
Mit gut 238 Quadratkilometern ist Schorfheide die flächengrößte Gemeinde im Landkreis Barnim. Neun Ortsteile verteilen sich über diese Fläche, vom dicht bebauten Finowfurt an der Grenze zu Eberswalde bis zu Dörfern wie Schluft oder Böhmerheide, die von Wald umgeben sind. Entsprechend unterschiedlich sehen die Grundstücke aus, auf denen gebaut wird.
Die Baustelleneinrichtung legt fest, wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser verteilt werden, welche Flächen für Material frei bleiben und wie Fahrzeuge auf das Gelände kommen. Wir planen diese Infrastruktur passend zum jeweiligen Grundstück und richten sie vor dem ersten Spatenstich ein.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
In Finowfurt liegen Gewerbe, Handel und Wohnen dicht beieinander. Der Gewerbe- und Wohnpark umfasst 36 Hektar und hat einen Zugang zur B 167, östlich davon liegt ein Fachmarktzentrum mit etwa 13 Hektar direkt an der Bundesstraße. Wer hier eine Halle oder einen Anbau errichtet, muss Container, Kranstellfläche und Materiallager auf dem eigenen Grundstück unterbringen, ohne Zufahrten von Nachbarn zu blockieren.
Ganz anders sieht es in den Ortsteilen im Norden der Gemeinde aus. Sie gehören zum Naturraum Schorfheide und liegen zu großen Teilen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin. Platz wäre oft genug vorhanden, doch Waldränder, Gehölze und Uferzonen dürfen nicht als Lagerfläche oder Abstellplatz dienen. Die Einrichtung muss sich auf die freigegebenen Flächen beschränken.
Hinzu kommt das Wasser. Oder-Havel-Kanal, Finowkanal und Werbellinkanal durchziehen das Gemeindegebiet, am Werbellinsee grenzt Altenhof unmittelbar an das Ufer. Auf Grundstücken in Gewässernähe planen wir Lagerflächen, Tankplätze und Baustraßen so, dass sie Abstand zum Ufer halten und bei Regen nichts in Richtung Wasser abläuft.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir dort auf, wo sie den Bauablauf nicht stören. Auf engen Grundstücken in Finowfurt werden sie gestapelt, in den Dörfern auf befestigten Flächen statt auf Waldboden.
Wir koordinieren die Anschlüsse, planen die Verteilung über das Gelände und prüfen, ob die Leistung für Kran, Mischer und Container reicht. Liegt ein Grundstück abseits, wird die Versorgung früh mit dem Netzbetreiber abgestimmt.
Bauzäune grenzen das Baufeld ab und schützen Passanten. An Ortsdurchfahrten und Landesstraßen wie der L 220 oder der L 238 sorgen Beschilderung und Absperrung dafür, dass Ein- und Ausfahrten erkennbar sind.
Ein Lageplan legt fest, wo Material liegt, wo Fahrzeuge wenden und wo Abfall gesammelt wird. Tabuflächen am Waldrand oder Ufer werden darin eingezeichnet und vor Ort markiert.
Ab dem ersten Bautag wissen alle Gewerke, wo sie parken, lagern und arbeiten.
Schutzflächen sind von Anfang an markiert und werden nicht versehentlich befahren.
Baustrom, Bauwasser und Sanitär stehen bereit, bevor die ersten Arbeiter kommen.
Änderungen im Bauablauf lassen sich im Lageplan nachziehen, statt vor Ort improvisiert zu werden.
→ Container werden gestapelt, Material kommt abschnittsweise und wird nur so lange gelagert, wie es der Bauablauf verlangt.
→ Wir zeichnen die Grenzen in den Lageplan, stellen den Zaun entlang dieser Linie und legen Lagerflächen auf die freigegebene Seite.
→ Baustraßen und Kranstellflächen werden befestigt, damit Lkw und Mobilkran sicher stehen und der Untergrund nicht zerfahren wird.
→ Tankplätze und Lager rücken an die landseitige Grenze, Barrieren halten Regenwasser und Feinmaterial vom Wasser fern.
Neubauten und Erweiterungen im Gewerbe- und Wohnpark oder auf neu erschlossenen Gewerbeflächen nahe der A 11.
Umbauten und Erweiterungen im Fachmarktzentrum, bei denen Kundschaft und Lieferverkehr weiterlaufen.
Neubaugebiete in Ortsteilen wie Altenhof, Eichhorst, Lichterfelde oder Werbellin, für die die Gemeinde Bebauungspläne aufgestellt hat.
Solarparks im Außenbereich, die große Montage- und Lagerflächen auf unbefestigtem Gelände brauchen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Boden und Nachbarschaft an und klären, welche Bereiche geschützt sind.
Container, Lager, Kran, Zaun und Versorgungsleitungen werden in einem Plan festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Vor Baubeginn stehen Zaun, Container und Sanitär. Baustrom und Bauwasser sind angeschlossen und geprüft.
Mit dem Baufortschritt verändern wir die Einrichtung und bauen sie am Ende vollständig zurück.
Liegt eine Baustelle für eine Gewerbehalle in Finowfurt zwischen zwei bestehenden Betrieben, dann beginnt die Planung mit der Frage, wo der Kran stehen kann. Wir legen Kranstellfläche, Container und Lager so, dass die Zufahrt der Nachbarn frei bleibt. Der Anschluss an die B 167 wird mit einer Einfahrt und Beschilderung gesichert.
Soll dagegen in Groß Schönebeck ein Wohnhaus am Waldrand entstehen, dann wird zuerst geklärt, welche Fläche beansprucht werden darf. Wir markieren die Grenze, stellen Container und Toilette auf die befestigte Seite und planen die Zufahrt so, dass keine Wurzeln überfahren werden.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles, was danach folgt. Wo Anlieferungen ankommen, wo Wachpersonal den Zugang kontrolliert und wo ein Sanitätsraum Platz findet, ergibt sich aus dem Lageplan, den wir zu Beginn erstellen.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir die Einrichtung an. Container werden versetzt, Lagerflächen verkleinert oder neue Zufahrten eingerichtet. Logistik, Sicherheit und ökologische Begleitung arbeiten dabei mit demselben Plan.
Möglichst parallel zur Ausführungsplanung. Gerade bei Grundstücken im Biosphärenreservat oder an einem Kanal muss geklärt sein, welche Flächen genutzt werden dürfen. Auch Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser brauchen Vorlauf, wenn das Grundstück abseits liegt.

Schicken Sie uns Grundstück, Zeitraum und Art des Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schorfheide. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit