
Baustoffe für Friedland kommen über Bundesstraße, Landesstraßen und die Ostseeautobahn. Am Ziel treffen sie auf schmale Straßen im Mauerring, auf Dorfstraßen und auf Wirtschaftswege. Wer Lieferungen nicht steuert, hat Lkw, die vor dem Anklamer Tor warten, oder Fahrer, die in einem Ortsteil die Zufahrt suchen.
Mit unserem Logistik-Management legen wir fest, wann welches Material kommt, auf welcher Route es anrollt und wo es abgeladen wird. Grundlage ist ein Baulogistikkonzept, das alle Gewerke einbezieht, die Nachbarschaft schont und mit dem Bauzeitenplan mitwächst.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bundesstraße 197 verbindet Neubrandenburg und Anklam und führt mitten durch Friedland. Über die Landesstraßen L 28, L 273 und L 281 kommen Fahrzeuge aus Richtung Ferdinandshof, Altentreptow und Woldegk. Die Ostseeautobahn A 20 ist über die Anschlussstellen Friedland i. M. und Neubrandenburg-Ost erreichbar. Diese Achsen bündeln den Verkehr, der Baustellenverkehr fährt darauf mit.
In der Altstadt bilden das Anklamer Tor und das Neubrandenburger Tor historische Durchlässe in der Stadtmauer. Große Sattelzüge passen dort nicht überall durch. Anwohner, Geschäfte und Schulwege liegen dicht an den Baustellen, Anlieferungen zu Unzeiten sorgen schnell für Ärger.
Das Stadtgebiet umfasst dreizehn Ortsteile auf knapp 142 Quadratkilometern. Lieferungen nach Brohm, Glienke oder Schwanbeck laufen über Dorfstraßen, die nicht für Schwerlastverkehr gebaut sind. Ein Lieferant, der nur die Postanschrift kennt, steht dort leicht vor der falschen Einfahrt.

Wir erfassen Mengen, Termine und Platzbedarf aller Gewerke und leiten daraus Routen, Abladezonen und Zwischenlager ab. Das Konzept dient Bauleitung und Lieferanten als gemeinsamer Fahrplan.
Jede Lieferung bekommt einen festen Slot. So treffen nicht zwei Betonmischer und ein Tieflader zugleich in einer Altstadtgasse ein und das Material kommt dann, wenn die Kolonne es braucht.
Wir legen fest, ob Lieferanten über die B 197, eine Landesstraße oder die Autobahnanschlussstelle anfahren. Für Ortsteile schicken wir eine Anfahrtsskizze mit.
Laute oder sperrige Anlieferungen kündigen wir den Anwohnern an und legen sie in Zeiten, in denen Schul- und Berufsverkehr ruhig sind.
Weniger Wartezeit für Lkw und weniger Stillstand für die Kolonnen.
Ruhe für Anwohner und Geschäfte rund um die Baustelle.
Klare Wege für Lieferanten, auch zu Baustellen in den Dörfern.
Eine Lieferliste, die jeder auf der Baustelle kennt und die mit dem Bauzeitenplan Schritt hält.
→ Wir planen einen Umschlagplatz außerhalb des Mauerrings, von dem kleinere Fahrzeuge das Material zur Baustelle bringen.
→ Feste Zeitfenster und ein Wartepunkt abseits der Bundesstraße, von dem aus wir die Fahrzeuge einzeln abrufen.
→ Jeder Lieferant erhält vorab Route, Abladestelle und eine Skizze. Ungeeignete Wege schließen wir im Plan ausdrücklich aus.
→ Eine zentrale Lieferliste, in die alle Bestellungen eingetragen werden, deckt Überschneidungen auf, bevor die Fahrzeuge losfahren.
Neubau und Sanierung innerhalb der Stadtmauer, wo enge Straßen und Anwohner feste Lieferzeiten verlangen.
Bauten in den Ortsteilen, bei denen Schwerlast über Dorfstraßen und Wirtschaftswege gesteuert werden muss.
Vorhaben, wie sie das Stadtentwicklungskonzept für den Wohnungsmarkt anspricht, vom Ersatzneubau bis zur Umnutzung.
Baustellen entlang der B 197 oder der Landesstraßen, bei denen Lieferungen den laufenden Verkehr nicht blockieren dürfen.

Bei allen Gewerken fragen wir ab, was wann geliefert werden soll. Zufahrt und Umfeld der Baustelle sehen wir uns vor Ort an.
Aus den Daten entstehen Anfahrtswege, Abladezonen und ein Kalender mit festen Zeitfenstern für jede Lieferung.
Jeder Lieferant bekommt Termin, Route und Abladestelle schriftlich, bei Ortsteilen mit Skizze.
Verspätungen und Mehrmengen arbeiten wir in den Plan ein und melden Änderungen an die Bauleitung.
Liegt eine Baustelle in Friedland nahe dem Neubrandenburger Tor und sollen an einem Tag Beton, Bewehrung und Fenster kommen, dann verteilen wir die Lieferungen über den Tag. Beton geht früh, solange die Straße frei ist, die Fenster kommen nach dem Berufsverkehr mit einem kleineren Fahrzeug. Die Anwohner wissen vorher, wann es laut wird.
Wird dagegen ein Stall bei einem der Ortsteile gebaut, dann steht die Route im Mittelpunkt. Wir prüfen, welche Dorfstraße die Lasten trägt, legen einen Wartepunkt an der Landesstraße fest und rufen die Fahrzeuge nacheinander ab. So bleibt die Durchfahrt im Dorf frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Ein Lieferplan funktioniert nur mit einer passenden Baustelleneinrichtung. Deshalb stimmen wir Abladezonen und Lagerflächen mit dem Einrichtungsplan ab und passen beides an, wenn sich der Bauablauf ändert.
Auf Wunsch übernimmt unser Personal auch die Annahme vor Ort, die Zugangskontrolle am Tor oder die Entsorgungslogistik. Das Logistik-Management in Friedland verbindet so Planung und Ausführung.
Oft gar nicht direkt. Innerhalb der Stadtmauer sind die Straßen schmal und die Tore begrenzen die Durchfahrt. Wir richten deshalb bei Bedarf einen Umschlagplatz außerhalb ein und bringen das Material mit kleineren Fahrzeugen zur Baustelle.

Nennen Sie uns Standort, Gewerke und Bauzeit. Wir entwickeln einen Lieferplan, der zu Straßen, Nachbarschaft und Bauablauf passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Friedland. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit