
Prenzlau liegt rund 100 Kilometer nördlich von Berlin und etwa 50 Kilometer westlich von Stettin. Material, Fertigteile und Geräte kommen deshalb oft über weite Strecken in die Kreisstadt der Uckermark. Je länger die Anfahrt, desto teurer wird ein Lkw, der an der Baustelle wartet oder wieder umkehren muss.
Mit unserem Logistik-Management bekommt jede Lieferung ein festes Zeitfenster, eine Route und einen Entladeplatz. Wir erstellen das Baulogistikkonzept, steuern die Anlieferungen und stimmen sie mit den Gewerken ab, damit Material dann ankommt, wenn es gebraucht wird.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Mehrere Fernstraßen laufen auf die Stadt zu. Die A 20 hat mit Prenzlau-Ost und Prenzlau-Süd zwei Anschlussstellen, die A 11 ist über die Anschlussstelle Gramzow erreichbar. In der Stadt kreuzen sich die Bundesstraßen B 109 und B 198. Welche Route ein Lieferfahrzeug nimmt, hängt von der Lage der Baustelle ab und sollte vorher feststehen, statt dem Navi überlassen zu werden.
Die Innenstadt wurde in der Nachkriegszeit neu gefasst, viele Straßen führen dicht an Wohnhäusern vorbei. Der Bereich Neustadt und „Tor zum See“ wurde mit dem Umbau der B 109 neu gestaltet. Lange Lkw, die rangieren oder in zweiter Reihe halten, treffen dort auf Anwohner, Fußgänger und Radverkehr auf dem Radfernweg Berlin–Usedom.
Bei weiten Anfahrten zählen Ausfälle doppelt. Ein Betonfahrzeug, das zu früh kommt, oder ein Kran, der auf Fertigteile wartet, kostet in Prenzlau mehr Zeit als in einer Großstadt mit Lieferanten um die Ecke. Gute Bevorratung und feste Zeitfenster gleichen das aus.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Bauphasen und legen fest, wann was angeliefert, wo es entladen und wie lange es gelagert wird. Das Konzept berücksichtigt die Route über die Bundesstraßen und die Lage der Baustelle in Prenzlau.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster. Lieferanten erhalten vorab Anfahrtsbeschreibung, Entladestelle und Ansprechpartner. So stehen keine Lkw in Wohnstraßen und der Kran ist frei, wenn die Ladung eintrifft.
Wo Straßen zeitweise gesperrt oder Halteverbote nötig sind, bereiten wir die Unterlagen vor. Anwohner und angrenzende Betriebe erfahren rechtzeitig, wann mit größeren Anlieferungen zu rechnen ist.
Für Material, das von weit her kommt, planen wir Puffer auf der Baustelle oder in einem Zwischenlager. So bleibt der Baufortschritt stabil, auch wenn eine Lieferung länger braucht.
Lkw stehen nicht in Wohnstraßen, sondern kommen zu vereinbarten Zeiten an.
Lange Anfahrten werden mit Puffern abgesichert, damit der Bau nicht auf Material wartet.
Nachbarn und Behörden sind eingebunden, bevor es zu Konflikten kommt.
Sie erhalten einen Plan, der alle Lieferungen und Gewerke auf einer Zeitachse zeigt.
→ Jeder Lieferant bekommt eine Anfahrtsbeschreibung mit Route ab der Autobahnanschlussstelle und einen festen Treffpunkt für die Einweisung.
→ Feste Zeitfenster und eine Wartezone außerhalb des Wohngebiets sorgen dafür, dass immer nur ein Fahrzeug entlädt.
→ Wir planen Pufferbestände für kritische Baustoffe ein und rufen Lieferungen früh genug ab, damit eine Verzögerung keinen Stillstand auslöst.
→ Lieferfenster richten sich nach den zulässigen Zeiten. Laute Anlieferungen legen wir dorthin, wo sie wenig stören. Die Nachbarschaft informieren wir vorab.
Bauen zwischen Wohnblöcken und Geschäften, wo nur ein Entladeplatz zur Verfügung steht und der Verkehr weiterläuft.
Hallen und Erweiterungen in den Gewerbegebieten, bei denen große Mengen Stahl und Beton angeliefert werden.
Bauvorhaben auf den Flächen rund um Prenzlau, die sich für Windkraft eignen, mit langen Bauteilen und Anfahrt über Landstraßen.
Arbeiten an Straßen, Plätzen und Grünflächen, bei denen Baustellenverkehr und Alltagsverkehr sich die Fläche teilen.

Gewerke, Mengen, Bauzeiten und Lieferanten werden aufgenommen. Wir prüfen Zufahrten, Engstellen und mögliche Wartezonen.
Routen, Zeitfenster, Entladeplätze und Puffer werden in einem Baulogistikkonzept festgehalten und mit der Bauleitung abgestimmt.
Lieferanten buchen ihre Fenster, erhalten die Anfahrtsbeschreibung und melden sich vor der Ankunft. Abweichungen werden sofort umgeplant.
Wir werten aus, wo es hakt. Fenster und Puffer passen wir an den tatsächlichen Baufortschritt an.
Liegt eine Baustelle an einer innerstädtischen Straße in Prenzlau, über die auch Busse und Anwohner fahren, dann gibt es meist nur einen einzigen Entladeplatz. Fertigteile, Gerüst und Ausbaumaterial müssen sich diesen Platz teilen, während der Verkehr weiterläuft.
Dann legen wir die Lieferungen in feste Fenster außerhalb der Hauptverkehrszeiten, schicken jedem Fahrer die Route von der A 20 über die Bundesstraße bis zur Baustelle und halten eine Wartefläche außerhalb der Wohnstraßen bereit. Großlieferungen kündigen wir der Nachbarschaft einige Tage vorher an.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management baut auf dem Lageplan der Baustelleneinrichtung auf. Entladezonen, Lagerflächen und Tore sind dort festgelegt, das Konzept regelt, wann sie genutzt werden.
Die operative Baulogistik setzt die Planung vor Ort um: Unsere Fachkräfte nehmen Lieferungen an, weisen Fahrer ein und verteilen das Material. Die Zugangskontrolle am Tor prüft, ob ein Fahrzeug in seinem Zeitfenster kommt.
Das hängt vom Standort ab. Für Baustellen im Süden oder Osten der Stadt bieten sich oft die Anschlussstellen der A 20 an, aus Richtung Berlin auch die A 11 über Gramzow. Wir legen die Route je Baustelle fest und geben sie allen Lieferanten vor, damit niemand durch enge Wohnstraßen fährt.

Nennen Sie uns Standort, Bauzeit und die wichtigsten Gewerke. Wir schlagen Ihnen ein Logistik-Management vor, das zu Ihrer Baustelle passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Prenzlau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit