
Wer in Strasburg (Uckermark) baut, steht vor zwei sehr verschiedenen Ausgangslagen. Draußen auf den Flächen der 27 Ortsteile gibt es Platz im Überfluss, aber kaum Anschlüsse, feste Wege oder Wasser. In der Kernstadt mit ihren Resten der mittelalterlichen Stadtmauer ist es umgekehrt: Leitungen liegen nah, doch jeder Quadratmeter für Container oder Lager muss erst gefunden werden.
Unsere Baustelleneinrichtung beginnt deshalb mit einem Blick auf das Grundstück und seine Umgebung. Wir planen, wo Unterkünfte, Sanitärcontainer, Materiallager und Zufahrt hingehören, klären Baustrom und Bauwasser und legen fest, wie der Bauzaun verläuft. So steht die Infrastruktur, bevor das erste Gewerk anrückt.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Das Stadtgebiet liegt auf einer Grundmoräne, die im Mittel zwischen 60 und 100 Metern über dem Meer liegt. Kuppen und Senken wechseln sich auf engem Raum ab. In den Senken liegen kleine Gewässer ohne Abfluss wie der Demenzsee, andere Flächen entwässern über den Mühlbach zur Uecker. Für die Einrichtung bedeutet das: Containerstellplätze und Lagerflächen gehören auf tragfähige, trockene Kuppenlagen, nicht in feuchte Mulden.
Die Stadt hat in den vergangenen Jahren mehrere Bebauungspläne für Photovoltaik aufgestellt, etwa für das ehemalige Agrarflugplatzgelände, für die Schönhauser Straße, die Fabrikstraße, das Solarfeld an der Crossbahn und ein Sondergebiet bei Lauenhagen. Solche Freiflächen haben meist keinen Stromanschluss für die Bauphase. Aggregate, Tankstellen für Maschinen und eine befestigte Zufahrt müssen von Anfang an mitgedacht werden.
In der Altstadt rund um die Backsteinkirche St. Marien und das Rathaus von 1852 sieht die Lage anders aus. Dort sind Gehwege schmal, Stellflächen knapp und die Bausubstanz alt. Container passen oft nur auf den Hof oder in eine Nebenstraße. Jede Aufstellfläche im öffentlichen Raum braucht eine Genehmigung.

Wir zeichnen den Einrichtungsplan auf Grundlage des tatsächlichen Geländes: Wo ist der Boden tragfähig, wo steht Wasser nach Regen, wo kann ein Lkw wenden? Bei Vorhaben auf dem Moränenland um Strasburg legen wir Container und Lager so, dass sie auch nach einer nassen Woche erreichbar bleiben.
Büro-, Aufenthalts- und Sanitärcontainer richten wir nach Belegschaft und Bauzeit aus. Auf Solarflächen weit draußen planen wir autarke Lösungen mit Frischwassertank und Abwasserbehälter, in der Kernstadt kompakte Einheiten, die auf einen Hof oder eine schmale Fläche passen.
Ob ein Baustromanschluss möglich ist, klären wir mit dem Netzbetreiber. Sonst planen wir Aggregate mit Tankkonzept. Bauwasser kommt in der Stadt meist aus dem Netz, auf Außenflächen per Tank. Verteilerkästen und Leitungswege legen wir so, dass sie den Baustellenverkehr nicht kreuzen.
Der Bauzaun folgt der Grundstücksgrenze und lässt Platz für Tor und Wendefläche. An der Zufahrt zur Bundesstraße oder zu einem Wirtschaftsweg sorgen wir für Beschilderung und klare Abgrenzung. Bei langen Zaunlinien um Solarfelder planen wir Tore an mehreren Seiten.
Ihre Gewerke finden am ersten Tag Container, Strom, Wasser und Lagerflächen an festen Stellen vor.
Die Zufahrt ist auf das Gewicht der Anlieferungen ausgelegt, auch wenn das Wetter umschlägt.
Der Einrichtungsplan berücksichtigt Gelände, Gewässer und Nachbarschaft und lässt sich bei Bauabschnitten fortschreiben.
Sie haben einen Ansprechpartner für Container, Versorgung, Zaun und Zufahrt statt vieler einzelner Abstimmungen.
→ Wir planen befestigte Zufahrten aus Schotter oder Lastverteilungsplatten bis zur Lagerfläche und legen das Lager so nah wie möglich an den festen Weg.
→ Wir trennen Funktionen: Sanitär und Aufenthalt auf dem Hof, ein Zwischenlager am Stadtrand, Anlieferung nur in der benötigten Menge.
→ Wir stellen eine autarke Versorgung mit Aggregat, Tank und Abwasserbehälter zusammen und planen Nachfüll- und Leerungsrhythmen fest ein.
→ Wir markieren solche Bereiche im Einrichtungsplan als Tabuzone und legen Fahrwege und Lager auf die höheren, trockeneren Teile des Geländes.
Anlagen nach den Bebauungsplänen der Stadt, etwa auf dem ehemaligen Agrarflugplatz oder bei Lauenhagen, brauchen autarke Versorgung, befestigte Lagerplätze und lange Zaunlinien.
Bauvorhaben in Plangebieten wie am Walkmühler Weg oder im Wohngebiet am 3. Siedlungsweg brauchen eine gemeinsame Einrichtung, wenn mehrere Häuser gleichzeitig entstehen.
Arbeiten an alten Wohnhäusern und Baudenkmälern im ehemaligen Sanierungsgebiet verlangen kleine, gut verteilte Einrichtungen auf engem Raum.
Ausbauten wie an einem Teilstück der Langen Straße brauchen Lagerflächen für Pflaster und Bordsteine sowie eine Einrichtung, die mit dem Bauabschnitt wandert.

Wir sehen uns Grundstück, Zufahrt, Boden und Umgebung an und klären, welche Flächen genutzt werden dürfen.
Wir zeichnen Container, Lager, Zufahrt, Zaun und Versorgung in einen Plan und stimmen ihn mit Ihnen ab.
Wir lassen Container stellen, Strom und Wasser anschließen, Zufahrt befestigen und Zaun setzen.
Wir passen die Einrichtung an Bauabschnitte an und räumen die Fläche zum Ende der Bauzeit wieder.
Liegt eine Baustelle für eine Photovoltaikanlage auf einer Ackerfläche im Außenbereich von Strasburg (Uckermark), dann beginnt die Planung bei der Zufahrt. Wir prüfen, welcher Weg von der Bundesstraße oder Landesstraße zur Fläche führt, wie breit er ist und ob er Gewicht trägt. Danach legen wir an einer trockenen, gut erreichbaren Stelle einen Platz für Container, Modullager und Kabeltrommeln an und befestigen ihn.
Steht dagegen die Sanierung eines Wohnhauses in der Altstadt an, dann richten wir die Baustelle klein und beweglich ein. Ein Sanitärcontainer kommt auf den Hof, ein Gerüst mit Schutznetz an die Fassade, Material wird in Tagesmengen angeliefert. Für Flächen im Straßenraum holen wir die Genehmigung bei der Stadt ein, bevor die Baustelle startet.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Die Baustelleneinrichtung ist die Grundlage für Anlieferung, Lager und Sicherung. Wo das Tor steht, bestimmt den Weg der Lkw. Wo das Lager liegt, bestimmt die Laufwege der Gewerke. Deshalb stimmen wir den Einrichtungsplan mit dem Logistikkonzept und dem Sicherheitskonzept ab.
Auf Wunsch übernehmen wir nach der Einrichtung auch den laufenden Betrieb: Containerreinigung, Leerung der Abwasserbehälter, Nachtanken der Aggregate und Kontrolle des Zauns. Am Ende bauen wir die Einrichtung zurück und hinterlassen die Fläche so, wie es die Genehmigung verlangt.
Möglichst schon dann, wenn Bauzeit und Lage feststehen. Bei Freiflächen im Außenbereich von Strasburg (Uckermark) braucht die Klärung von Baustrom, Zufahrt und Wegenutzung Zeit. In der Altstadt dauert die Genehmigung für Flächen im Straßenraum. Wer früh plant, vermeidet Verzögerungen beim Start.

Schildern Sie uns Lage, Bauzeit und Umfang Ihres Vorhabens. Wir melden uns mit einem ersten Vorschlag für die Einrichtung.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Strasburg (Uckermark). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit