
Eine Insel hat einen Engpass, an dem jede Lieferung vorbeimuss. Für Fehmarn ist das die Querung des Fehmarnsunds. Betonmischer, Stahl, Fertigteile und Containerzüge teilen sich diese Achse mit Urlaubern, Pendlern und dem Verkehr zu den Großbaustellen im Norden der Insel.
Unser Logistik-Management plant, wann welches Material kommt, wo es abgeladen wird und wie Fahrzeuge zur Baustelle finden. Lieferfenster, ein abgestimmter Anlieferplan und eine laufende Steuerung sorgen dafür, dass Lkw nicht vor dem Bauzaun warten und Ferienorte nicht unnötig belastet werden.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Seit 1963 verbindet die Fehmarnsundbrücke die Insel mit dem Festland bei Großenbrode. Die 963 Meter lange Brücke trägt die Bundesstraße 207 und die Bahnstrecke, ein Rad- und Fußweg verläuft daneben. Seit 2019 wird sie saniert, die Arbeiten sollen bis 2030 dauern. Wer Material auf Fehmarn anliefert, rechnet mit dieser einen Strecke und plant Puffer ein.
Rund um Puttgarden entstehen über Jahre große Bauwerke: das deutsche Ende des Absenktunnels unter dem Fehmarnbelt am Fährhafen, der Ausbau der B 207 und der Bahnstrecke Richtung Lübeck. Für den Abschnitt Fehmarn wurde die Planfeststellung der Bahn im März 2024 erteilt. Dieser Bauverkehr nutzt dieselben Straßen wie kleinere Baustellen und verlangt eine vorausschauende Taktung.
Hinzu kommt die Saison. Etwa 300.000 Übernachtungsgäste im Jahr kommen auf die Insel, in den Ferienorten an der Küste sind Straßen und Parkplätze dann stark belegt. Anlieferungen in Burgtiefe, an den Häfen oder in Burg werden deshalb in Zeiten gelegt, in denen sie Gäste und Anwohner wenig stören.

Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Lieferanten wissen, wann sie über den Sund fahren sollen, die Baustelle weiß, wann sie Personal und Stapler zum Abladen bereithält.
Wir legen fest, welchen Weg Lkw von der B 207 zur Baustelle nehmen und wo sie bei Verzögerungen warten können, ohne Dorfstraßen oder Hafenzufahrten zu blockieren.
Laufen in der Nähe große Vorhaben wie bei Puttgarden, stimmen wir Lieferzeiten so ab, dass sich die Verkehre nicht an denselben Kreuzungen stauen.
Ändert sich der Bauablauf, passen wir den Anlieferplan an und informieren Lieferanten rechtzeitig, damit kein Material zur falschen Zeit auf der Insel steht.
Lieferungen kommen dann, wenn sie gebraucht werden, statt sich vor dem Bauzaun zu sammeln.
Wartezeiten von Lkw und Abladeteams sinken.
Nachbarn und Gäste in den Ferienorten spüren weniger Baustellenverkehr.
Der Bauablauf bleibt auch bei Störungen auf der Zufahrt planbar.
→ Lieferfenster mit Abstand und eine Wartezone abseits der Zufahrt verhindern, dass sich Fahrzeuge vor dem Tor stauen.
→ Große Anlieferungen werden in die frühen Morgenstunden oder in die Nebensaison gelegt, soweit Bauablauf und Vorgaben das erlauben.
→ Im Anlieferplan steht für jede Lieferung eine realistische Fahrzeit mit Puffer, das Betonwerk erhält feste Abrufzeiten.
→ Wir rufen Material nur in der Menge ab, die gerade verbaut wird. Lagerflächen halten wir frei für die nächste Bauphase.
Bauvorhaben im Umfeld der Beltquerung, der B 207 und der Bahnstrecke, wo viele Verkehre koordiniert werden müssen.
Neubau und Sanierung an der Küste, bei denen Lieferungen in die Nebensaison und in ruhige Tageszeiten gelegt werden.
Vorhaben wie die geplante Erweiterung des Sportboothafens Burgstaaken mit Molen, Gebäuden und Parkflächen.
Bauten in Gewerbegebieten und auf der geplanten Fläche bei Puttgarden, für die eine Machbarkeitsstudie vorliegt.

Wir sammeln, welches Material in welcher Bauphase gebraucht wird und welche Lieferanten beteiligt sind.
Routen, Wartezonen und Lieferfenster werden geplant, unter Rücksicht auf Saison und Nachbarbaustellen.
Alle Beteiligten erhalten den Anlieferplan, Abrufe laufen über eine zentrale Stelle.
Wir verfolgen jede Ankunft und verschieben Fenster, wenn sich der Bauablauf ändert.
Soll für ein Ferienhotel an der Südküste von Fehmarn im Frühjahr Beton für die Bodenplatte geliefert werden, dann legen wir die Abrufzeiten so, dass die Mischer früh am Morgen über den Sund fahren. Ein Einweiser steht an der Zufahrt, die Pumpe ist aufgebaut, bevor das erste Fahrzeug ankommt.
Liegt die Baustelle nahe Puttgarden, wo gleichzeitig Großprojekte laufen, dann fragen wir deren Verkehrsplanung ab und meiden Zeiten, in denen dort viele Fahrzeuge unterwegs sind. Lieferanten erhalten eine Routenbeschreibung mit Wartepunkt.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Der Anlieferplan baut auf der Baustelleneinrichtung auf: Er kennt die Lagerflächen, die Tore und die Kranreichweite. Die operative Baulogistik übernimmt das Abladen und Verteilen auf dem Gelände.
Mit der Baustellensicherheit stimmen wir ab, wer wann durch das Tor fährt. So greifen Planung und Ausführung auf Fehmarn ineinander, ohne dass Informationen zwischen den Beteiligten verloren gehen.
Sie ist die Straßenverbindung zwischen Insel und Festland und wird seit 2019 saniert. Jede Lieferung nach Fehmarn nimmt diesen Weg. Wir planen deshalb Fahrzeiten mit Puffer und verteilen Lieferungen so, dass ein Stau auf der Zufahrt nicht den ganzen Bautag aufhält.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Zeitraum und Liefermengen. Wir entwerfen einen Anlieferplan für die Insel.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Fehmarn. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit