
Wasser prägt diese Gemeinde südlich von Berlin. Rangsdorfer See, Zülowsee, Kiessee, Nymphensee, Machnower See, drei Tonteiche und der Zülowkanal liegen im Gemeindegebiet. Dazu kommen Naturschutzgebiete und Teile eines Landschaftsschutzgebiets. Wer hier baut, muss Auflagen zu Gewässern, Vögeln und Amphibien einplanen.
Wir begleiten Bauvorhaben in Rangsdorf ökologisch: Wir überwachen Auflagen aus der Genehmigung, kontrollieren Amphibienzäune, achten auf Schutzzeiten und dokumentieren alles für Behörde und Bauherrn. So wird der Umweltschutz Teil des Bauablaufs statt eines Störfaktors.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Naturschutzgebiet Rangsdorfer See umfasst rund 670 Hektar am Westufer und ist ein Teil des europäischen Vogelschutzgebiets Nuthe-Nieplitz-Niederung. Röhrichte, Seggenrieder, Erlenbruchwälder und nasse Wiesen bieten Brut- und Nahrungsplätze für gefährdete Vogelarten. Im Frühjahr und Herbst rasten am See nach Angaben rund 40.000 Zugvögel, vor allem Gänse und Kraniche.
Weitere Schutzgebiete sind die Naturschutzgebiete Machnower See und Zülowgrabenniederung sowie Teile des Landschaftsschutzgebiets Diedersdorfer Heide und Großbeerener Graben. Baustellen in deren Nähe brauchen Rücksicht auf Brut- und Rastzeiten, auf Laichwanderungen und auf das Grabensystem rund um den Zülowkanal.
Der Rangsdorfer See ist flach, nährstoffreich und sein Wasserspiegel sinkt. Jeder Eintrag von Schlamm, Zementwasser oder Öl belastet ihn zusätzlich. Bei Bauvorhaben mit Wasserhaltung oder Arbeiten am Ufer ist deshalb genau zu klären, wohin abgepumptes Wasser fließt und wie Stoffe gelagert werden.

Wir überwachen die Umweltauflagen aus Genehmigung und Bebauungsplan, prüfen Schutzzäune und Tabuflächen und dokumentieren jeden Kontrollgang für die Naturschutzbehörde.
In der Wanderzeit kontrollieren wir Schutzzäune an Baufeldern nahe Seen und Gräben, leeren Fangeimer, setzen Tiere fachgerecht um und führen Fundlisten.
Wir achten auf dichte Lager für Öle und Kraftstoffe, auf Absetzbecken für Baustellenwasser und darauf, dass Oberboden getrennt gelagert und wieder eingebaut wird.
Brutzeiten, Rastzeiten und Laichwanderungen tragen wir in den Bauzeitenplan ein, damit laute oder flächige Arbeiten nicht in die empfindlichen Wochen fallen.
Auflagen der Naturschutzbehörde werden nachweisbar eingehalten.
Schutzzeiten stehen im Bauzeitenplan und führen nicht zu kurzfristigen Stopps.
Seen und Gräben werden vor Einträgen aus der Baustelle geschützt.
Die Dokumentation liegt bereit, wenn die Behörde nachfragt.
→ Ein Schutzzaun mit Fangeimern hält die Tiere vom Baufeld fern. Wir kontrollieren ihn in der Wanderzeit regelmäßig und setzen Tiere um.
→ Wir prüfen die Auflagen zur Einleitung, achten auf ein Absetzbecken und dokumentieren Trübung und Menge.
→ Tabuflächen werden abgezäunt und gekennzeichnet. Wir kontrollieren, dass dort weder gelagert noch gefahren wird.
→ Mit dem Gutachter stimmen wir die Zeit für das Öffnen von Dach und Fassade ab. Ersatzquartiere kontrollieren wir regelmäßig.
Neubauten am Rangsdorfer See, am Zülowkanal oder in Groß Machnow nahe dem Machnower See, mit Auflagen zu Gewässern und Amphibien.
Umbauten der Hallen am Seeufer mit Fragen zu Gebäudebrütern, Fledermäusen und zur Nähe des Schutzgebiets.
Hallen bei Theresenhof und am Spitzberg, bei denen Ausgleichsflächen, Oberboden und Versickerung eine Rolle spielen.
Arbeiten an Wegen, Uferpromenaden und Leitungen, die durch empfindliche Flächen oder entlang von Gräben führen.

Wir lesen Genehmigung, Bebauungsplan und Gutachten und stellen alle Umweltauflagen zusammen.
Tabuflächen, Zäune, Lager für Gefahrstoffe und Schutzzeiten kommen in Lageplan und Bauzeitenplan.
Wir begehen die Baustelle regelmäßig, prüfen Zäune und Gewässerschutz und reagieren auf Abweichungen.
Jeder Kontrollgang wird festgehalten, Berichte gehen an Bauherrn und Naturschutzbehörde.
Liegt ein Wohnbauvorhaben in Rangsdorf nahe einem See oder Graben, dann beginnt die Begleitung vor dem ersten Erdaushub. Wir grenzen Tabuflächen ab, stellen zur Wanderzeit einen Amphibienzaun und legen fest, wo Öle, Farben und Kraftstoffe dicht gelagert werden.
Muss während der Bauzeit Grundwasser abgesenkt werden, dann prüfen wir täglich das Absetzbecken und die Einleitstelle. Jeder Kontrollgang landet im Bericht, den Bauherr und Naturschutzbehörde einsehen können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die ökologische Begleitung greift in die anderen Leistungen ein: Bei der Baustelleneinrichtung legen wir Lager für wassergefährdende Stoffe und Tabuflächen fest. Im Logistik-Management achten wir darauf, dass Lieferwege keine Schutzflächen kreuzen.
Unsere operativen Kräfte trennen Abfälle sauber und halten die Fläche ordentlich. So bleibt der Umweltschutz nicht an einem Gutachter hängen, sondern ist Teil der täglichen Arbeit auf der Baustelle.
Meist schreibt die Genehmigung sie vor, etwa bei Vorhaben nahe den Naturschutzgebieten, an Seen oder Gräben oder bei Eingriffen in Gehölze. Auch ohne Pflicht ist sie sinnvoll, wenn Amphibien wandern oder Vögel in der Nähe brüten. Wir prüfen Ihre Unterlagen und sagen Ihnen, was gilt.

Schicken Sie uns Genehmigung und Lageplan. Wir zeigen Ihnen, welche Umweltauflagen gelten und wie wir sie in Ihren Bauablauf einbauen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Rangsdorf. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
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