
Wer in Bestensee baut, steht selten an einer breiten Asphaltstraße mit viel freier Fläche. Viele Grundstücke liegen in Siedlungen im Kiefernwald, zwischen Seeufern und schmalen Wegen, auf denen ein Teil der Gemeinde noch über Sand fährt. Die Einrichtung einer Baustelle beginnt hier deshalb mit einer Frage, die anderswo kaum gestellt wird: Trägt der Weg bis zum Tor?
Wir planen die Baustelleneinrichtung so, dass vor dem ersten Erdaushub feststeht, wo Container stehen, wie Baustrom und Bauwasser verlegt werden, welche Fläche das Material bekommt und wie Lkw, Kran und Betonpumpe die Baustelle erreichen. Grundlage ist der Lageplan Ihres Vorhabens, der Zustand der Zufahrt und das, was das Grundstück an Platz hergibt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Gemeinde hat rund 40 Kilometer Sandstraßen. Für einen Pkw ist das kein Problem, für ein vierachsiges Fahrzeug mit Transportbeton schon. Ohne befestigte Baustraße oder lastverteilende Platten entstehen Spurrinnen, das Fahrzeug sackt ein und die Anlieger haben noch lange etwas davon. Wir prüfen den letzten Abschnitt der Zufahrt deshalb vor der Planung der übrigen Einrichtung.
Der Boden selbst ist vor allem sandig. Wo um 1900 Ton gegraben und später Kies abgebaut wurde, liegen heute Seen. In deren Umfeld kann der Untergrund kleinräumig wechseln. Für Kranstandorte, Silos und schwere Containerstapel klären wir mit dem Statiker oder Bodengutachter, welche Aufstandsflächen tragen und wo eine Lastverteilung nötig wird.
Viele Bauplätze in Groß Besten, Klein Besten, Glunzbusch oder Pätz sind von Bäumen umgeben. Kiefern und Laubbäume am Rand des Grundstücks brauchen Schutz im Wurzelbereich. Lagerflächen dürfen nicht dort entstehen, wo später Wurzeln gequetscht werden. Die Einrichtung muss also mit wenig Fläche auskommen und trotzdem Ordnung schaffen.

Wir legen fest, wie Fahrzeuge vom Asphalt bis auf das Grundstück kommen. Je nach Untergrund planen wir eine Schotterbaustraße, Fahrplatten oder eine Wendemöglichkeit, damit Sandwege in Bestensee befahrbar bleiben.
Aufenthalts-, Büro- und Materialcontainer platzieren wir dort, wo sie den Baufortschritt nicht blockieren. Sanitäranlagen planen wir so, dass sie für Entleerungsfahrzeuge erreichbar sind.
Wir stimmen die Anschlusspunkte mit dem Netzbetreiber ab, planen Verteiler und Leitungswege und achten darauf, dass Kabel nicht über Fahrwege laufen, auf denen schwere Lasten rollen.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und den Baumschutzflächen. Innerhalb des Zauns teilen wir Lager-, Arbeits- und Fahrflächen so auf, dass Gewerke sich nicht gegenseitig im Weg stehen.
Fahrzeuge erreichen die Baustelle, ohne Wege zu zerstören oder sich festzufahren.
Container, Lager und Wege haben vom ersten Tag an einen festen Platz.
Bäume am Grundstücksrand bleiben geschützt, weil Lagerflächen außerhalb der Wurzelzonen liegen.
Baustrom und Bauwasser stehen bereit, wenn die Gewerke anfangen.
→ Wir planen vorab eine tragfähige Baustraße oder Fahrplatten bis zur Entladestelle und legen fest, welche Fahrzeuggröße die Zufahrt überhaupt bewältigt.
→ Wir stapeln Container, wo die Aufstandsfläche es erlaubt, nutzen Flächen außerhalb der Wurzelzonen und prüfen, ob eine Teilfläche vorübergehend angemietet werden kann.
→ Wir holen die Angaben des Bodengutachtens ein und planen Lastverteilung und Abstützung, bevor der Kran gestellt wird.
→ Wir planen Unterverteiler an den Arbeitsbereichen und eine geschützte Leitungsführung, die weder Fahrwege kreuzt noch Stolperfallen bildet.
Ein- und Mehrfamilienhäuser in Glunzbusch, Klein Besten oder Pätz, oft an Sandwegen und mit Baumbestand auf dem Grundstück.
Erweiterungen wie der Neubau mit zehn Klassenräumen an der Grundschule Bestensee, bei denen Einrichtung und laufender Betrieb nebeneinander funktionieren müssen.
Umbauten an Einkaufs- und Versorgungsflächen wie an der Motzener Straße, mit wenig Platz und viel Kundenverkehr.
Ausbau von Sandstraßen und Leitungsverlegung in den Siedlungen, mit wandernden Baufeldern und wechselnden Lagerplätzen.

Wir begehen die Fläche, prüfen den Weg bis zum Grundstück, den Baumbestand und die vorhandenen Anschlüsse.
Container, Lager, Kran, Baustrom, Bauwasser und Bauzaun werden in einem Plan festgelegt und mit Ihnen abgestimmt.
Von der Baustraße bis zum Zaun setzen wir die Einrichtung um und übergeben eine Baustelle, auf der die Gewerke direkt beginnen können.
Mit jeder Bauphase passen wir den Plan an. Am Ende wird alles zurückgebaut und die Zufahrt wieder in Ordnung gebracht.
Liegt ein Bauplatz für ein Mehrfamilienhaus an einem unbefestigten Weg in einer Waldsiedlung von Bestensee, dann beginnt die Planung mit der Zufahrt. Wir messen die Wegbreite, prüfen Kurven und Baumbestand und legen fest, ob eine Schotterbaustraße oder Fahrplatten den Verkehr der Rohbauphase tragen.
Ist die Zufahrt geklärt, dann folgt der Rest der Einrichtung: Der Kran steht auf einer geprüften Aufstandsfläche, die Container an der Zufahrt, das Material dahinter auf einer befestigten Fläche. Nach Abschluss der Arbeiten wird der Weg so hinterlassen, dass Anlieger wieder normal fahren können.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für Anlieferung, Lager und Bewachung. Deshalb stimmen wir sie mit dem Logistikkonzept ab: Wo halten Lkw, wo wird entladen, wo stehen Mulden für Abfälle?
Ändert sich das Vorhaben im Laufe der Bauzeit, passen wir den Einrichtungsplan an. Beim Wechsel vom Rohbau zum Ausbau ziehen Container um, Lagerflächen schrumpfen und die Baustraße wird zurückgebaut, sobald sie nicht mehr gebraucht wird.
Das hängt vom Weg und vom Fahrzeug ab. An einer asphaltierten Straße reicht oft eine kurze befestigte Einfahrt. Liegt das Grundstück an einem der vielen Sandwege der Gemeinde, ist eine Baustraße oder eine Lage aus Fahrplatten meist der einzige Weg, damit Betonmischer und Tieflader sicher bis zur Entladestelle kommen.

Schicken Sie uns Lageplan und Eckdaten Ihres Vorhabens. Wir sehen uns Zufahrt und Grundstück an und erstellen einen Einrichtungsplan, der zu Sandweg, Baumbestand und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Bestensee. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit