
Wer in Berlin-Rahnsdorf eine Baustelle einrichtet, plant auf sehr unterschiedlichem Grund. Der Ortsteil umfasst gut 21 Quadratkilometer und reicht von den Binnendünen der Püttberge mit bis zu 68 Metern Höhe hinunter an die Mündung der Spree in den Müggelsee. Auf dem einen Grundstück steht der Container auf trockenem Sand, auf dem nächsten auf weichem, früher sumpfigem Wiesenboden.
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass sie zum Untergrund, zur Straße davor und zur Nachbarschaft passt. Dazu gehören Containerstandorte, Lagerflächen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun und Verkehrssicherung. Ziel ist eine Ordnung, die schon am ersten Arbeitstag steht und sich mit dem Baufortschritt anpassen lässt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Boden wechselt auf kurzer Strecke. Die Püttberge sind eiszeitliche Binnendünen im Berliner Urstromtal mit saurem, nährstoffarmem Sandboden. In Neu-Venedig dagegen liegt der Baugrund auf den früheren Spreewiesen, die ab 1926 entwässert wurden. Der Untergrund dort ist weich und morastig, die Wege sind wegen des Bodens nicht asphaltiert, sondern geschottert. Containerstellflächen und Kranstandorte brauchen deshalb je nach Lage eine eigene Prüfung der Tragfähigkeit.
Rahnsdorf ist überwiegend aus Villenkolonien und Einfamilienhaussiedlungen gewachsen. Hessenwinkel wurde in den 1890er Jahren zur Villenkolonie ausgebaut, Wilhelmshagen entstand als Kolonie um einen zentralen Platz mit sternförmig abgehenden Straßen. Grundstücke sind meist bebaut und begrünt, freie Fläche für Container, Mulden und Zwischenlager gibt es selten. Häufig muss die Einrichtung in einer Baulücke oder auf einer Teilfläche des Grundstücks Platz finden.
Am Anger von Alt-Rahnsdorf stehen Wohnhäuser aus den 1880er Jahren, viele davon unter Denkmalschutz, dazu die Dorfkirche aus den Jahren 1886 bis 1888. Wer dort einen Bauzaun stellt oder einen Container absetzt, muss Abstand zu geschützter Bausubstanz halten und die Wirkung auf das Ortsbild bedenken. In Neu-Venedig kommt hinzu, dass die Grundstücke als Flutgelände ausgewiesen sind, auf dem Lagerflächen hochwassertauglich angelegt werden sollten.

Wir zeichnen den Einrichtungsplan mit Blick auf den Boden: Auf dem Dünensand rund um die Püttberge reicht oft eine einfache Lastverteilung, auf den feuchten Flächen an der Müggelspree planen wir Stellflächen mit tragfähigem Unterbau.
Büro, Aufenthalt und Sanitär stellen wir so, dass sie auf engen Villengrundstücken in Berlin-Rahnsdorf wenig Fläche beanspruchen, etwa gestapelt oder an der Grundstücksgrenze, wo der Abstand zum Nachbarn es zulässt.
Wir klären Anschlusspunkte, Verteilerstandorte und Leitungswege. In Gebieten mit wenigen Hausanschlüssen und langen Grundstücken planen wir die Leitungsführung so, dass Zufahrt und Lagerflächen frei bleiben.
Bauzaun, Tore und Beschilderung legen wir so an, dass Gehwege an Wohnstraßen nutzbar bleiben. An Hauptstraßen wie der Fürstenwalder Allee stimmen wir die Absicherung mit der zuständigen Verkehrsbehörde ab.
Der Einrichtungsplan berücksichtigt von Beginn an, ob die Baustelle auf Sand, auf feuchtem Wiesenboden oder auf einem engen Gartengrundstück steht.
Container, Strom, Wasser und Zaun kommen aus einer Planung, statt von mehreren Stellen einzeln organisiert zu werden.
Nachbarn, Gehwege und geschützte Bausubstanz werden im Plan berücksichtigt, bevor das erste Teil angeliefert wird.
Die Einrichtung wächst mit dem Bauablauf mit und wird umgestellt, wenn Rohbau, Ausbau oder Außenanlagen andere Flächen brauchen.
→ Wir legen Stellflächen mit Lastverteilung an, prüfen sie nach Regentagen und verlegen Standorte, bevor Schäden am Gerät oder am Grundstück entstehen.
→ Wir teilen die Fläche in Phasen ein, stapeln Container und planen kleinere Liefermengen, damit immer nur das auf dem Grundstück steht, was gerade gebraucht wird.
→ Wir halten Schutzabstände im Plan fest, sichern Wurzelbereiche und Fassaden ab und wählen Standorte, die das Ortsbild am Anger möglichst wenig beeinträchtigen.
→ Wassergefährdende Stoffe und empfindliches Material lagern wir erhöht oder auf höher gelegenen Teilflächen, damit bei steigendem Wasser nichts fortgespült wird.
Auf einer rund 4,7 Hektar großen, seit Jahren leerstehenden Fläche ist ein Quartier mit etwa 450 Wohnungen, Kita und Quartiersgarage geplant. Bei einer solchen Fläche braucht die Einrichtung mehrere Bauabschnitte.
Umbau und Ersatzbau an Müggelspree und Kanälen, wo weicher Boden, Schotterwege und Flutgelände die Wahl der Stellflächen bestimmen.
Instandsetzung der Häuser aus den 1880er Jahren am Anger von Alt-Rahnsdorf mit kleiner Einrichtung und Schutz der Nachbarbauten.
Neubau und Erweiterung in Wilhelmshagen und Hessenwinkel auf begrünten Grundstücken mit wenig freier Fläche für Container und Lager.

Wir sehen uns Fläche, Boden, Zufahrt und Nachbarschaft an und halten fest, was für die Einrichtung zur Verfügung steht.
Wir legen Container, Lager, Leitungen, Zaun und Fahrwege in einem Plan fest, abgestimmt auf die Bauphasen.
Wir koordinieren Anlieferung und Aufbau der Einrichtung und prüfen, ob alles so steht, wie es geplant war.
Mit dem Baufortschritt stellen wir die Einrichtung um und sorgen am Ende für einen geordneten Rückbau.
Liegt eine Baustelle auf einem Wassergrundstück in Neu-Venedig, dann führt die Zufahrt über geschotterte Wege und über eine der Brücken des Kanalnetzes. Große Lastwagen kommen dort nicht an jedes Grundstück heran. Wir planen dann einen Umschlagpunkt an einer befestigten Straße, von dem aus das Material in kleinen Einheiten weitertransportiert wird.
Auf dem Grundstück selbst stellen wir die Container möglichst weit vom Ufer und auf einer tragfähigen Unterlage auf. Lagerflächen für Baustoffe legen wir so an, dass sie bei steigendem Wasser schnell geräumt werden können. So bleibt der Kanal sauber und das Grundstück nach dem Bau nutzbar.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist in Berlin-Rahnsdorf eng mit der Anlieferung verknüpft. Wenn ein Grundstück nur über eine schmale Villenstraße erreichbar ist, bestimmt die Einrichtung, wo ein Fahrzeug halten kann und wie lange. Deshalb planen wir Einrichtung und Logistik gemeinsam.
Auf Wunsch übernehmen wir auch Sicherheit, operative Baulogistik oder ökologische Begleitung. Wo die Baustelle an Wald, Dünen oder Ufer grenzt, fließen Schutzzonen direkt in den Einrichtungsplan ein, statt später nachträglich ergänzt zu werden.
Auf den früheren Spreewiesen, etwa in Neu-Venedig, ist der Untergrund weich und morastig. Wir planen dort Stellflächen mit Lastverteilung und prüfen sie während der Bauzeit. Bei Kranstandorten oder schweren Lasten stimmen wir uns mit dem Tragwerksplaner oder dem Bodengutachter ab.

Schildern Sie uns Grundstück, Bauvorhaben und Zeitraum. Wir erstellen einen Einrichtungsplan, der zu Boden, Zufahrt und Nachbarschaft passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Rahnsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit