
Kaum eine Gemeinde im Berliner Umland hat so viele Fernstraßen auf engem Raum wie Schönefeld. Die A 113 und die A 117 durchqueren das Gebiet, an der Südgrenze liegt das Schönefelder Kreuz der A 10, dazu kommen die B 96a und der Zubringer zum Flughafen. Für Baustellen ist das Vorteil und Risiko zugleich.
Mit unserem Logistik-Management bekommt jede Lieferung ein Zeitfenster und eine feste Route. Wir stimmen die Anlieferung mit dem Bauablauf, dem Verkehr rund um den Flughafen und der Nachbarschaft ab, damit Lkw nicht an der Einfahrt warten und Wohnstraßen nicht zur Pufferzone werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Flughafen Berlin Brandenburg ist von 5:30 bis 23:30 Uhr in Betrieb, entsprechend lebhaft ist der Verkehr auf den Zufahrten. Reisende, Beschäftigte, Taxis und Busse teilen sich die Straßen mit dem Lieferverkehr der Gewerbegebiete. Baustellenverkehr muss sich in diese Ströme einfügen.
Zwischen den Ortsteilen verlaufen Ortsdurchfahrten wie in Waßmannsdorf, Kiekebusch oder Großziethen. Dort wohnen Menschen, dort fahren Schulbusse. Schwere Fahrzeuge sollen diese Straßen nur nutzen, wenn es keine andere Route gibt.
Wachsen in Schönefeld mehrere Vorhaben gleichzeitig, etwa Gewerbebauten in Waltersdorf und Wohnungsbau im Norden der Gemeinde, dann überlagern sich ihre Lieferketten. Ein abgestimmtes Konzept verhindert, dass sich Betonfahrzeuge, Fertigteiltransporte und Ausbaulieferungen gegenseitig blockieren.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauabschnitte und leiten daraus ab, wann welches Material kommen muss. Das Konzept berücksichtigt Zufahrt, Lagerfläche und die Verkehrslage im Umfeld der Baustelle.
Lieferanten buchen feste Slots. So verteilen sich die Anfahrten über den Tag. An der Einfahrt bildet sich keine Schlange. Spitzenzeiten auf den Zufahrten zum Flughafen planen wir dabei aus.
Wir legen fest, über welche Anschlussstelle Fahrzeuge kommen und wo sie warten, falls sie zu früh sind. Ziel ist, dass Wohnstraßen in Großziethen oder Selchow vom Baustellenverkehr möglichst unberührt bleiben.
Sondertransporte, Kranlieferungen und Sperrungen stimmen wir mit Straßenbehörden ab. Anlieger informieren wir rechtzeitig, wenn größere Anlieferungen anstehen.
Lieferungen kommen verteilt über den Tag und passend zum Einbau.
Die Baustelle stört den Verkehr zum Flughafen und in den Ortsteilen so wenig wie möglich.
Nachbarn wissen vorher, wann größere Transporte anstehen.
Bauleitung und Lieferanten arbeiten mit demselben Plan.
→ Wir planen die Slots mit Puffer und verschieben große Lieferungen in ruhigere Tageszeiten. Fahrer erhalten eine feste Route und eine Wartezone abseits der Einfahrt.
→ Jeder Lieferant bekommt eine verbindliche Anfahrtsbeschreibung über die Autobahnanschlüsse. Abweichungen erkennt das Personal an der Einfahrt und meldet sie zurück.
→ Die Slotplanung zeigt Überschneidungen vorab. Wir sprechen die Reihenfolge mit der Bauleitung ab, bevor die Fahrzeuge losfahren.
→ Wir beantragen Genehmigungen frühzeitig, stimmen den Termin mit Behörden und Anliegern ab und planen die übrigen Lieferungen um diesen Tag herum.
Hallenbauten mit vielen Fertigteiltransporten, etwa auf den Gewerbeflächen in Waltersdorf, wo die Anfahrt über A 113 und A 117 gesteuert wird.
Großer Wohnungsbau im Entwicklungsgebiet Schönefeld-Nord mit vielen Gewerken, deren Lieferungen sich über Jahre überlagern.
Hotel-, Büro- und Servicebauten in der Airport City, bei denen die Anlieferung auf den Verkehr zum Terminal Rücksicht nimmt.
Arbeiten an Straßen und Schienenwegen im Gemeindegebiet, etwa im Zusammenhang mit der geplanten Verlängerung der U7 bis zum Flughafen.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Mengen und Lieferanten und erkennen, wo sich Lieferspitzen bilden.
Für die Baustelle in Schönefeld legen wir Anfahrten über die Autobahnanschlüsse, Wartezonen und Slots fest.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir stimmen Überschneidungen mit der Bauleitung ab.
Wo es hakt, passen wir Slots, Routen und Reihenfolgen laufend an.
Entsteht ein Wohnblock nahe der Berliner Stadtgrenze in Schönefeld, dann fallen im Rohbau täglich Beton, Bewehrung und Schalung an, später kommen Fenster, Haustechnik und Ausbaumaterial dazu. Ohne Steuerung landen diese Lieferungen gebündelt am Morgen vor dem Bauzaun.
Wir verteilen die Anfahrten auf feste Zeitfenster und schicken die Fahrzeuge über die Autobahnanschlüsse statt durch die Siedlung. Wird ein Fahrzeug früher fertig beladen, wartet es auf einer abgesprochenen Fläche, bis sein Slot beginnt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Tore, Lagerflächen und Kranbereiche bestimmen, wie viele Fahrzeuge gleichzeitig abgefertigt werden können.
Auf der Baustelle setzt die operative Baulogistik den Plan um und meldet Abweichungen zurück. Die Zugangskontrolle prüft an der Einfahrt, ob ein Fahrzeug angemeldet ist. So schließt sich der Kreis zwischen Planung und Alltag.
Sinnvoll ist meist die Anfahrt über die A 113, die A 117 oder die B 96a und von dort auf kurzem Weg zum Bauzaun. Wir legen die Route je Baustelle fest, damit Ortsdurchfahrten wie in Waßmannsdorf oder Kiekebusch möglichst frei von Schwerverkehr bleiben.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Bauzeit und Gewerke. Wir schlagen Ihnen ein Logistikkonzept mit Routen und Zeitfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schönefeld. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit