
Bestensee ist schnell zu erreichen und trotzdem nicht einfach zu beliefern. Die Autobahn liegt vor der Tür, zwei Bundesstraßen kreuzen sich mitten im Ort. Auf den letzten Metern aber treffen Sattelzüge auf Wohnstraßen, Schulwege, Sandwege und Grundstücke ohne Wendefläche.
Unser Logistik-Management ordnet diesen Weg. Wir legen fest, wann welches Material kommt, über welche Route es fährt, wo entladen wird und wer die Lieferung in Empfang nimmt. Das Ergebnis ist ein Lieferplan, an den sich Lieferanten und Gewerke halten können und der die Nachbarschaft so wenig wie möglich belastet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die B 179 von Königs Wusterhausen nach Märkisch Buchholz und die B 246 von Zossen nach Storkow treffen sich im Ort. Seit 2009 hat Bestensee am Knoten mit der B 246 eine eigene Anschlussstelle an der A 13 Berlin–Dresden. Für Baustoffe aus dem Berliner Raum oder aus Sachsen ist das ein kurzer Zulauf. Er endet aber in einer Ortsdurchfahrt, auf der Lkw sich den Platz mit Bussen, Anwohnern und Kunden der Geschäfte teilen.
In den Siedlungen ändert sich das Bild. Viele Straßen sind schmal, manche unbefestigt, Wendehämmer fehlen oft. Ein Sattelzug, der falsch abbiegt, kommt nur rückwärts wieder heraus. Deshalb gehört zu jedem Lieferplan eine Route bis zur Einfahrt und die Angabe, welche Fahrzeuggröße die Zufahrt verträgt.
Hinzu kommt der Takt des Ortes. Die Grundschule hat rund 700 Plätze, Kitas liegen in Groß Besten und in Pätz. Morgens und mittags sind viele Kinder unterwegs. Liefer- und Pumpentermine planen wir so, dass sie diese Zeiten möglichst meiden und schwere Fahrzeuge nicht im Bringverkehr stehen.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Bauphasen und leiten daraus ab, wann Lieferungen anfallen, wie groß die Fahrzeuge sind und welche Flächen auf dem Grundstück für Entladung und Zwischenlager nötig sind.
Jede Anlieferung bekommt einen festen Termin. So stehen in Bestensee nicht drei Lkw gleichzeitig vor einer engen Einfahrt und der Kran wartet nicht auf Material, das noch unterwegs ist.
Wir beschreiben Lieferanten den Weg von der Anschlussstelle der A 13 oder der B 179 bis zur Baustelle und nennen Straßen, die für große Fahrzeuge nicht geeignet sind.
Vor besonders lauten oder raumgreifenden Lieferungen, etwa einem Kranaufbau, informieren wir die Nachbarschaft und halten Ansprechpartner für Rückfragen bereit.
Material kommt zum Bedarf des Gewerks und blockiert nicht die Fläche.
Lkw finden den Weg und fahren sich nicht in ungeeigneten Straßen fest.
Die Nachbarschaft kennt die Termine und wird nicht von großen Fahrzeugen überrascht.
Bauleitung und Lieferanten arbeiten mit einem gemeinsamen Plan.
→ Wir geben jedem Lieferanten eine feste Route mit Anfahrtsbeschreibung und vermerken im Lieferschein, welche Zufahrt zu nutzen ist.
→ Unser Lieferplan trennt große Anlieferungen zeitlich und hält für den Betoniertag die Zufahrt frei.
→ Wir planen Just-in-time-Anlieferungen in kleineren Mengen und klären, ob eine nahe Ausweichfläche zum Puffern genutzt werden kann.
→ Mit festen Zeitfenstern entfallen Wartezeiten vor dem Tor. Wo doch gewartet werden muss, legen wir einen Warteplatz abseits der Wohnhäuser fest.
Viel Material in kurzer Zeit, oft an Straßen, die nicht für Sattelzüge gebaut wurden.
Hallen und Betriebsgebäude in Lage zur B 246 oder B 179, mit Fertigteilen und Schwertransporten.
Arbeiten neben dem laufenden Betrieb, bei denen Lieferzeiten auf Unterricht und Bringzeiten abgestimmt werden.
Umbau von Geschäfts- und Wohnhäusern an der Hauptstraße, wo jede Lieferung den Verkehr berührt.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Materiallisten und Gewerke und schätzen, wie viele Lieferungen in welcher Phase anfallen.
Zufahrtswege, Entladestellen und Warteplätze werden bestimmt und mit der Bauleitung abgestimmt.
Lieferanten bekommen feste Termine und eine Anfahrtsbeschreibung, Änderungen laufen über eine Stelle.
Wir verfolgen die Einhaltung der Termine. Verschiebt sich der Bauablauf, passen wir den Plan an.
Entsteht ein Wohngebäude an einer Nebenstraße nahe der Ortsmitte von Bestensee, dann teilen wir die Rohbauphase in feste Lieferfenster ein. Stahl und Schalung kommen am Vormittag nach dem Schulbeginn, Beton am frühen Nachmittag, Mauersteine an Tagen ohne Betonage.
Kündigt sich ein Tieflader für den Kran an, dann bekommt er einen eigenen Termin, eine beschriebene Route ab der Anschlussstelle Bestensee und einen Einweiser an der Einfahrt. Die Anlieger werden vorher informiert, damit ihre Autos an diesem Tag nicht im Schwenkbereich stehen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan funktioniert nur, wenn jemand an der Baustelle ihn umsetzt. Unsere operativen Kräfte nehmen Lieferungen an, prüfen Lieferscheine und lotsen Fahrzeuge auf die Entladefläche.
Auch die Baustelleneinrichtung hängt am Logistikkonzept: Wo der Kran steht, wo Lager sind und wie die Baustraße verläuft, bestimmt, welche Fahrzeuge kommen können. Wir planen beides zusammen.
Das hängt von der Lage der Baustelle ab. Aus Berlin und aus Richtung Dresden ist die Anschlussstelle Bestensee an der A 13 der übliche Zulauf, von dort geht es über die B 246 in den Ort. Für Baustellen im Süden oder in Pätz kann die B 179 günstiger sein. Wir beschreiben die Route für jede Baustelle einzeln.

Nennen Sie uns Ort, Umfang und Bauzeit Ihres Vorhabens. Wir erstellen einen Lieferplan mit Routen, Zeitfenstern und Entladeflächen, der zu Ihrer Baustelle passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bestensee. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit