumentieren den Zustand und sprechen Abweichungen an, bevor daraus Schäden oder Baustopps werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Wuhle fließt weitgehend in einer eiszeitlichen Rinne. Begleitet wird sie von einem Auwaldstreifen, der stellenweise rund 150 Meter breit ist. Hinzu kommt der Landschaftspark Wuhletal. Im Sommer fallen Abschnitte zwischen Quelle und Wuhlebecken häufig trocken. Ein solches Gewässer reagiert empfindlich auf Einträge von Schlamm, Betonwasser oder Kraftstoff aus nahen Baustellen.
Im Bezirk liegen die Landschaftsschutzgebiete Kaulsdorfer Seen mit rund 94 Hektar, Hönower Weiherkette mit rund 56 Hektar und Barnimhang mit rund 37 Hektar. Im Süden reicht zudem das große Schutzgebiet der Köpenicker Wälder nördlich der Müggelspree in den Bezirk hinein. Bauvorhaben an ihren Rändern brauchen klare Grenzen für Lager, Fahrwege und Baustelleneinrichtung.
In den Großsiedlungen geht es eher um Artenschutz an Gebäuden. Bei Fassaden- und Dachsanierungen an Hochhäusern können Gebäudebrüter und Fledermäuse betroffen sein, deren Quartiere geschützt sind. Bauzeiten, Kontrollen vor Beginn der Arbeiten und Ersatzquartiere gehören dann zur Planung.

Wir kontrollieren Absetzbecken, Ölbindemittel und Abstände zu Ufern und Gräben, etwa am Hellersdorfer Graben oder an den Kaulsdorfer Seen. Den Zustand dokumentieren wir regelmäßig.
Bauzäune, Stammschutz und Tabuflächen an Grünzügen und Schutzgebieten prüfen wir laufend. Verstöße melden wir an Bauleitung und Planer.
Vor Fassaden- oder Dacharbeiten stimmen wir mit den zuständigen Fachgutachtern ab, wann Kontrollen auf Nester und Quartiere stattfinden. Auf der Baustelle achten wir auf die vereinbarten Bauzeiten.
Oberboden wird getrennt gelagert, Bodenaushub nach Vorgaben bereitgestellt. Wir achten darauf, dass Abfälle nicht in Grünflächen gelangen und Lager auf befestigtem Grund stehen.
Auflagen aus Genehmigungen werden auf der Baustelle in Berlin-Marzahn-Hellersdorf tatsächlich umgesetzt und nachgewiesen.
Konflikte mit Natur- und Artenschutz fallen früh auf.
Die Dokumentation steht bereit, wenn Behörden nachfragen.
Gewässer und Grünzüge im Umfeld werden vor vermeidbaren Schäden geschützt.
→ Wir prüfen Absetzbecken und Barrieren nach jedem Starkregen und veranlassen über die Bauleitung, dass sie ergänzt werden.
→ Wir kennzeichnen die Grenzen sichtbar, kontrollieren sie bei unseren Rundgängen und dokumentieren Überschreitungen mit Foto.
→ Wir stoppen die Arbeiten an der betroffenen Stelle, informieren den Fachgutachter und die Bauleitung und halten fest, wie weiter vorgegangen wird.
→ Wir sorgen dafür, dass Aushub getrennt bereitgestellt und erst nach Vorliegen der Untersuchung abgefahren wird.
Vorhaben nahe der Wuhle, den Kaulsdorfer Seen, dem Elsensee oder der Hönower Weiherkette mit Auflagen zum Gewässerschutz.
Fassaden- und Dacharbeiten in den Großsiedlungen, bei denen Gebäudebrüter und Fledermäuse zu beachten sind.
Wohnbauten in Mahlsdorf oder Kaulsdorf in der Nähe von Waldflächen wie der Dammheide und Mittelheide.
Bau- und Umbauarbeiten in Grünzügen wie dem Kienbergpark oder dem Landschaftspark Wuhletal.

Wir lesen Genehmigungen und Gutachten und stellen zusammen, welche Schutzmaßnahmen auf der Baustelle gefordert sind.
Vor Baubeginn dokumentieren wir Gewässer, Bäume, Grünflächen und Gebäude im Umfeld mit Fotos und Notizen.
Während der Bauzeit kontrollieren wir die Maßnahmen in festen Abständen und nach besonderen Ereignissen wie Starkregen.
Ergebnisse und Abweichungen fassen wir in Berichten zusammen, die Sie an Behörden weitergeben können.
Liegt eine Baustelle am Rand des Wuhletals, dann fordert die Genehmigung meist Schutzmaßnahmen für Ufer, Bäume und angrenzende Grünflächen. Wir prüfen zu Beginn, ob Bauzäune, Stammschutz und Absetzbecken so stehen wie geplant. Den Ausgangszustand halten wir fest.
Im weiteren Verlauf kontrollieren wir in festen Abständen und nach starkem Regen. Fällt uns etwa eine Ölspur oder ein beschädigter Zaun auf, dann melden wir das sofort an die Bauleitung und halten die Behebung im Bericht fest.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
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Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Baubegleitung arbeitet mit Ihren Fachgutachtern, der Bauleitung und den Behörden zusammen. In Berlin-Marzahn-Hellersdorf berücksichtigen wir dabei die Auflagen für Landschaftsschutzgebiete und Gewässer schon bei der Baustelleneinrichtung.
Unsere Berichte sind so aufgebaut, dass Sie sie bei Nachfragen der Behörden direkt verwenden können. Bei größeren Vorhaben stimmen wir Termine der Umweltkontrollen mit dem Bauablauf ab.
Im Bezirk liegen unter anderem die Landschaftsschutzgebiete Kaulsdorfer Seen, Hönower Weiherkette und Barnimhang. Im Süden reicht das Schutzgebiet der Köpenicker Wälder nördlich der Müggelspree hinein. Dazu kommen Grünzüge wie das Wuhletal, die bei Bauvorhaben eine Rolle spielen können.

Schicken Sie uns Lage und Auflagen Ihres Vorhabens im Bezirk. Wir schlagen Ihnen einen Plan für die ökologische Baubegleitung vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Marzahn-Hellersdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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