
Altglienicke ist auf knapp acht Quadratkilometern stark gewachsen. Wo 1991 rund 12.700 Menschen lebten, waren es Ende 2025 über 33.800. Die Folge für jede neue Baustelle: Freie Flächen sind selten, die Baufelder liegen zwischen bewohnten Häusern, Schulen und Grünzügen. Wer dort Container, Kran und Lager unterbringen will, braucht einen Plan, bevor der erste Lastwagen kommt.
Für Bauvorhaben in Berlin-Altglienicke planen wir die Baustelleneinrichtung von der ersten Skizze bis zum Aufbau. Das umfasst Lage von Unterkünften und Lagerflächen, Baustrom und Bauwasser, Bauzaun, Tore und die Verkehrssicherung an der Zufahrt. Ziel ist eine Fläche, die vom ersten Tag an funktioniert und mit dem Bauablauf mitwächst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Durch den Ortsteil zieht sich die sogenannte Hangkante, der Übergang von der Teltow-Hochfläche zum Berliner Urstromtal. Der alte Dorfkern liegt „unter dem Berg“, die jüngeren Siedlungen „auf dem Berg“. Für die Einrichtung heißt das: Kranstandorte, Containerflächen und Baustraßen werden nach dem Geländeverlauf gesetzt, damit Lasten nicht bergauf rangiert werden müssen und Regenwasser nicht in die Baugrube läuft.
Der Untergrund der Hochfläche ist Grundmoräne. Geschiebemergel liegt dort meist nur zwei bis vier Meter stark, darunter folgen Sande. Wie tragfähig eine Kranaufstellfläche oder ein Containerplatz ist, hängt also davon ab, welche Schicht an genau dieser Stelle ansteht. Wir stimmen die Lage der schweren Einrichtungen deshalb mit dem Baugrundgutachten ab.
Viele Baufelder liegen in gewachsenen Quartieren. Im Kosmosviertel stehen Wohnblöcke mit drei bis elf Geschossen aus den Jahren 1987 bis 1991, im Kölner Viertel sind rund 2.456 Wohnungen entstanden. Zwischen solchen Häusern bleibt oft nur ein schmaler Streifen für Container und Lager. Jeder Quadratmeter wird dort doppelt verplant: als Lagerfläche am Morgen und als Wendefläche am Nachmittag.

Wir zeichnen den Plan auf Grundlage von Lageplan, Höhen und Baugrund. Kran, Container, Lager und Baustraße bekommen ihren Platz so, dass der Höhenunterschied an der Hangkante nicht zum Hindernis wird.
Büro, Aufenthalt, Umkleide und Sanitär werden nach Zahl der Beschäftigten bemessen und so gestellt, dass sie Zufahrt und Rettungsweg freilassen. In engen Höfen wählen wir gestapelte Anlagen statt breiter Reihen.
Wir klären Anschlüsse mit den Versorgern, legen Verteiler und Leitungswege fest und sorgen dafür, dass Kabel nicht quer über Gehwege der Nachbarschaft laufen.
Die Grenze zur Wohnbebauung wird klar gezogen. Tore liegen dort, wo Lastwagen ohne Rückwärtsfahrt über den Gehweg ein- und ausfahren können.
Kran, Lager und Container stehen dort, wo Gelände und Boden sie tragen.
Die Nachbarschaft behält ihre Wege, Konflikte werden seltener.
Versorgungsleitungen sind von Anfang an sauber geführt.
Umbauten der Einrichtung zwischen den Bauphasen sind vorbereitet statt improvisiert.
→ Wir prüfen mehrere Standorte gegen Höhenplan und Baugrund und schlagen den Platz vor, der ausreichende Reichweite und sichere Aufstellung verbindet.
→ Gestapelte Container, Aufstellung auf benachbarten Flächen nach Genehmigung oder ein zweistufiger Einrichtungsplan schaffen Raum, ohne die Zufahrt zu verstellen.
→ Wir planen Fußwege und Zugänge der Anwohner mit ein und markieren sie so, dass sie auch bei wechselnder Einrichtung erkennbar bleiben.
→ Der Einrichtungsplan wird in Phasen geschrieben. Für Rohbau, Fassade und Ausbau gibt es jeweils eine eigene Fassung.
Neubauten zwischen den Blöcken des Kosmosviertels oder des Kölner Viertels, bei denen Containerflächen und Kranstandort im bewohnten Umfeld gefunden werden müssen.
Projekte am Übergang zwischen Dorfkern und den höher gelegenen Siedlungen, bei denen der Geländeverlauf Baustraße und Lager bestimmt.
Baufelder bei Falkenhöhe in Richtung BER, wo mehrere Grundstücke gleichzeitig eingerichtet und erschlossen werden.
Ergänzungsbauten an den Grundschulen des Ortsteils, bei denen die Einrichtung den Schulbetrieb nicht berühren darf.

Lageplan, Höhen, Baugrundgutachten und Bauzeitenplan bilden die Basis. Wir sehen uns das Grundstück und seine Zufahrten an.
Kran, Container, Lager, Baustraße, Tore und Versorgungsleitungen werden eingezeichnet und mit der Bauleitung abgestimmt.
Wir koordinieren Lieferung und Aufstellung von Containern, Zaun und Verteilern und prüfen die fertige Einrichtung gegen den Plan.
Ändert sich der Flächenbedarf, passen wir den Plan an und begleiten den Umbau der Einrichtung.
Liegt ein Wohnungsneubau in Berlin-Altglienicke so, dass das Grundstück zur Straße hin abfällt, dann stellen wir die Containeranlage auf den oberen, ebenen Teil und führen die Baustraße quer zum Hang. So fahren die Lastwagen auf gleicher Höhe zum Abladeplatz und müssen nicht gegen die Steigung anfahren.
Trifft das Baugrundgutachten dort statt Geschiebemergel lockeren Sand an, dann sehen wir für den Kran eine verstärkte Aufstellfläche vor und verlegen schwere Lager an den Rand mit dem tragfähigeren Boden. Der Plan wird so lange angepasst, bis Statik, Zufahrt und Platzbedarf zusammenpassen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für Anlieferung, Lager und Sicherheit. Wo Tor, Abladeplatz und Lagerfläche liegen, bestimmt später, wie reibungslos Lieferungen in Berlin-Altglienicke ankommen.
Deshalb planen wir Einrichtung, Logistik-Management und Bewachung zusammen. Ein Tor, das für Lastwagen gut liegt, ist zugleich der Punkt, an dem Zugang und Rettungsweg geregelt werden.
Der Höhenunterschied zwischen Hochfläche und Urstromtal beeinflusst, wo Kran, Container und Baustraße sinnvoll stehen. Wir planen die Einrichtung so, dass Lastwagen möglichst auf einer Ebene fahren und Regenwasser nicht in Baugruben oder auf Lagerflächen läuft.

Schicken Sie uns Lageplan und Bauzeitenplan. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für Ihre Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Berlin-Altglienicke. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit