
Schleswig-Holstein grenzt als einziges Bundesland an Nord- und Ostsee. Dazwischen verlaufen wenige große Achsen: die A 7 über Neumünster und Rendsburg nach Flensburg, die A 1 nach Lübeck und weiter zur Vogelfluglinie, die A 23 nach Heide und Husum. Quer durch das Land schneidet der Nord-Ostsee-Kanal. Wer Material zu einer Baustelle bringt, muss diese Achsen und ihre Engstellen kennen.
Unser Logistik-Management setzt hier an. Wir erstellen das Logistikkonzept, vergeben Lieferfenster, stimmen Routen mit Spediteuren ab und sorgen dafür, dass Fahrzeuge zur richtigen Zeit am richtigen Tor stehen. So wartet kein Lkw in der Nachbarschaft und keine Kolonne auf ihr Material.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Die Bahnstrecken und viele Straßen im Land sind auf Hamburg ausgerichtet. Baustellen am Hamburger Rand in Wedel, Quickborn, Reinbek oder Glinde liegen damit am dichtesten Verkehr des Landes. Wir planen die Anlieferung dort außerhalb der Spitzen im Berufsverkehr und bündeln Lieferungen, damit weniger Fahrten durch Wohngebiete führen.
Der Kanal zwischen Brunsbüttel und Kiel trennt den Norden vom Süden. Für Lkw stehen zehn Hochbrücken, der Tunnel bei Rendsburg und mehrere Fähren zur Verfügung. Auf den Fähren gilt wegen sanierungsbedürftiger Anleger eine Grenze von 30 Tonnen Gesamtgewicht. Wir legen deshalb für jede Lieferung die Querung fest und planen Ausweichrouten ein.
An der Ostseeküste zwischen Timmendorfer Strand, Scharbeutz und Grömitz und an der Nordsee rund um Sylt prägt der Tourismus den Verkehr. In der Saison sind Ortsdurchfahrten und Parkflächen voll. Bauvorhaben in Ferienorten bekommen deshalb Lieferfenster passend zum Rhythmus der Gäste. Die Regeln dafür sind mit der Gemeinde abgestimmt.

Wir beschreiben Routen, Tore, Lieferfenster, Ladezonen und Kranzeiten in einem Konzept. Grundlage sind der BE-Plan, der Bauzeitenplan und die Auflagen der Gemeinde. Das Konzept geht an alle Gewerke und Lieferanten.
Jede Lieferung bekommt ein Zeitfenster und einen Platz am Tor. Spediteure melden sich vorher an, Verspätungen werden umgeplant. So kommen Beton, Stahl und Fertigteile in der Reihenfolge, in der sie verbaut werden.
Für schwere oder breite Transporte legen wir Wege über feste Kanalquerungen und tragfähige Straßen fest. Von den Häfen in Lübeck, Kiel oder Brunsbüttel aus planen wir die letzte Strecke bis zur Baustelle mit.
Wir sprechen Halteverbote, Sondernutzungen und Ruhezeiten mit den zuständigen Stellen ab. Anwohner erfahren rechtzeitig, wann große Lieferungen kommen und wie lange sie dauern.
Lkw stehen nicht in Wohnstraßen, sondern kommen zu ihrem Zeitfenster ans Tor.
Die Kanalquerung jeder schweren Lieferung ist geplant, Umwege fallen weg.
Gewerke bekommen Material in der Reihenfolge des Einbaus und arbeiten ohne Wartezeit.
Gemeinde und Anwohner wissen, wann große Anlieferungen kommen.
→ Schwere Fahrzeuge planen wir über Hochbrücken oder den Rendsburger Tunnel. Die Querung ist Teil jedes Lieferauftrags.
→ Lieferfenster außerhalb der Hauptverkehrszeit und gebündelte Fahrten senken die Zahl der Lkw im Wohngebiet.
→ Wir verlegen große Anlieferungen in ruhige Zeiten und stimmen Halteflächen mit der Gemeinde ab, bevor die Saison beginnt.
→ Für Baustellen in Nordfriesland oder Dithmarschen bündeln wir Lieferungen und planen Puffer, damit eine Verzögerung nicht den ganzen Tag kostet.
Baustellen in Wedel, Quickborn oder Reinbek liegen an viel befahrenen Straßen. Lieferfenster und gebündelte Fahrten halten den Verkehr im Rahmen.
In Timmendorfer Strand, Grömitz oder auf Sylt richtet sich die Anlieferung nach der Saison und nach den Regeln der Gemeinde.
Rund um die Häfen in Lübeck, Kiel und Brunsbüttel treffen Bauverkehr und Hafenverkehr aufeinander. Abgestimmte Zeitfenster vermeiden Konflikte.
Beim Ausbau von Straßen, Bahnlinien oder Brücken muss die Logistik mit Sperrzeiten und Umleitungen arbeiten. Wir planen Lieferungen passend zu diesen Zeiten.

Wir gehen mit Ihnen Bauzeitenplan, Materialmengen und Lieferanten durch. Daraus entsteht das Lieferaufkommen je Woche.
Tore, Ladezonen, Zeitfenster und Routen kommen ins Logistikkonzept, auch die Kanalquerung für schwere Fahrzeuge.
Spediteure melden sich an, wir vergeben Zeitfenster und lenken Fahrzeuge zum richtigen Tor.
Verzögerungen planen wir um. Die Bauleitung erhält einen Überblick, was angekommen ist und was noch aussteht.
Liegt eine Baustelle in einem Ostseebad in Schleswig-Holstein, dann wird der Lieferverkehr nach der Saison ausgerichtet. Große Betonierabschnitte und Fertigteile planen wir möglichst in die ruhigen Monate. In der Hauptsaison gibt es nur kurze Lieferfenster am frühen Morgen, abgestimmt mit der Gemeinde und den Nachbarn.
Kommt dann Material über die A 1 aus dem Süden, dann meldet der Spediteur seine Ankunftszeit vorab. Die Ladezone ist frei, der Kran bereit. Ist ein Fahrzeug zu früh, wartet es auf einer abgestimmten Fläche außerhalb des Ortes statt in der Promenadenstraße.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit dem Bauzeitenplan. Ändert sich ein Termin, verschieben wir die Lieferfenster der betroffenen Gewerke und informieren die Spediteure. Die Bauleitung behält so den Überblick, ohne jeden Anruf selbst zu führen.
Mit der Baustelleneinrichtung teilen wir den BE-Plan, mit der Zugangskontrolle die Liste der erwarteten Fahrzeuge. Was am Tor ankommt, ist angekündigt. Was nicht angekündigt ist, wird geklärt, bevor es auf die Baustelle fährt.
Der Nord-Ostsee-Kanal trennt das Land. Auf vielen Fähren ist das Gesamtgewicht für Lkw auf 30 Tonnen begrenzt. Schwere Transporte müssen deshalb über Hochbrücken oder den Tunnel bei Rendsburg fahren. Diese Wahl gehört in die Planung, nicht in den Lieferschein.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und die größten Lieferungen. Wir zeigen, wie Routen und Zeitfenster für Ihr Vorhaben aussehen können.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Schleswig-Holstein. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit