
Schorfheide ist eng mit einem Großschutzgebiet verbunden. Weite Teile ihres Gebiets gehören zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, das 1990 gegründet wurde und von der UNESCO anerkannt ist. Dazu kommen drei Wasserstraßen und der Werbellinsee, an dessen Ufer Altenhof liegt.
Bauvorhaben in dieser Landschaft sind häufig mit Auflagen zum Natur-, Arten- und Gewässerschutz verbunden. Unsere ökologische Baubegleitung sorgt dafür, dass diese Auflagen auf der Baustelle tatsächlich eingehalten werden. Wir kontrollieren Schutzzäune, achten auf Tabuflächen und halten jede Maßnahme in einem Protokoll fest, das Bauherr und Behörde vorgelegt werden kann.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Biosphärenreservat umfasst knapp 130.000 Hektar, etwa die Hälfte davon ist Wald. Rund 60 Prozent der Fläche sind Natura-2000-Gebiet, also FFH- oder Vogelschutzgebiet. Zu den Arten, die dort vorkommen, zählen Kranich, Schreiadler, Schwarzstorch und Fischotter. Unter den Amphibien sind Rotbauchunke, Laubfrosch und Kammmolch genannt. Wer in oder neben solchen Flächen baut, muss Brutzeiten, Wanderwege und Lebensräume in den Bauablauf einplanen.
Der Werbellinsee ist mit bis zu 55 Metern Tiefe der zweittiefste natürliche See Brandenburgs. Er entstand in der Weichsel-Eiszeit als Rinnensee, Schilfgürtel säumen seine Ufer. Über den Werbellinkanal fließt sein Wasser zum Oder-Havel-Kanal ab. Arbeiten in Ufernähe verlangen besondere Sorgfalt, damit weder Schlamm noch Betriebsstoffe ins Wasser geraten.
Der Finowkanal gilt als älteste noch betriebene künstliche Wasserstraße Deutschlands und steht unter Denkmalschutz. Sein früherer Treidelweg ist heute ein Rad- und Wanderweg. Vorhaben an seinem Ufer berühren damit Gewässer, Uferbewuchs und Denkmal zugleich. Auch hier geht es um klare Grenzen für Baufeld und Lager.

Wir lesen die Auflagen aus Genehmigung und Gutachten, setzen sie auf der Baustelle um und prüfen ihre Einhaltung in festen Abständen. Abweichungen melden wir umgehend an Bauleitung und Fachplanung.
Wo Rotbauchunke, Laubfrosch oder Molche zwischen Wald und Gewässer wandern, kontrollieren wir die Schutzzäune in der Wanderzeit, setzen Tiere fachgerecht um und führen ein Fundprotokoll.
Absetzbecken, Sperren und dichte Lagerplätze für Betriebsstoffe verhindern, dass Feinmaterial oder Öl in Werbellinsee oder Kanäle gelangt. Nach Regen prüfen wir, ob die Barrieren halten.
Wir behalten Brut- und Setzzeiten im Blick und markieren Bäume, Hecken und Röhricht am Rand des Baufelds. Schäden halten wir mit Foto fest und stimmen das weitere Vorgehen ab.
Auflagen werden nachweisbar umgesetzt und nicht erst bei einer Kontrolle der Behörde geprüft.
Konflikte mit dem Artenschutz fallen auf, bevor sie zu einem Baustopp führen.
Das Protokoll liegt für Bauherr und Behörde jederzeit vor.
Umweltmaßnahmen laufen im Bauablauf mit, statt ihn aufzuhalten.
→ Ein Amphibienzaun leitet die Tiere um. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit und tragen jedes umgesetzte Tier ins Protokoll ein.
→ Gemeinsam mit den Fachplanern klären wir Schutzabstände und Zeiten, in denen laute Arbeiten ruhen müssen.
→ Absetzbecken und Sperren fangen das Wasser ab. Wir kontrollieren sie täglich und nach jedem stärkeren Regen.
→ Wir markieren die Flächen als Tabuzone und achten darauf, dass Fahrwege nur über freigegebene, befestigte Trassen führen.
Wohn- und Ferienhäuser, Stege oder Anlagen für Wassersport in Altenhof, Wildau oder nahe Eichhorst.
Ufer- und Wegebau an Finowkanal, Werbellinkanal oder Oder-Havel-Kanal, wo Gewässer und Denkmal geschützt werden.
Solarparks im Außenbereich, bei denen Bodenbrüter, Amphibienwege und Oberboden zu beachten sind.
Neubauten und Sanierungen in Ortsteilen wie Groß Schönebeck oder Schluft am Rand geschützter Wälder.

Wir sichten Genehmigung, Gutachten und Vorgaben der Naturschutzbehörde und leiten daraus Kontrollpunkte ab.
Tabuflächen, Amphibienzäune und Absetzbecken werden vor Baubeginn markiert und abgenommen.
Wir begehen die Baustelle in festen Abständen, kontrollieren Zäune und Gewässerschutz und dokumentieren Funde.
Sie erhalten laufende Berichte für Ihre Akten und für die Behörde. Abweichungen melden wir sofort.
Liegt ein Vorhaben in einem Ortsteil am Werbellinsee, etwa in Altenhof, dann steht vor Baubeginn fest, wie weit das Baufeld an das Ufer heranreichen darf. Wir markieren diese Grenze, prüfen Absetzbecken und Lagerplatz für Betriebsstoffe und begehen den Uferbereich in festen Abständen. Jede Begehung wird mit Datum und Foto dokumentiert.
Beginnen die Arbeiten im zeitigen Frühjahr, wenn Amphibien zu ihren Laichplätzen ziehen, dann wird ein Amphibienzaun gestellt. Unsere Kräfte kontrollieren ihn früh am Morgen, bringen die Tiere sicher auf die andere Seite und notieren Art und Zahl. Ist die Wanderzeit vorbei, wird der Zaun nach den Vorgaben der Behörde zurückgebaut.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Tabuflächen, Lagerplätze für Betriebsstoffe und Wege für schweres Gerät werden schon in der Baustelleneinrichtung festgelegt. So steht kein Lager auf einer Fläche, die geschützt bleiben muss.
Operative Kräfte und Sicherheitspersonal kennen die gesperrten Bereiche und halten Fahrzeuge davon fern. Auch die Entsorgung planen wir so, dass keine Stoffe in Boden, Moor oder Gewässer gelangen.
Weil große Teile der Gemeinde im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin liegen und viele Flächen zu Natura-2000-Gebieten gehören. Dazu kommen der Werbellinsee und drei Wasserstraßen. Behörden prüfen Vorhaben in solchen Lagen genauer auf ihre Folgen für Arten, Wälder und Gewässer.

Schicken Sie uns Lage, Bauzeit und die Auflagen aus Ihrer Genehmigung. Wir zeigen Ihnen, wie wir die Umweltkontrollen auf der Baustelle organisieren.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schorfheide. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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