
Eberswalde ist ein Stadtband. Die Hauptachsen laufen von West nach Ost durch Finow, Westend und die Innenstadt bis nach Ostend, parallel zu Finowkanal und Bahn. Fast jede Lieferung, die von der Autobahn kommt, fährt ein Stück durch dieses Band und teilt sich die Straße mit Pendlern, Bussen und Anwohnern.
Im Logistik-Management planen wir, wann welches Fahrzeug an welcher Stelle ankommt. Dazu gehören Lieferfenster für jedes Gewerk, Routen für Schwerverkehr, Halteplätze vor dem Tor und eine Abstimmung, die Nachbarn und Linienverkehr möglichst wenig belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Autobahn A 11 von Berlin nach Stettin führt nahe an der Stadt vorbei, die nächsten Anschlussstellen sind Finowfurt und Chorin. Von dort führen die B 167 und die B 168 sowie die L 200 in die Stadt. Eine Umgehungsstraße entlang des Oder-Havel-Kanals ist geplant. Solange sie nicht gebaut ist, fahren Lastwagen durch bewohnte Straßen.
Eberswalde gehört zu den wenigen Städten in Deutschland mit Oberleitungsbus. Die Linien bedienen einen großen Teil des Stadtverkehrs. Wo Fahrleitungen über der Straße hängen, müssen Kranfahrten, hohe Ladungen und Haltepunkte von Lieferfahrzeugen vorab mit dem Verkehrsbetrieb abgestimmt werden.
Der Hauptbahnhof ist Knoten der Strecken Berlin–Stralsund und Eberswalde–Frankfurt (Oder), am Kanal liegt ein Binnenhafen. Für große Mengen Schüttgut oder schwere Bauteile kann ein Umschlag über Schiene oder Wasser eine Überlegung wert sein. Das letzte Stück zur Baustelle bleibt trotzdem eine Frage der Zeitfenster.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wie viel Material wann kommt. Daraus entsteht ein Plan für Zufahrt, Halteplätze und Lagerzonen.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. So stauen sich vor dem Tor keine Lastwagen. Betonmischer, Stahl und Fertigteile kommen in der richtigen Reihenfolge.
Wir legen fest, über welche Anschlussstelle und welche Straßen Schwerverkehr kommt. Bei Fahrleitungen des O-Busses oder engen Kurven klären wir Höhen und Wege vorher.
Wir informieren Anwohner über laute oder verkehrsreiche Phasen und stimmen Sperrungen und Halteverbote mit den zuständigen Stellen ab.
Material belegt keine knappen Flächen, weil es erst kommt, wenn es eingebaut wird.
Wartende Lastwagen vor dem Tor und auf Nachbarstraßen werden seltener.
Linienverkehr und Anwohner werden früh einbezogen, das senkt Konflikte.
Bauleitung und Gewerke haben einen gemeinsamen Stand, wer wann liefert.
→ Ein gemeinsamer Lieferkalender mit festen Zeitfenstern, in den alle Gewerke ihre Anlieferungen eintragen.
→ Halteplätze abseits der Haltestellen, Abstimmung mit dem Verkehrsbetrieb und Kranarbeiten zu Zeiten mit wenig Linienverkehr.
→ Wahl der passenden Anschlussstelle und Lieferzeiten außerhalb der Spitzenzeiten, soweit Lieferanten das ermöglichen.
→ Lieferzeiten nach den Ruhezeiten, eine Ansprechperson für Nachbarn und eine Ankündigung von Phasen mit viel Verkehr.
Vorhaben im Technologie- und Gewerbepark oder im Industrie- und Innovationszentrum Finow mit vielen Fertigteil- und Stahllieferungen.
Bauten im Industriegebiet Binnenhafen, bei denen Straße, Schiene und Wasser zusammenkommen können.
Neubauten in der Innenstadt und am Bahnhofsbereich mit wenig Platz und viel Verkehr vor dem Grundstück.
Arbeiten an den Hauptachsen durch das Stadtband, bei denen Verkehr und Baustelle sich den Raum teilen.

Wir ermitteln, welche Gewerke welche Mengen bringen und in welcher Bauphase der Lieferverkehr am dichtesten ist.
Wir legen Anfahrt, Halteplätze und Wendemöglichkeiten fest und prüfen Engstellen wie Fahrleitungen und schmale Straßen.
Alle Gewerke melden ihre Anlieferungen in feste Zeitfenster an. Wir steuern Änderungen und informieren das Tor.
Wir werten Verspätungen und Wartezeiten aus und passen Zeitfenster und Routen für die nächste Bauphase an.
Liegt eine Baustelle an einer Hauptstraße in Westend, auf der auch der O-Bus fährt, dann klären wir vor Baubeginn mit dem Verkehrsbetrieb, wo Lieferfahrzeuge halten dürfen und wann Kranhübe über der Fahrleitung möglich sind. Danach verteilen wir die Lieferfenster so, dass zu Schulbeginn und Feierabend möglichst wenig angeliefert wird.
Kommen in einer Phase große Mengen Beton und Bewehrung, dann bündeln wir diese Lieferungen in eigenen Zeitfenstern und halten den Rest der Anlieferungen fern. Fällt eine Lieferung aus, wird das nächste Fahrzeug nachgezogen, damit der Ablauf auf der Baustelle nicht stockt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Lieferfenster brauchen Personal, das entlädt und weiterverteilt, sowie Flächen für das Material. Deshalb verbinden wir das Logistik-Management mit dem Einrichtungsplan und der operativen Baulogistik auf der Baustelle.
Am Tor kontrolliert das Sicherheitspersonal, ob ein Fahrzeug angemeldet ist. So bleibt der Lieferkalender auch in der Praxis verbindlich. Ihre Bauleitung in Eberswalde sieht jederzeit, was angekommen ist.
Das hängt von der Lage der Baustelle ab. Aus Richtung Berlin kommen die meisten Lieferungen über die A 11 und die Anschlussstelle Finowfurt oder Chorin. Für Baustellen im Westen der Stadt ist der Weg oft kürzer als für Ostend. Wir legen die Route je Vorhaben fest.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und die wichtigsten Gewerke. Wir entwickeln mit Ihnen ein Logistikkonzept mit Lieferfenstern und Routen.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Eberswalde. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit