
Ein Lkw, der in der Altstadt von Templin zur falschen Zeit ankommt, blockiert schnell eine ganze Gasse. Kommt die Lieferung für eine Baustelle im Ortsteil zu spät, warten dort Handwerker ohne Material. Beides lässt sich mit einem durchdachten Logistik-Management vermeiden.
Wir planen, wann welches Material auf welchem Weg zur Baustelle kommt. Lieferanten erhalten feste Zeitfenster, Entladezonen sind festgelegt und die Nachbarschaft weiß, womit sie rechnen kann.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die wichtigste Straßenachse ist die Bundesstraße 109 zwischen Zehdenick und Prenzlau. Dazu kommt die Landesstraße 23 von Lychen nach Joachimsthal. Die Autobahn 11 verläuft rund 25 Kilometer östlich mit den Anschlussstellen Pfingstberg und Joachimsthal. Schwere Transporte aus Berlin oder Stettin legen also den letzten Abschnitt über Land zurück. Das muss in jede Tourenplanung einfließen.
In der Altstadt treffen Baustellenverkehr, Anwohner, Geschäfte und Gäste aufeinander. Templin ist staatlich anerkanntes Thermalsoleheilbad. Lärm und Rangieren zu Zeiten, in denen Kurgäste unterwegs sind, wirken hier stärker als anderswo. Lieferfenster müssen darauf Rücksicht nehmen.
Die Stadt hat 15 Ortsteile auf fast 380 Quadratkilometern. Laufen mehrere Baustellen zugleich, etwa in der Kernstadt und in Groß Dölln oder Herzfelde, dann liegen zwischen ihnen erhebliche Entfernungen. Eine gemeinsame Steuerung verhindert, dass Fahrzeuge leer fahren oder Lieferungen doppelt bestellt werden.

Wir erfassen Gewerke, Materialmengen und Bauabschnitte und leiten daraus ab, welche Lieferungen wann gebraucht werden. Das Konzept berücksichtigt die Zufahrten durch die Stadttore ebenso wie die Wege in die Ortsteile.
Jeder Lieferant bekommt ein festes Zeitfenster. So stehen in einer engen Altstadtstraße nie zwei Lkw gleichzeitig vor der Baustelle.
Wir legen fest, über welche Straßen Fahrzeuge Templin anfahren und wo sie entladen. Fahrer erhalten die Route vorab, damit niemand im Kern wenden muss.
Sperrungen, Halteverbote und laute Arbeiten stimmen wir mit der Stadt ab. Anwohner und Betriebe in der Nähe erfahren rechtzeitig, was auf sie zukommt.
Lkw stehen nicht in den Gassen und blockieren keine Anwohner.
Material kommt nicht Tage vorher, sondern dann, wenn es verbaut wird.
Mehrere Baustellen in der Stadt werden aus einem Plan versorgt.
Konflikte mit dem Kurbetrieb und der Nachbarschaft werden vorab geklärt.
→ Wir lassen große Lieferungen an einer Fläche außerhalb der Altstadt umschlagen und mit kleineren Fahrzeugen zur Baustelle bringen.
→ Lieferfenster legen wir in Zeiten, die mit der Stadt und der Nachbarschaft abgestimmt sind. Laute Entladungen bündeln wir, statt sie über den Tag zu verteilen.
→ Wir führen die Bestellungen zusammen und planen Touren, die mehrere Baustellen nacheinander anfahren.
→ Die Zeitfenster haben Puffer. Fällt eine Lieferung aus dem Plan, schieben wir die nachfolgenden Fenster und informieren die betroffenen Gewerke.
Sanierungen und Umbauten im Mauerring, wo Fahrzeuge nur kurz und zu festen Zeiten halten können.
Hallenbau mit großen Materialmengen nahe der B 109, bei dem viele Lieferungen in kurzer Zeit ankommen.
Wohn- und Kommunalbauten verteilt über das große Stadtgebiet, die gemeinsam versorgt werden.
Umgestaltungen im Zentrum, wie sie die Stadt mit einer Beteiligung zum Marktplatz vorbereitet hat.

Wir klären Bauzeitenplan, Gewerke, Materialmengen und Zufahrten.
Lieferfenster, Routen und Entladezonen werden festgelegt und mit Stadt und Nachbarschaft abgestimmt.
Lieferanten melden sich an, wir vergeben die Fenster und überwachen die Einhaltung.
Verschiebt sich der Bauablauf, passen wir Fenster und Touren an und informieren alle Beteiligten.
Liegt eine Baustelle nahe dem Marktplatz in der Altstadt, dann kann ein Lkw nur kurz in der Straße halten. Wir vergeben Lieferfenster von festgelegter Länge, kündigen jedes Fahrzeug bei der Baustelle an und lassen das Entladen von einem Einweiser begleiten.
Werden zur selben Zeit Wohnhäuser in einem Ortsteil wie Hindenburg oder Densow gebaut, dann verknüpfen wir beide Baustellen in einer Tourenplanung. Ein Fahrzeug, das Betonstahl in die Kernstadt bringt, kann auf der Rückfahrt Paletten in einem Dorf abliefern.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Einrichtungsplan zurück. Entladezone, Lager und Kranstandort bestimmen, wie lang ein Lieferfenster sein muss.
Die operative Baulogistik setzt den Plan um. Unsere Kräfte nehmen Lieferungen an, prüfen sie und verteilen das Material an die Gewerke. Die Baustellensicherheit kontrolliert am Tor, ob ein Fahrzeug angemeldet ist.
Oft nicht direkt. Wo ein Sattelzug nicht durch die Zufahrt passt, lassen wir das Material außerhalb des Mauerrings umschlagen und mit kleineren Fahrzeugen zur Baustelle bringen. Das Zeitfenster dafür planen wir fest ein.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und die wichtigsten Gewerke. Wir entwerfen Ihnen ein Konzept für Lieferfenster und Zufahrten.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Templin. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit