
Bevor auf einem Bauplatz gearbeitet werden kann, braucht er Strom, Wasser, Aufenthaltsräume, einen Zaun und eine klare Ordnung der Flächen. In Prenzlau hängt die Planung davon stark vom Standort ab: Der Stadtkern liegt am Nordende des Unteruckersees, rund um ihn stehen Marienkirche, Stadtmauer und Wohnblöcke aus dem Wiederaufbau, draußen liegen Gewerbeflächen und acht Ortsteile auf dem Land.
Wir planen die Baustelleneinrichtung vom ersten Lageplan bis zum Abbau. Dazu gehören Containeranlagen, Sanitärlösungen, Baustrom- und Bauwasserverteilung, Bauzaun, Beschilderung und Lagerflächen. Das Ziel ist ein Bauplatz, auf dem jedes Gewerk am ersten Tag weiß, wo es parkt, lagert und arbeitet.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der historische Stadtkern wurde ab 1952 in großen Teilen mit Plattenbauten neu bebaut. Heute stehen deshalb Backsteingotik, erhaltene Mauerabschnitte und Wohnzeilen dicht beieinander. Wer dort einen Bauplatz einrichtet, findet selten freie Nebenflächen und muss Container, Kran und Lager oft auf wenige Meter neben bewohnten Häusern oder Denkmalen stellen.
Der Boden ist eiszeitlich geprägt. Der Unteruckersee liegt in einer Rinne aus der Weichsel-Kaltzeit. Das Wasser der Ucker wird am Nordende des Sees über ein Wehr reguliert, das für den Hochwasserschutz der Stadt eine Rolle spielt. Stellflächen für schwere Container oder Kräne nahe dem Ufer und an der Uckerpromenade planen wir deshalb erst, wenn die Tragfähigkeit des Untergrunds geklärt ist.
Ganz anders sieht es in den fünf erschlossenen Industrie- und Gewerbegebieten mit zusammen rund 118 Hektar aus. Dort ist Platz meist vorhanden, dafür laufen Betriebe nebenan weiter. Die Einrichtung muss Werkverkehr, Anlieferung der Nachbarn und eigene Baustellenwege so trennen, dass sich niemand in die Quere kommt.

Büro-, Aufenthalts- und Lagercontainer stellen wir so, dass sie Zufahrt und Kranschwenkbereich freilassen. In der engen Innenstadt prüfen wir gestapelte Anlagen, auf Gewerbeflächen eine Aufstellung am Rand des Grundstücks. Sanitärlösungen richten sich nach der Zahl der Beschäftigten.
Wir stimmen die Anschlusspunkte mit dem Netzbetreiber ab, planen Verteiler je Bauabschnitt und legen Leitungen so, dass sie Fahrwege nicht kreuzen. Auf Flächen im Außenbereich ohne Netzanschluss in der Nähe klären wir früh, wie die Versorgung überbrückt wird.
Ein Bauzaun mit sauberer Beschilderung trennt das Baufeld von Gehwegen, Radweg und Straße. An der B 109 oder der B 198 kommt die Verkehrssicherung für Ein- und Ausfahrten hinzu, die wir mit der zuständigen Behörde abstimmen.
Wir legen fest, wo Material liegt, wo Fahrzeuge wenden und wo Fußwege verlaufen. Auf kleinen Grundstücken in Prenzlau bedeutet das oft, Lagerzonen nach Bauphase umzustellen, statt alles auf einmal anzuliefern.
Vor dem ersten Spatenstich steht ein Lageplan, der Container, Lager, Wege und Anschlüsse eindeutig festlegt.
Die Einrichtung wächst mit dem Bauablauf und wird je Bauphase angepasst, statt einmal aufgestellt und vergessen zu werden.
Für Innenstadt, Seeufer und Gewerbefläche entsteht jeweils ein eigener Plan statt einer Standardlösung.
Sie haben einen Ansprechpartner für Container, Versorgung, Zaun und Beschilderung.
→ Wir prüfen gestapelte Container, Flächen auf Nachbargrundstücken oder eine zeitweise Sondernutzung öffentlicher Flächen und stimmen den Abstand zum Denkmal vorab mit den Beteiligten ab.
→ Kran- und Containerstandorte werden erst festgelegt, wenn das Baugrundgutachten vorliegt. Bei Bedarf planen wir lastverteilende Unterlagen oder einen anderen Standort ein.
→ Ob ein Netzanschluss möglich ist, klären wir früh. Sonst planen wir die Überbrückung mit Aggregat und Wassertank, abgestimmt auf den Verbrauch der Gewerke.
→ Ein Lageplan trennt Werkverkehr und Baustellenverkehr, die Zufahrt wird gemeinsam mit dem Nachbarbetrieb festgelegt und sichtbar ausgeschildert.
Arbeiten an Gebäuden aus der Zeit vor 1949 und an Denkmalen im früheren Sanierungsgebiet der Innenstadt, wo Flächen knapp sind.
Modernisierung und Rückbau von Plattenbauten aus dem Wiederaufbau, wie sie die Stadtumbaustrategie der Stadt vorsieht.
Neubauten und Anbauten auf den erschlossenen Gewerbeflächen, auf denen nebenan der Betrieb weiterläuft.
Vorhaben an der Uckerpromenade und im Seepark, bei denen Bodenverhältnisse und Uferschutz die Aufstellung bestimmen.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrten, Nachbarschaft und vorhandene Anschlüsse an und klären, welche Auflagen gelten.
Container, Lager, Wege, Kran und Anschlusspunkte werden in einem Plan festgelegt und mit Bauleitung und Behörden abgestimmt.
Zaun, Container, Strom- und Wasserverteilung sowie Beschilderung werden aufgebaut, bevor die ersten Gewerke anrücken.
Mit jeder Bauphase passen wir die Einrichtung an. Am Ende bauen wir alles zurück und übergeben die Fläche geräumt.
Liegt eine Baustelle in der wiederaufgebauten Innenstadt zwischen Wohnzeilen und einem erhaltenen Abschnitt der Stadtmauer, dann bleibt für die Einrichtung kaum Fläche übrig. Container, Kranstandort und Materiallager müssen auf einem schmalen Streifen Platz finden, ohne Rettungswege oder Hauseingänge zu versperren.
In so einem Fall planen wir die Container übereinander, teilen das Lager in kleine Zonen je Bauphase auf und legen den Kranstandort dorthin, wo er weder Mauerwerk noch Fundamente belastet. Die Anlieferung wird so getaktet, dass auf der Fläche nie mehr Material liegt, als in den nächsten Tagen verbaut wird.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für alles Weitere. Aus ihr ergeben sich die Anlieferzonen für das Logistik-Management, die Lagerflächen für die operative Baulogistik und die Tore, an denen die Zugangskontrolle ansetzt.
Kommen in Prenzlau Naturschutzauflagen am Seeufer hinzu, berücksichtigen wir Schutzabstände und Tabuflächen schon im Lageplan. So muss später nichts umgestellt werden, wenn die ökologische Baubegleitung beginnt.
Sinnvoll ist der Beginn, sobald Grundstück und Bauablauf grob feststehen. Anschlüsse für Baustrom und Bauwasser sowie Genehmigungen für öffentliche Flächen brauchen Vorlauf. In der dichten Innenstadt von Prenzlau lohnt sich der frühe Plan besonders, weil Ausweichflächen selten sind.

Schicken Sie uns Lage, Bauzeit und Umfang Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem Vorschlag für die Baustelleneinrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Prenzlau. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit