
Fast jeder Lastwagen, der eine Baustelle in Wildau erreicht, kommt über den südlichen Berliner Ring. Die A 10 führt durch das Stadtgebiet, die Anschlussstelle Königs Wusterhausen liegt am Rand der Stadt. Von dort verteilt sich der Verkehr über die Karl-Marx-Straße, die als Landesstraße L 401 von der Berliner Grenze nach Königs Wusterhausen läuft. An derselben Anschlussstelle liegt ein großes Einkaufszentrum mit Kino. Auch Verkehr in Richtung Flughafen BER nutzt den Ring.
Logistik-Management heißt hier: Lieferungen so takten, dass sie nicht im Kundenverkehr oder im Berufsverkehr hängen bleiben. Am Baufeld sollen sie genau dann ankommen, wenn Kran, Platz und Personal bereitstehen. Wir entwickeln dafür ein Konzept je Baustelle und steuern die Lieferfenster während der Bauzeit.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Stadt hat knapp 11.000 Einwohner auf gut neun Quadratkilometern und ist dicht bebaut. Hinzu kommen rund 3.500 Studierende der Technischen Hochschule, deren Campus direkt am S-Bahnhof liegt. Zu Vorlesungsbeginn und am Nachmittag sind Fußwege und Übergänge rund um das frühere Werksgelände stark belebt. Schwere Lieferungen in diese Zeiten zu legen, kostet Wartezeit und erhöht das Risiko.
Auf dem früheren Industriegelände arbeiten Betriebe aus Metallverarbeitung, Maschinenbau und Luftfahrttechnik mit eigenem Werkverkehr. Eine Baustelle dort teilt sich Zufahrten und Werkstraßen mit Fahrzeugen, die nach eigenen Plänen fahren. Ohne abgestimmte Zeitfenster stehen Baufahrzeuge und Werkverkehr gegeneinander.
In den Wohngebieten zählt die Nachbarschaft. In der Schwartzkopff-Siedlung, in der Waldsiedlung oder im alten Dorfkern Hoherlehme sind die Straßen nicht für Sattelzüge angelegt. Die Stadt hat eine eigene Lärmaktionsplanung. Frühe Anlieferungen mit schweren Fahrzeugen stören hier besonders. Kleinere Fahrzeuge, gebündelte Fahrten und feste Ruhezeiten gehören dort ins Konzept.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Termine und legen fest, welche Lieferung über welchen Weg zum Baufeld kommt. In Wildau gehört dazu die Wahl zwischen Anfahrt über die Karl-Marx-Straße und Nebenstraßen, je nach Fahrzeuggröße.
Jeder Lieferant bekommt ein festes Fenster. Spitzen im Berufsverkehr auf der A 10 und Stoßzeiten am Hochschulcampus lassen wir dabei möglichst aus.
Betriebe auf dem Werksgelände, die Hochschule und Hausverwaltungen erfahren rechtzeitig, wann große Transporte kommen. So lassen sich eigene Anlieferungen und Bauverkehr entzerren.
Wo am Baufeld kein Warteplatz ist, planen wir einen Pufferstandort, von dem aus Fahrzeuge abgerufen werden. So steht kein Lastwagen wartend in einer Wohnstraße.
Weniger Wartezeiten, weil Lieferungen in Wildau nicht in Stoßzeiten fallen.
Gewerke bekommen Material dann, wenn sie es einbauen können.
Nachbarbetriebe und Hochschule wissen vorher, wann Bauverkehr kommt.
Anwohner erleben weniger Lärm und keine wartenden Lastwagen vor der Tür.
→ Große Anlieferungen legen wir in Zeiten mit wenig Einkaufsverkehr. Fahrer bekommen eine feste Route und ein Zeitfenster statt einer bloßen Adresse.
→ Wir stimmen einen gemeinsamen Fahrplan mit den Nachbarbetrieben ab und weisen Bauverkehr eigene Ein- und Ausfahrten zu, wo das Gelände sie hergibt.
→ Material wird auf kleinere Fahrzeuge umgeschlagen oder in Teilmengen geliefert. Lieferfenster beginnen nicht vor der vereinbarten Uhrzeit.
→ Zu Stoßzeiten fahren keine schweren Fahrzeuge an. Für die übrigen Zeiten sehen wir Einweiser an kritischen Übergängen vor.
Umbauten und Neubauten auf dem Campus am S-Bahnhof, bei denen Lieferungen um den Studienbetrieb herum geplant werden.
Arbeiten neben Betrieben des Maschinenbaus und der Luftfahrttechnik, mit gemeinsamem Fahrplan für Werk- und Bauverkehr.
Bauvorhaben im Umfeld des Einkaufszentrums an der Anschlussstelle, wo Kundenverkehr und Lieferungen dieselben Knoten nutzen.
Neubau und Sanierung in Wohngebieten, in denen kleine Fahrzeuge, Ruhezeiten und gebündelte Fahrten den Ablauf bestimmen.

Wir sammeln Liefermengen, Fahrzeuggrößen und Termine aller Gewerke und prüfen die möglichen Routen zum Baufeld.
Das Logistikkonzept ordnet jeder Lieferung einen Weg und ein Zeitfenster zu, abgestimmt mit Nachbarn und Bauzeitenplan.
Lieferanten melden sich an, wir bestätigen Fenster und rufen Fahrzeuge vom Pufferplatz ab.
Verzögerungen und Engpässe werden dokumentiert. Der Plan wird laufend an den Baufortschritt angepasst.
Liegt eine Baustelle in Wildau auf dem Gelände des früheren Lokomotivwerks, nahe am S-Bahnhof und an den Hallen der Hochschule, dann wird jede Fahrt durch Fußgängerströme beeinflusst. In diesem Fall verlegen wir Großlieferungen wie Fertigteile oder Stahl in Zeiten ohne Vorlesungswechsel und bündeln Kleinlieferungen zu wenigen festen Fenstern am Tag.
Kommen zusätzlich Transporte der benachbarten Betriebe über dieselbe Werkstraße, dann ergänzen wir den Plan um einen gemeinsamen Fahrplan. Bauverkehr und Werkverkehr fahren in getrennten Fenstern. Ein Pufferplatz außerhalb des Geländes nimmt Fahrzeuge auf, die zu früh ankommen.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Konzept hängt eng an Baustelleneinrichtung und Bauablauf. Kranzeiten, Lagerflächen und Einbaufolge bestimmen, wann welches Material ankommen darf. Wir halten den Lieferplan deshalb mit dem Bauzeitenplan synchron und passen ihn an, wenn sich Termine verschieben.
Während der Bauzeit führen wir den Plan fort: Lieferanten melden ihre Fahrten an, wir bestätigen Fenster und vermerken Abweichungen. So bleibt nachvollziehbar, wo es klemmt. Die Bauleitung in Wildau sieht früh, ob sich ein Engpass anbahnt.
In der Regel über die A 10 und die Anschlussstelle Königs Wusterhausen, von dort über die Karl-Marx-Straße. Welche Nebenstraßen bis zum Baufeld geeignet sind, prüfen wir je Baustelle nach Fahrzeuggröße und Wendemöglichkeit.

Nennen Sie uns Baufeld, Gewerke und Zeitraum. Wir entwerfen Ihnen ein Logistikkonzept mit Wegen und Zeitfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wildau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit