
Strasburg (Uckermark) liegt im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns, dicht an der Grenze zu Brandenburg. Die Bundesstraße 104 verbindet die Stadt mit Neubrandenburg im Westen und Stettin im Osten, nördlich verläuft die A 20 mit eigener Anschlussstelle. Für Lieferverkehr ist die Stadt damit gut erreichbar. Die eigentliche Arbeit beginnt auf den letzten Kilometern, wenn Sattelzüge in Ortsteile, auf Feldwege oder in die Altstadt müssen.
Unser Logistik-Management plant genau diese Strecke. Wir legen fest, welche Lieferung wann kommt, über welche Route sie fährt und wo sie abgeladen wird. Lieferanten bekommen feste Zeitfenster, die Baustelle bekommt Material in der Reihenfolge, in der es verbaut wird. Wartende Lkw am Straßenrand und Stau vor dem Tor sollen die Ausnahme bleiben.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Anschlussstelle Strasburg (Uckermark) an der A 20 liegt rund vier Kilometer vom Zentrum entfernt. Von dort führen die Wege über Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen weiter. Die L 282 verbindet Richtung Friedland, die B 104 läuft mitten durch die Stadt. Wer schwere Transporte plant, muss wissen, welche Strecken für Gewicht und Länge der Fahrzeuge geeignet sind und welche Ortsdurchfahrten man meiden sollte.
Ein großer Teil des Bauens findet im Außenbereich statt. Für Solarflächen wie am ehemaligen Agrarflugplatz oder bei Lauenhagen kommen in kurzer Zeit viele Lkw mit Gestellen, Modulen und Kabeln. Ohne Taktung stehen mehrere Fahrzeuge gleichzeitig vor einem Tor, das nur über einen schmalen Wirtschaftsweg erreichbar ist. Dort kann niemand ausweichen.
In der Kernstadt geht es um Rücksicht. Rund 4.200 Menschen leben in der Stadt, die Altstadt ist dicht bebaut und die Straßen sind schmal. Anlieferungen zu Schulzeiten, am frühen Morgen oder mitten in einem Wohngebiet führen schnell zu Konflikten. Zeitfenster, die auf den Alltag der Nachbarschaft abgestimmt sind, helfen hier mehr als jede nachträgliche Entschuldigung.

Am Anfang steht eine Aufstellung aller Liefermengen, Gewerke und Bauphasen. Daraus entsteht ein Konzept, das festlegt, wie Material nach Strasburg kommt, wo es abgeladen wird und wie es weiter zum Einbauort gelangt.
Jeder Lieferant bucht ein festes Zeitfenster. Wir verteilen die Anlieferungen über den Tag, damit Entladestelle und Zufahrt nie überlastet sind. Verspätete Fahrzeuge bekommen ein neues Fenster statt eines Platzes in der Warteschlange.
Wir beschreiben für jede Baustelle die Route von der Autobahn oder Bundesstraße bis zum Tor. Für Ortsteile und Flächen im Außenbereich geben wir Fahrern eine Anfahrtsbeschreibung mit Treffpunkt, damit niemand im falschen Feldweg landet.
Wo der Lieferverkehr durch Wohnstraßen oder die Altstadt führt, stimmen wir Zeiten und Wege mit der Stadt ab und informieren die Nachbarschaft. Lärmintensive Anlieferungen legen wir in Zeiten, in denen sie möglichst wenig stören.
Lkw kommen getaktet an, Entladestellen bleiben frei und die Gewerke warten nicht auf Material.
Die Routen sind vorab festgelegt, auch für Ortsteile und Flächen fernab der Hauptstraßen.
Die Nachbarschaft weiß, wann geliefert wird. Dadurch werden Beschwerden seltener.
Sie sehen jederzeit, welche Lieferungen anstehen und wo es in der Kette hakt.
→ Feste Zeitfenster mit Puffer und ein Warteplatz an einer befestigten Stelle vor dem Abzweig verhindern den Rückstau auf den Wirtschaftsweg.
→ Wir geben vorab eine verbindliche Route mit Treffpunkt aus und weisen Fahrer bei Bedarf an der Stadteinfahrt ein.
→ Ein einheitliches Buchungsverfahren mit klaren Regeln für Zeitfenster, Entladung und Papiere gilt für alle, gleich woher die Ware kommt.
→ Wir planen Abrufe nach Baufortschritt und lassen Material erst kommen, wenn es in den nächsten Tagen verbaut wird.
Solarfelder nach den städtischen Bebauungsplänen bringen in kurzer Zeit viele Transporte auf schmale Wege und brauchen strikte Taktung.
Mehrere Bauherren in einem Gebiet wie am Walkmühler Weg teilen sich Zufahrten und brauchen abgestimmte Lieferzeiten.
Sanierungen nahe St. Marien und dem Rathaus verlangen kleine Liefermengen, kleine Fahrzeuge und Rücksicht auf Anwohner.
Vorhaben entlang der B 104 oder an Gemeindestraßen brauchen Lieferungen, die zum Verkehrsfluss passen und die Umleitung nicht zusätzlich belasten.

Wir erfassen Liefermengen, Fahrzeugarten und Bauphasen und sehen uns Zufahrt und Umgebung an.
Routen, Entladestellen, Warteplätze und Zeitfenster werden in einem Konzept festgelegt.
Alle Lieferanten erhalten Regeln, Anfahrt und Buchungsweg für ihre Zeitfenster.
Wir überwachen den Lieferverkehr täglich und passen Fenster und Abrufe an den Baufortschritt an.
Liegt ein Solarpark im Außenbereich von Strasburg (Uckermark) und sollen innerhalb weniger Wochen Hunderte Paletten Module und Unterkonstruktion angeliefert werden, dann teilen wir die Lieferungen auf feste Fenster über den Tag auf. Die Fahrer bekommen eine Anfahrt von der Anschlussstelle der A 20 bis zum Tor. Vor dem Abzweig auf den Feldweg ist ein Warteplatz eingerichtet, von dem aus das nächste Fahrzeug abgerufen wird.
Steht dagegen ein Umbau in der Altstadt an, dann sieht der Plan kleiner aus. Material kommt in Tagesmengen, möglichst mit kleineren Fahrzeugen und zu Zeiten, in denen in der Straße wenig los ist. Größere Lieferungen gehen auf ein Zwischenlager am Stadtrand und werden von dort in passender Menge zur Baustelle gebracht.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift eng in die Baustelleneinrichtung. Die Lage von Tor, Entladestelle und Lager ist Grundlage der Lieferplanung. Umgekehrt zeigt die Planung, wie groß Lagerflächen sein müssen und ob ein Zwischenlager nötig ist.
Auf der Baustelle setzt die operative Baulogistik das Konzept um: Einweiser empfangen die Fahrzeuge, Staplerfahrer entladen, Material wird verteilt. Das Sicherheitspersonal am Tor gleicht ankommende Fahrzeuge mit den gebuchten Zeitfenstern ab. So greift alles ineinander.
Wir prüfen die Route von der A 20 oder der B 104 bis zur Fläche auf Breite, Tragfähigkeit und enge Stellen. Wo nötig, stimmen wir die Strecke mit der zuständigen Behörde ab. Fahrer erhalten eine genaue Anfahrtsbeschreibung bis zum Tor.

Nennen Sie uns Ihr Vorhaben, die Bauzeit und die erwarteten Liefermengen. Wir schlagen Ihnen ein Logistikkonzept für die Baustelle vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Strasburg (Uckermark). Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit