
Angermünde ist eng mit geschützter Natur verwoben. Im Süden und Westen reichen Teile des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin in das Stadtgebiet, im Osten der Nationalpark Unteres Odertal. Dazwischen liegen zahlreiche Seen, alte Buchenwälder und Moore.
Wer hier baut, bekommt häufig Auflagen zum Natur- und Artenschutz. Unsere ökologische Baubegleitung setzt sie auf der Baustelle um. Wir kontrollieren Schutzzäune und Tabuflächen, dokumentieren Funde und Maßnahmen und sorgen dafür, dass Umweltkontrollen im Bauablauf ihren festen Platz haben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin ist ein UNESCO-Biosphärenreservat mit rund 240 Seen über einem Hektar Größe und etwa 14.000 Hektar Moorflächen. Dort leben Rotbauchunke, Laubfrosch und Kammmolch, dazu Kranich, Seeadler und Fischotter. Der Grumsiner Forst bei Altkünkendorf gehört zum UNESCO-Welterbe der alten Buchenwälder. Bauvorhaben in der Nähe solcher Flächen brauchen klare Grenzen und eine Kontrolle, die sie auch durchsetzt.
Auch am Stadtrand spielt Wasser eine Rolle. Der Mündesee liegt unmittelbar nördlich der Stadt, weitere Seen wie Wolletzsee und Parsteiner See gehören zum Stadtgebiet. Bei Arbeiten in Ufernähe geht es darum, dass kein Schlamm, Zementwasser oder Treibstoff ins Gewässer gelangt und Röhricht und Uferbewuchs geschont werden.
Im Osten reicht der Nationalpark Unteres Odertal über Stolpe hinaus. Er umfasst eine Polderlandschaft, die im Winter und Frühjahr überflutet wird. Wiesenbrüter wie der Wachtelkönig brüten dort. Vorhaben in diesem Raum müssen Brutzeiten und Wasserstände in den Bauzeitenplan aufnehmen.

Wir überwachen die Naturschutzauflagen aus der Genehmigung, markieren Tabuflächen und dokumentieren jede Schutzmaßnahme. Abweichungen melden wir sofort an Bauleitung und Fachplaner.
In der Wanderzeit kontrollieren wir Schutzzäune und Fangeimer regelmäßig, setzen Tiere fachgerecht um und führen ein Fundprotokoll. Gerade rund um die Seen bei Angermünde ist das häufig Teil der Auflagen.
Wir achten auf Absetzbecken, dichte Lagerflächen für Treibstoffe und einen schonenden Umgang mit Oberboden. Bei Arbeiten am Ufer prüfen wir täglich, ob die Schutzmaßnahmen wirken.
Bäume, Hecken und Uferbewuchs am Rand des Baufelds werden geschützt und regelmäßig kontrolliert. Schäden halten wir fest und stimmen das weitere Vorgehen ab.
Auflagen aus der Genehmigung werden nachweisbar eingehalten.
Probleme fallen früh auf, bevor sie zu einem Baustopp führen.
Die Dokumentation steht für Behörden und Bauherrn jederzeit bereit.
Umweltkontrollen laufen im Bauablauf mit, statt ihn zu unterbrechen.
→ Ein Amphibienzaun lenkt die Tiere um. Wir kontrollieren ihn während der Wanderzeit und setzen gefangene Tiere um.
→ Wurzel- und Kronenbereich werden abgezäunt. Wir prüfen, dass dort weder gelagert noch befahren wird.
→ Absetzbecken und Barrieren halten das Wasser zurück. Bei Starkregen kontrollieren wir sie zusätzlich.
→ Wir prüfen gemeinsam mit den Fachplanern, welche Arbeiten verschoben oder räumlich begrenzt werden müssen.
Vorhaben am Mündesee oder an anderen Seen im Stadtgebiet, bei denen Ufer und Wasser geschützt werden müssen.
Linienbaustellen wie der Ausbau der Strecke nach Stettin, die durch offene Landschaft und an Gewässern vorbeiführen.
Freiflächenanlagen im Außenbereich, bei denen Boden, Bodenbrüter und Amphibienwege zu beachten sind.
Bauen in Ortsteilen wie Altkünkendorf oder Wolletz, die nah an geschützten Wäldern, Mooren und Seen liegen.

Wir werten Genehmigung, Fachgutachten und Vorgaben der Behörden aus.
Tabuflächen, Zäune und Absetzbecken werden markiert und vor Baubeginn abgenommen.
Wir begehen die Baustelle regelmäßig, kontrollieren Zäune und dokumentieren Funde und Maßnahmen.
Sie und die Behörden erhalten Berichte. Abweichungen melden wir sofort.
Liegt eine Baustelle bei Angermünde zwischen Wald und Seeufer, dann steht schon vor Baubeginn fest, welche Flächen tabu sind. Wir markieren sie, prüfen den Schutzzaun und begehen das Baufeld in festen Abständen. Jede Kontrolle wird mit Datum und Foto festgehalten.
Fällt der Baubeginn in den Frühling, wenn Amphibien zu ihren Laichgewässern wandern, dann wird ein Amphibienzaun aufgestellt. Unsere Kräfte kontrollieren ihn früh am Morgen, setzen die Tiere auf die andere Seite und tragen jeden Fund ins Protokoll ein. Ist die Wanderung vorbei, wird der Zaun nach Vorgabe der Behörde abgebaut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Tabuflächen, Lagerplätze für Treibstoffe und Wege für schweres Gerät legen wir zusammen mit der Baustelleneinrichtung fest. So wird schon bei der Planung vermieden, dass ein Lager an der falschen Stelle steht.
Die operativen Kräfte und das Sicherheitspersonal wissen, welche Bereiche nicht betreten oder befahren werden dürfen. Auch die Entsorgung wird so geplant, dass keine Stoffe in Boden oder Gewässer gelangen.
Weil große Teile des Stadtgebiets in oder nahe an Schutzgebieten liegen: dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, dem Nationalpark Unteres Odertal und dem Welterbe Grumsin. Dazu kommen viele Seen. Bauvorhaben dort werden deshalb besonders genau auf ihre Folgen für Natur und Arten geprüft.

Schicken Sie uns Ihre Genehmigung und die Umweltauflagen. Wir sagen Ihnen, wie wir die Begleitung auf Ihrer Baustelle umsetzen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Angermünde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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