
Wer am Rand einer Großstadt baut, baut oft auf ehemaligem Acker, neben Gräben und Kleingewässern oder unter alten Bäumen. Auflagen aus Baugenehmigung und Bebauungsplan verlangen dann, dass Boden, Wasser, Gehölze und Tiere während der Bauzeit geschützt werden. Wer das nicht nachweisen kann, riskiert Baustopps.
Für Bauvorhaben in Ahrensfelde übernehmen wir die ökologische Baubegleitung und regelmäßige Umweltkontrollen. Wir prüfen, ob Schutzzäune stehen, ob Gewässer frei von Einträgen bleiben und ob Bodenarbeiten nach den Vorgaben laufen. Für Bauherrn und Behörde dokumentieren wir jede Kontrolle.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Im Gemeindegebiet entspringt die Wuhle, in einem kleinen Waldgebiet zwischen Neu-Lindenberg und dem Ortsteil Ahrensfelde. Von dort fließt sie nach Südosten und bildet bei Eiche die Grenze zwischen Berlin und Brandenburg. Der Oberlauf führt im Sommer inzwischen oft kaum Wasser. Baustellen in seiner Nähe dürfen weder Schlamm noch Betonwasser eintragen und müssen bei Wasserhaltungen den Grundwasserstand im Blick behalten.
Auf der Grundmoränenfläche des Barnim gibt es kaum größere Gewässer, dafür viele kleine eiszeitliche Pfuhle. In Lindenberg liegt der Rohrpfuhl südlich der Kirche, durch den Ort fließt die Laake als Zufluss der Panke. Solche Kleingewässer sind Lebensraum für Amphibien und reagieren empfindlich auf Einträge und Wanderhindernisse durch Bauzäune.
Die Gemeinde gehört zum Regionalpark Barnimer Feldmark, einer Landschaft, die zu über 60 Prozent aus Agrarflächen besteht. Wo neue Gebäude auf solchen Flächen entstehen, geht es um Oberboden, Verdichtung und Bodenbrüter. In Blumberg kommt der von Lenné gestaltete Park mit seiner alten Rieseneiche hinzu, in dessen Umfeld Baumschutz und Wurzelbereiche eine besondere Rolle spielen.

Wir kontrollieren Absetzbecken, Abdeckungen und Sperren gegen Schlammeintrag und prüfen nach Starkregen, ob Wasser von der Baustelle in Gräben oder Pfuhle gelangt.
Wir prüfen Schutzzäune, Stammschutz und Wurzelbereiche und dokumentieren Schäden sofort. Dabei achten wir darauf, dass dort weder Material lagert noch gefahren wird.
Wir kontrollieren Amphibienzäune und Ersatzquartiere, achten auf Brutzeiten bei Rodungen und melden Funde geschützter Arten an die zuständige Stelle.
Wir überwachen, ob Oberboden getrennt abgetragen und gelagert wird, ob Mieten richtig angelegt sind und ob Flächen außerhalb der Baustraßen befahren werden.
Umweltauflagen werden nachweisbar erfüllt, Rückfragen der Behörde lassen sich mit Protokollen beantworten.
Schäden an Bäumen, Gewässern und Boden werden früh erkannt und begrenzt.
Baustopps wegen Verstößen gegen den Artenschutz werden unwahrscheinlicher.
Bauleitung und Gewerke wissen, welche Flächen tabu sind und warum.
→ Absetzbecken und Sperren vorab planen, nach jedem Regen kontrollieren und Mängel sofort beheben lassen.
→ Schutzzaun um den Wurzelbereich, klare Lagerflächen außerhalb und regelmäßige Kontrolle mit Fotodokumentation.
→ Amphibienzaun mit Fangeimern nach Vorgabe, tägliche Kontrolle in der Wanderzeit und Abstimmung mit der Naturschutzbehörde.
→ Getrennter Abtrag, eigene Mieten und eine Kontrolle zu Beginn jeder Erdbauphase.
Hallen und Technikbauten auf bisherigem Acker, bei denen Bodenschutz, Bodenbrüter und Ausgleichsflächen geregelt werden.
Vorhaben zwischen Neu-Lindenberg, Ahrensfelde und Eiche, bei denen Gewässerschutz und Grundwasser beachtet werden.
Bauen im Umfeld des historischen Parks mit altem Baumbestand und besonderem Wurzelschutz.
Linienbaustellen über Felder und an Gräben, etwa an der Laake, mit Querungen von Gewässern und Gehölzen.

Wir werten Baugenehmigung, Bebauungsplan und Gutachten aus und halten fest, welche Schutzmaßnahmen verlangt sind.
Wir legen fest, was wann geprüft wird, etwa Zäune, Gewässer, Boden und Brutzeiten. Den Plan stimmen wir mit Ihnen ab.
Wir kontrollieren nach Plan und nach besonderen Ereignissen wie Starkregen und melden Mängel sofort an die Bauleitung.
Alle Kontrollen werden mit Fotos dokumentiert, die Protokolle stehen Ihnen und der Behörde zur Verfügung.
Liegt eine Baustelle in der Nähe des Wuhle-Oberlaufs, dann steht der Gewässerschutz im Mittelpunkt. Wir prüfen vor Beginn, wo Wasser abfließt, lassen Absetzbecken und Sperren einrichten und kontrollieren diese regelmäßig sowie nach jedem stärkeren Regen. Bei einer Wasserhaltung behalten wir zusätzlich die Einleitstelle im Blick.
Entsteht dagegen ein Gewerbebau auf einer bisherigen Ackerfläche, dann geht es vor allem um Boden und Brutvögel. In diesem Fall begleiten wir den Abtrag des Oberbodens und achten darauf, dass Flächen außerhalb der Baustraßen nicht befahren werden. Vor Rodungen oder Erdarbeiten in der Brutzeit prüfen wir, ob Nester betroffen sind.
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Sicherheitsdienstleistungen
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DMB Mitglied
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Viele Umweltauflagen lassen sich nur einhalten, wenn sie in Einrichtung und Logistik berücksichtigt sind. Lagerflächen, Baustraßen und Waschplätze müssen so liegen, dass Bäume, Gräben und Pfuhle geschützt bleiben.
Für Bauvorhaben in Ahrensfelde verbinden wir Umweltkontrollen deshalb gern mit der Planung der Baustelleneinrichtung. Was wir bei den Kontrollen feststellen, geht direkt an die Bauleitung und fließt in die nächste Phase ein.
Die Wuhle entspringt im Gemeindegebiet und führt am Oberlauf im Sommer oft nur wenig Wasser. Einträge von Schlamm oder Betonwasser wirken sich hier stark aus. Baustellen in der Nähe brauchen deshalb Absetzbecken, Sperren und regelmäßige Kontrollen, bei Wasserhaltungen auch einen Blick auf das Grundwasser.

Schicken Sie uns Ihre Auflagen und den Bauzeitenplan. Wir zeigen Ihnen, wie wir die ökologische Baubegleitung für Ihr Vorhaben aufbauen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Ahrensfelde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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