
Schwedt/Oder trägt seit 2008 den Titel Nationalparkstadt. Zwischen der Stadt und der Oder liegt der Nationalpark Unteres Odertal mit gut 10.000 Hektar Auenlandschaft, die einzige noch intakte Polderlandschaft Deutschlands. Wer hier baut, hat es mit Naturschutzauflagen zu tun, die weit über das Übliche hinausgehen.
Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass Auflagen aus Genehmigung und Naturschutzrecht auf der Baustelle ankommen. Wir kontrollieren Schutzmaßnahmen, dokumentieren den Zustand und melden Abweichungen, bevor daraus ein Verstoß wird. Umweltkontrollen sind damit fester Teil des Bauablaufs.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Nationalpark ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Hier brüten Wachtelkönig, Uferschnepfe und Kampfläufer, der stark gefährdete Seggenrohrsänger kommt vor, Biber und Fischotter leben an den Gewässern, Seeadler und Wiesenweihe jagen über den Wiesen. Vorhaben in der Nähe müssen oft Brutzeiten, Lärm und Licht berücksichtigen.
Das Wasser bestimmt den Jahreslauf. Im November werden die Sommerdeiche geöffnet, die Polder stehen im Winter und Frühjahr unter Wasser und werden ab April wieder leergepumpt. Für Bauarbeiten nahe der Niederung heißt das: Zeitfenster, Lagerflächen und Zufahrten hängen am Wasserstand.
Zwischen Stadt und Oder fließt die Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße. Bei Arbeiten an Ufern, Häfen oder Leitungsquerungen geht es darum, dass weder Kraftstoff noch Schlamm ins Gewässer gelangen und der Uferbewuchs geschont wird.

Wir überwachen die Umsetzung der Auflagen, halten Bauzeitenbeschränkungen nach, kontrollieren Schutzzäune und Tabuflächen und berichten an Bauherr und Behörde.
Vor Beginn und während der Arbeiten prüfen wir das Baufeld auf Spuren geschützter Arten, etwa Biberbaue oder Brutplätze. Funde melden wir sofort.
Wo Auflagen Schutzzäune verlangen, kontrollieren wir sie regelmäßig, sammeln Tiere ab und dokumentieren die Funde.
Wir achten auf dichte Lager für wassergefährdende Stoffe, saubere Betankung, Schutz vor Abschwemmung und den Erhalt des Oberbodens.
Auflagen aus der Genehmigung werden auf der Baustelle sichtbar umgesetzt.
Funde geschützter Arten führen zu einem geordneten Vorgehen statt zum Baustopp ohne Plan.
Lückenlose Dokumentation erleichtert die Abstimmung mit der Naturschutzbehörde.
Gewässer und Boden bleiben vor Einträgen aus der Baustelle geschützt.
→ Wir stimmen mit Planung und Behörde ab, welche Arbeiten in dieser Zeit möglich sind. Danach kontrollieren wir die Einhaltung der Ruhezonen.
→ Sofortige Meldung an die zuständige Stelle, Absperrung des Bereichs und Dokumentation, bis das weitere Vorgehen geklärt ist.
→ Abdeckungen, Sedimentbarrieren und eine Kontrolle nach jedem Regenereignis halten das Gewässer sauber.
→ Lager und Betankung liegen außerhalb der Bereiche, die bei hohem Wasserstand nass werden können.
Arbeiten an der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, an Häfen, Schleusen und Uferbefestigungen.
Vorhaben in Ortsteilen wie Criewen, Gatow oder Zützen in der Nähe des Nationalparks.
Trassen und Straßen, die Grünflächen, Gräben oder Wald durchqueren.
Erweiterungen von Industriegebieten, bei denen Grünstreifen wie das Schutzgrün Breite Allee zu erhalten sind.

Wir lesen Genehmigung, Gutachten und Nebenbestimmungen und leiten daraus die Kontrollpunkte ab.
Vor Baubeginn suchen wir nach geschützten Arten und markieren Tabuflächen.
Regelmäßige Kontrollen von Schutzzäunen, Lagern, Gewässern und Ruhezeiten mit Protokoll.
Am Ende erhalten Sie einen Bericht über alle Maßnahmen für die Abnahme bei der Behörde.
Soll an einem Ufer der Wasserstraße gebaut werden, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Spatenstich. Wir prüfen das Baufeld auf Biberbaue und Brutplätze, markieren nicht befahrbare Bereiche und richten mit der Bauleitung einen Platz für Betankung und Gefahrstoffe mit Abstand zum Wasser ein.
Rückt das Vorhaben in die Brutzeit, dann kontrollieren wir regelmäßig, ob Ruhezonen eingehalten werden und Lärm und Licht nicht über das Erlaubte hinausgehen. Jede Kontrolle wird mit Datum und Fotos dokumentiert und steht Bauherr und Behörde zur Verfügung.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Viele Umweltauflagen lassen sich am einfachsten über die Logistik erfüllen. Lagerplätze, Waschplätze und Betankung legen wir gemeinsam mit der Baustelleneinrichtung fest, Lieferzeiten stimmen wir mit Ruhezeiten ab.
Das operative Team trennt Abfälle, hält Tabuflächen frei und meldet Auffälligkeiten an die ökologische Begleitung. So wird Umweltschutz nicht zur Zusatzaufgabe, sondern Teil des täglichen Ablaufs.
Der Nationalpark Unteres Odertal gehört zu Natura 2000. Vorhaben in seiner Nähe können Auflagen zu Bauzeiten, Lärm, Licht und Flächennutzung bekommen. Welche das sind, steht in Ihrer Genehmigung. Wir sorgen dafür, dass sie auf der Baustelle eingehalten werden.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Kontrollen anfallen und wie sie in den Bauablauf passen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schwedt/Oder. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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