
Brandenburg ist mit knapp 29.700 Quadratkilometern das fünftgrößte Bundesland und zugleich dünn besiedelt. Große Baustellen entstehen hier sowohl am Rand von Berlin als auch weit draußen, etwa auf Flächen ehemaliger Tagebaue in der Lausitz. Wo hunderte Menschen gleichzeitig arbeiten, gehört die Frage nach der Ersten Hilfe zur Planung.
Für Baustellen sieht die DGUV Vorschrift 1 in § 27 vor, dass ein Betriebssanitäter bereitstehen muss, sobald mehr als 100 Beschäftigte gleichzeitig anwesend sind. Wir helfen, diese Vorgabe für Ihr Vorhaben in Brandenburg in einen Ablauf zu übersetzen, mit Standort, Wegen und Absprachen zum Rettungsdienst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Schwelle von mehr als 100 anwesenden Beschäftigten gilt für alle Beschäftigten auf der Baustelle, auch für kaufmännische Mitarbeiter. Bei Hallen und Quartieren am Berliner Ring wird sie schnell erreicht, sobald mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiten. Eingesetzt werden dürfen nach der Regel nur Personen, die von einer ermächtigten Stelle ausgebildet wurden. Wir planen mit der Bauleitung, ab wann und wie lange die Versorgung nötig ist.
In der Fläche zählen die Wege. Zwischen Ortschaften in der Uckermark, der Prignitz oder der Niederlausitz liegen oft größere Entfernungen. Auf Baustellen abseits der Hauptstraßen müssen Rettungsfahrzeuge die Zufahrt finden. Wir halten fest, wo ein Rettungstreffpunkt liegt, wie die Anfahrt beschrieben wird und wer die Einsatzkräfte am Tor einweist.
Hinzu kommen die besonderen Arbeitsplätze. In einem Land mit mehr als 3.000 natürlichen Seen und der Lausitzer Seenlandschaft wird oft am oder auf dem Wasser gebaut, etwa bei Stegen, Häfen und Böschungen. Hinzu kommt Arbeit in der Höhe an Hallen und Geschossbauten. Beides verlangt Absprachen, wie Verletzte schnell und sicher von der Stelle kommen.

Wir ermitteln mit der Bauleitung, in welchen Bauphasen mehr als 100 Beschäftigte anwesend sind. Daraus ergibt sich, für welche Zeiträume ein Betriebssanitäter nötig ist.
Wir bestimmen, wo ein Sanitätsplatz liegt und wie Zugänge für Rettungsfahrzeuge freigehalten werden. Sachmittel wie Sanitätscontainer, Trage oder Defibrillator sind nach Absprache möglich.
Wir beschreiben die Zufahrt, benennen einen Treffpunkt und legen fest, wer Einsatzkräfte am Tor in Empfang nimmt. Das spart auf weitläufigen Flächen wertvolle Minuten.
Wir legen fest, wer bei einem Notfall wen verständigt. Vorfälle halten wir schriftlich fest. Die Bauleitung bekommt so eine saubere Grundlage für Berichte.
Die Vorgabe der DGUV Vorschrift 1 wird für die Baustelle nachvollziehbar umgesetzt.
Rettungsfahrzeuge finden Zufahrt und Treffpunkt ohne Suchen.
Besondere Arbeitsplätze am Wasser oder in der Höhe sind im Notfallplan berücksichtigt.
Meldewege sind klar. Vorfälle sind dokumentiert.
→ Wir zählen mit der Bauleitung die anwesenden Beschäftigten je Bauphase und halten fest, wann die Schwelle von mehr als 100 überschritten wird.
→ Wir beschreiben die Zufahrt eindeutig, legen einen Treffpunkt fest und sorgen dafür, dass Tore und Wege frei bleiben.
→ Wir stimmen mit der Bauleitung ab, wie Verletzte aus diesen Bereichen geholt werden. Die Wege nehmen wir in den Notfallplan auf.
→ Wir schreiben die Planung fort, sobald sich die Zahl der Beschäftigten oder die Lage der Arbeitsbereiche ändert.
Am Berliner Ring und in der Lausitz entstehen große Hallen und Anlagen, auf denen in der Spitze viele Gewerke gleichzeitig arbeiten.
In Orten wie Falkensee oder Hennigsdorf wachsen ganze Viertel mit mehreren Bauabschnitten und vielen Beschäftigten.
Der Ausbau von Autobahnabschnitten oder Bahnstrecken bringt lange Baustellen mit wechselnder Belegung und weiten Wegen.
An Seen, Kanälen und Häfen, etwa im Lausitzer Seenland, wird an Ufern und Stegen gearbeitet. Die Rettung braucht dort eigene Wege.

Wir klären mit der Bauleitung, in welchen Bauphasen mehr als 100 Beschäftigte anwesend sind.
Standort, Zufahrt, Treffpunkt und Meldewege werden festgelegt und mit Bauleitung und Rettungsdienst abgestimmt.
Wir richten die Sanitätsversorgung nach dem Konzept und nach Absprache mit der Bauleitung ein.
Ändern sich Belegung oder Arbeitsbereiche, passen wir Standort, Wege und Zeiten an.
Entsteht ein großes Gewerbeareal bei Schönefeld oder eine Anlage auf einer Bergbaufolgefläche bei Senftenberg, dann arbeiten in der Spitze mehrere hundert Beschäftigte gleichzeitig. Wir halten fest, in welchen Phasen die Schwelle überschritten wird. Für diese Zeit planen wir die Sanitätsversorgung mit Standort und Zufahrt.
Wenn dann ein Unfall passiert, dann ist klar, wer verständigt, wer die Einsatzkräfte am Tor erwartet und welcher Weg über die Fläche führt. Ein Sanitätsplatz mit Trage und Defibrillator ist nach Absprache einzurichten.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Sanitätsplanung nutzt den Einrichtungsplan. Tore, Wege und freie Flächen sind zugleich Rettungswege, ihre Lage legen wir mit der Baustelleneinrichtung fest. Die Zugangskontrolle der Baustellensicherheit sorgt dafür, dass Einsatzkräfte am Tor schnell eingelassen werden.
Bei Vorhaben in Brandenburg mit mehreren Bauabschnitten gleichen wir Beschäftigtenzahlen und Standorte laufend ab. Verschiebt sich der Schwerpunkt der Arbeiten, wandert der Sanitätsplatz nach Absprache mit.
Nach DGUV Vorschrift 1 § 27 gilt das für Baustellen mit mehr als 100 anwesenden Beschäftigten. Auch kaufmännische Mitarbeiter zählen mit. Wir ermitteln mit der Bauleitung, in welchen Bauphasen diese Schwelle überschritten wird.

Nennen Sie uns Lage, Bauzeit und die erwartete Zahl der Beschäftigten. Wir schlagen eine Sanitätsplanung vor, die zu Ihrer Baustelle passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Brandenburg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit