
Fast jeder Lkw, der eine Baustelle in Premnitz ansteuert, kommt über die Bundesstraße 102. Sie verbindet die Stadt mit Rathenow im Norden und Brandenburg an der Havel im Südosten, wo auch der Anschluss an die A 2 liegt. Auf derselben Achse fährt der Güterverkehr der Industriebetriebe. Wer hier liefert, teilt sich die Straße mit vielen anderen.
Mit dem Logistik-Management legen wir fest, wann welches Material ankommt, über welchen Weg es fährt und wo es abgeladen wird. Wir vergeben Zeitfenster, stimmen Routen mit dem Standort ab und behalten die Lieferungen während der Bauzeit im Blick.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtentwicklungskonzept beschreibt, dass der Güterverkehr des Industriegebiets im Wesentlichen über die Straße läuft, obwohl mehrere Gleisanschlüsse vorhanden sind. Die bevorzugte Stadtdurchfahrt führt durch das Industriegebiet und über einen beschrankten Bahnübergang. Schließt die Schranke, stehen Lieferfahrzeuge. Ein Zeitplan, der das einrechnet, vermeidet Wartezeiten an der Baustelle.
Industrie und Wohnen liegen in Premnitz eng beieinander. Zwischen Werksgelände und Siedlung verlaufen Gleise und Grünflächen, doch die Wege zu vielen Baustellen führen an Wohnstraßen vorbei. Anlieferungen zu ruhigen Zeiten und feste Routen halten die Belastung für die Nachbarschaft gering.
Für eine Ostverlegung der B 102 zwischen Rathenow und dem Ortsteil Döberitz gibt es eine Planung, die in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde. Solange sie nicht gebaut ist, laufen Lieferungen über die bestehende Trasse. Wir planen mit dem Straßennetz, das am Tag der Lieferung tatsächlich befahrbar ist.

Zu Beginn erfassen wir Gewerke, Materialmengen, Lagerflächen und Zufahrten. Daraus entsteht ein Konzept, das festlegt, wie Material über die Bauzeit fließt und wer wann Vorrang hat.
Jede Lieferung bekommt einen festen Termin. So kommen Beton, Stahl oder Fertigteile nicht gleichzeitig an. Fahrzeuge stehen dann nicht auf der Straße vor der Baustelle.
Wir geben Lieferanten eine Anfahrt vor, die Wohnstraßen schont und zu den Regeln des Standorts passt. Bei Baustellen im Industriepark stimmen wir Einfahrt und Wege mit dem Betreiber ab.
Ändert sich der Bauablauf, verschieben wir die Lieferungen mit. Die Gewerke wissen täglich, wann ihr Material kommt und wo es abgelegt wird.
Weniger Wartezeiten, weil Lieferungen nacheinander statt gleichzeitig ankommen.
Weniger Ärger mit Nachbarn und Nachbarbetrieben, weil Routen und Zeiten abgestimmt sind.
Mehr Ruhe auf der Baustelle, weil jedes Gewerk weiß, wann sein Material kommt.
Ein klarer Überblick über alle Lieferungen an einer Stelle.
→ Wir planen Puffer in die Zeitfenster ein und geben Lieferanten Ausweichwege vor, wenn die Baustelle anders erreichbar ist.
→ Lieferzeiten legen wir in Abstimmung mit dem Standort so, dass sie nicht mit Schichtwechseln oder Hauptanlieferungen der Betriebe zusammenfallen.
→ Wir bündeln Lieferungen und halten Ladezonen nur für die Dauer des Abladens frei. Wo es sinnvoll ist, kommen kleinere Fahrzeuge zum Einsatz.
→ Jeder Lieferant erhält eine Anfahrtsbeschreibung mit Treffpunkt, Ansprechpartner und Zeitfenster für die Baustelle in Premnitz.
Umbauten und Erweiterungen bei Betrieben aus Chemie, Kunststoff, Energie und Recycling mit vielen Großbauteilen.
Hallen auf den noch freien Flächen des Industrieparks, bei denen Stahlbau, Dach und Fassade nacheinander geliefert werden.
Rückbau von Geschossbauten mit anschließendem Neubau, bei dem Abtransport und Anlieferung im Wohnquartier zusammenkommen.
Arbeiten an Orts- und Werksstraßen, bei denen Material in engen Zeitfenstern ankommen muss.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materialmengen, Gewerke und die Regeln für Zufahrt und Abladen.
Aus diesen Daten entstehen Routen, Lagerplätze und ein Raster für Lieferzeitfenster.
Wir vergeben Termine, informieren Lieferanten und halten Kontakt zu Bauleitung und Standort.
Ändert sich der Ablauf, passen wir die Termine an und melden Engpässe frühzeitig.
Liegt eine Baustelle mitten im Industriepark Premnitz und sollen dort an einem Tag Fertigteile, Bewehrung und Beton ankommen, dann verteilen wir die Lieferungen auf feste Zeitfenster. Großbauteile kommen zuerst, damit der Kran frei ist, Beton folgt, wenn die Schalung steht.
Fällt in dieses Zeitfenster der Schichtwechsel eines Nachbarbetriebs, dann verlegen wir die Lieferung vor oder hinter diese Zeit. Die Fahrer erhalten vorab eine Beschreibung der Zufahrt und des Abladepunkts, damit niemand auf der Suche nach dem richtigen Tor über das Gelände fährt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf die Baustelleneinrichtung zurück. Lagerplätze, Tore und Kranstandorte aus dem Lageplan bestimmen, wohin Lieferungen fahren und wie lange sie dort stehen dürfen.
Kommen operative Kräfte an der Baustelle in Premnitz dazu, nehmen sie Lieferungen am Tor an, prüfen Lieferscheine und bringen das Material an seinen Platz. So bleibt der Plan nicht auf dem Papier.
In der Regel über die Bundesstraße 102, die von Brandenburg an der Havel mit dem Anschluss an die A 2 und von Rathenow aus in die Stadt führt. Für jede Baustelle legen wir die letzte Strecke bis zum Tor fest.

Senden Sie uns Bauzeitenplan und Materialliste. Wir entwerfen daraus ein Konzept für Routen und Zeitfenster.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Premnitz. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit