
Wildau ist eine kleine Stadt mit gut neun Quadratkilometern Fläche. Auf diesem Raum liegen sehr unterschiedliche Baugründe dicht beieinander. Im Westen steigt das Gelände zum Teltowplateau an, im Osten bildet die Dahme die Grenze. Dazwischen liegen das frühere Industriegelände, die Klinkerhäuser der Schwartzkopff-Siedlung, der alte Dorfkern Hoherlehme und jüngere Wohngebiete. Wer hier eine Baustelle einrichtet, fragt zuerst, wie viel freie Fläche das Grundstück hergibt und was der Boden darunter trägt.
Wir erstellen den Lageplan der Baustelleneinrichtung, verteilen Unterkünfte, Lager, Kranstandort und Entsorgung auf die verfügbare Fläche und sorgen dafür, dass Baustrom, Bauwasser und Bauzaun zum ersten Arbeitstag stehen. Grundlage ist das einzelne Grundstück in Wildau und nicht ein Musterplan.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Teltowplateau ist eine Grundmoränenfläche. Typisch ist eine Schicht Geschiebemergel von zwei bis vier Metern über Sanden, die oft zehn bis zwanzig Meter mächtig sind. Auf solchem Untergrund lassen sich Containerstellflächen und Kranaufstellung meist gut gründen. Zur Dahme hin ändert sich das Bild: Die Dahmewiesen werden über Gräben feucht gehalten, die mit dem Fluss verbunden sind. Je näher ein Baufeld an diese Niederung rückt, desto genauer gehört die Tragfähigkeit der Lager- und Fahrflächen in die Planung.
Die Schwartzkopff-Siedlung entstand ab 1899 als Werkssiedlung aus rotem Klinker. Das Sanierungsgebiet umfasst rund 35 Hektar mit etwa 1.000 Wohnungen. Die Grundstücke sind nicht auf Container und Materialstapel ausgelegt. Bei Arbeiten an diesen Häusern bleibt für die Einrichtung oft nur ein schmaler Streifen am Gebäude oder eine abgestimmte Fläche im öffentlichen Raum, die genehmigt werden muss.
Ganz anders das frühere Lokomotivwerk. Dort teilen sich Hochschule, Maschinenbau und Metallverarbeitung ein zusammenhängendes Gelände mit großen Hallen. Platz für Container und Lager wäre da, doch die Fläche gehört zu laufenden Betrieben. Die Baustelleneinrichtung muss daher Werkswege, Rettungswege und Anlieferzonen der Nachbarn frei lassen.

Wir zeichnen auf, wo Unterkünfte, Sanitärcontainer, Lagerboxen, Kran und Abfallbehälter stehen. In Wildau unterscheiden wir dabei zwischen offenen Flächen auf dem Plateau und engen Parzellen in der Siedlung, wo Container gestapelt oder Lager ausgelagert werden.
Anschlusspunkte, Verteilerschränke und Wasserentnahme legen wir so fest, dass jedes Gewerk seine Versorgung hat, ohne dass Leitungen quer über Fahrwege laufen. Auf Werksflächen stimmen wir die Anschlüsse mit dem Eigentümer des Geländes ab.
Der Bauzaun trennt das Baufeld von Gehwegen, Höfen und Werkstraßen. Wo eine Baustelle in Wildau an Hochschul- oder Betriebsflächen grenzt, planen wir Tore und Durchgänge so, dass der Alltag auf dem Gelände weiterläuft.
Wo der Boden weich ist oder Wurzelbereiche geschützt werden müssen, sehen wir Lastverteilplatten, Matten oder eine Baustraße vor. Das betrifft vor allem Baufelder in Richtung der Niederung und Flächen mit altem Baumbestand.
Ein Lageplan, der zum Grundstück in Wildau passt und nicht zu einem Standardfall.
Baustrom, Bauwasser, Zaun und Unterkünfte stehen abgestimmt zum Start bereit.
Fahr- und Lagerflächen sind auf den Untergrund ausgelegt, bevor schwere Lasten anrollen.
Nachbarn auf dem Werksgelände und in der Siedlung behalten ihre Wege und Zufahrten.
→ Wir planen kleine, verschiebbare Einheiten, stapeln Container nach Möglichkeit und richten bei Bedarf ein Zwischenlager auf einer abgestimmten Fläche außerhalb der engen Straßen ein.
→ Der Lageplan entsteht zusammen mit dem Eigentümer und den Nachbarn. Fahrwege, Feuerwehrzufahrten und Ladezonen bleiben im Plan sichtbar frei.
→ Wir prüfen vorhandene Baugrundangaben, legen Lagerflächen auf festeren Grund und sehen für Kran und schwere Fahrzeuge eine Lastverteilung vor.
→ Wurzelbereiche werden ausgegrenzt, Lager und Container rücken auf versiegelte oder unkritische Flächen. Der Bauzaun hält Abstand zum Stamm.
Dach-, Fassaden- und Fensterarbeiten an den Klinkerhäusern, bei denen die Einrichtung auf wenig Raum und abgestimmte Flächen im Straßenraum angewiesen ist.
Arbeiten in den alten Werkshallen, die heute für Lehre, Forschung und Produktion genutzt werden, mit Einrichtung zwischen Nachbarbetrieben.
Neubauten auf Flächen, die der Flächennutzungsplan für Wohnen oder für Schulen und Kitas vorsieht, mit eigener Zufahrt und Lagerplanung.
Hallen und Betriebsgebäude für Maschinenbau und Technik, bei denen Fertigteile, Kranstandorte und Sattelzüge Platz brauchen.

Wir sehen uns Fläche, Zufahrt, Nachbarschaft und vorhandene Angaben zum Baugrund an und klären, welche Flächen genutzt werden dürfen.
Container, Lager, Kran, Strom, Wasser und Zaun bekommen ihren Platz. Varianten für enge Grundstücke legen wir gleich mit vor.
Die Einrichtung wird aufgestellt, angeschlossen und mit einer Baustellenordnung an die Gewerke übergeben.
Mit jedem Bauabschnitt rücken Flächen nach. Zum Schluss bauen wir die Einrichtung zurück und stellen die Fläche wie vereinbart wieder her.
Liegt eine Baustelle in Wildau an einer Straße der Schwartzkopff-Siedlung und soll ein Haus samt Dach saniert werden, dann reicht das Grundstück meist nicht für Unterkunft, Lager und Gerüstmaterial zugleich. In diesem Fall planen wir die Einrichtung zweigeteilt: am Haus nur der Tagesbedarf und ein kleines Zwischenlager auf einer Fläche, die mit der Stadt oder dem Eigentümer abgestimmt ist.
Steht dagegen ein Hallenumbau auf dem früheren Werksgelände an, dann ist meist Platz vorhanden, aber nicht beliebig. Dann legen wir Container und Lager an den Rand des Baufelds, halten die Werkstraße frei und sehen eine Wendemöglichkeit für Lastwagen vor, damit kein Fahrzeug rückwärts durch laufenden Betrieb fahren muss.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist kein einmaliger Plan. Mit jedem Bauabschnitt ändern sich Kranreichweite, Lagerbedarf und Zufahrt. Wir passen den Lageplan in Wildau an diese Phasen an, damit Rohbau, Ausbau und Außenanlagen jeweils die Flächen bekommen, die sie gerade brauchen.
Am Ende räumen wir die Einrichtung geordnet zurück. Befestigte Flächen werden abgebaut, Anschlüsse abgemeldet und genutzte Grünflächen in den Zustand gebracht, der mit dem Eigentümer vereinbart ist.
Das hängt vom Umfang der Arbeiten ab. Für eine Dachsanierung genügt oft ein Lagerplatz für Gerüst und Material sowie ein Sanitärcontainer. Reicht das Grundstück in Wildau nicht, planen wir ein Zwischenlager auf einer abgestimmten Fläche und liefern von dort in kleinen Mengen nach.

Schicken Sie uns Lageplan oder Adresse. Wir zeigen Ihnen, wie die Einrichtung auf Ihr Grundstück passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Wildau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit