
Barmstedt liegt rund 30 Kilometer nördlich von Hamburg an der Krückau. Die nächsten Anschlussstellen sind Tornesch und Horst an der A 23 sowie Quickborn und Kaltenkirchen an der A 7. Jeder Lkw, der Beton, Stahl oder Fertigteile bringt, fährt deshalb ein gutes Stück über Kreis- und Landstraßen und durch Nachbargemeinden wie Lutzhorn, Bokholt-Hanredder oder Groß Offenseth-Aspern.
Unser Logistik-Management plant diese Wege mit, bevor die erste Bestellung rausgeht. Wir vergeben Lieferfenster, stimmen Anfahrtsrouten mit den Lieferanten ab und sorgen dafür, dass an der Baustelle immer nur so viele Fahrzeuge ankommen, wie Ladezone und Kran gerade aufnehmen können.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der Weg von der Autobahn zur Baustelle ist lang genug, dass sich Verzögerungen summieren. Ein Betonmischer, der im Berufsverkehr auf der Landstraße steht, kommt später an als geplant – und die Pumpe wartet. Deshalb rechnen wir Fahrzeiten je Lieferant und Route und legen Puffer dort an, wo sie dem Bauablauf am meisten nutzen.
Der Schulverkehr spielt eine große Rolle. Neben der Linie 294 nach Quickborn fahren in Barmstedt die Schulbuslinien 6541 bis 6544, dazu kommen Eltern und Kinder auf dem Weg zur James-Krüss-Grundschule, zur Gottfried-Semper-Schule, zum Gymnasium und zur Albert-Schweitzer-Förderschule. Große Anlieferungen legen wir deshalb möglichst außerhalb der Zeiten, in denen sich dort Schüler bewegen.
Viele Baustellen liegen mitten in Wohngebieten. Ob an der Königsberger Straße, am Jittkamp oder an der Norderstraße südlich der AKN-Strecke: Anwohner parken am Straßenrand, Lieferwagen und Müllabfuhr wollen durch. Eine Baustelle, die ihre Lieferungen bündelt und ankündigt, kommt mit der Nachbarschaft deutlich besser aus.

Jede Anlieferung bekommt ein Zeitfenster mit Abladeort. Lieferanten buchen vorab, kurzfristige Änderungen laufen über einen festen Ansprechpartner statt über zufällige Anrufe auf der Baustelle.
Für Tieflader, Kranteile und lange Fertigteile prüfen wir die Strecke von der Autobahn bis zum Bauplatz und stimmen sie mit Spediteur und Behörden ab.
Bei großen Betonagen oder Montagetagen planen wir die Fahrzeugfolge so, dass Pumpe und Kran ohne Leerlauf arbeiten und sich keine Schlange vor dem Tor bildet.
Wir kündigen Tage mit vielen Lieferungen oder Straßensperrungen rechtzeitig an und halten die Absprachen mit der Verwaltung zu Halteverboten und Sondernutzungen.
Pumpen, Kräne und Montagekolonnen warten seltener auf Material.
Die Straße vor der Baustelle bleibt für Anwohner und Busse befahrbar.
Lieferanten wissen genau, wann und wo sie abladen dürfen.
Sie sehen jederzeit, welche Lieferungen für die nächsten Tage geplant sind.
→ Feste Fenster mit Puffer, Rückmeldung der Fahrer bei Abfahrt und eine Wartezone abseits der Wohnstraße fangen Verspätungen auf.
→ Schwere Lieferungen werden um diese Zeiten herum geplant. Wo es nicht anders geht, sichert ein Einweiser die Zufahrt.
→ Alle Bestellungen laufen in einen gemeinsamen Lieferplan. Wer kein Fenster hat, wird umgeleitet oder auf einen freien Termin gesetzt.
→ Wir planen Rangierwege vorab, setzen kleinere Fahrzeuge ein oder lassen Material auf eine Pufferfläche liefern und von dort weiterverteilen.
An der Königsberger Straße sollen vier Mehrfamilienhäuser mit 36 Wohnungen entstehen. Solche Vorhaben brauchen abgestimmte Fenster, weil Anwohner rundherum wohnen.
Für den Vollversorger am Knüppeldamm westlich der Lutzhorner Landstraße gilt ein Bebauungsplan. Hallenbau bringt viele Großlieferungen in kurzer Zeit.
Östlich der Lutzhorner Landstraße liegt ein Gewerbegebiet im Planverfahren. Dort fallen Stahlbau, Fertigteile und Kranmontagen an.
An der August-Christen-Straße plant die Stadt Nahversorgung, seniorengerechtes Wohnen und eine Schulerweiterung – mit Lieferverkehr neben Schulwegen.

Wir sammeln Mengen und Termine aller Gewerke und prüfen die Strecken von den Lieferwerken bis zum Bauplatz.
Zeitfenster, Abladeorte und Regeln für Lieferanten werden festgelegt und an alle Beteiligten verteilt.
Buchungen, Verspätungen und Änderungen laufen über uns, damit vor dem Tor kein Stau entsteht.
Mit jeder Bauphase passen wir Fenster und Routen an die neue Lage auf der Baustelle an.
Steht in einem Barmstedter Wohngebiet eine große Deckenbetonage an und kommt der Beton von einem Werk jenseits der Autobahn, dann legen wir Beginn und Fahrzeugfolge so, dass die ersten Mischer nach dem morgendlichen Schulverkehr eintreffen. Die Fahrer melden sich bei Abfahrt, damit wir den Takt bei Stau auf der Landstraße anpassen können.
Ist die Wohnstraße zu schmal für wartende Mischer, dann richten wir eine Wartezone am Rand des Gebiets ein und rufen die Fahrzeuge einzeln ab. Für denselben Tag gebuchte Lieferungen anderer Gewerke verschieben wir, damit die Pumpe ungestört arbeiten kann.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management arbeitet mit dem Einrichtungsplan der Baustelle: Ladezone, Kranreichweite und Lagerflächen bestimmen, was an einem Tag angeliefert werden kann. Die operative Baulogistik übernimmt das Material am Tor und bringt es zum Einbauort.
Am Tor greifen Lieferplan und Zugangskontrolle ineinander. Nur gebuchte Fahrzeuge kommen auf die Fläche, alle anderen werden geordnet umgeleitet. So bleiben Sicherheit und Materialfluss auf einem Stand.
Wir rechnen für jedes Lieferwerk die Fahrzeit über die Landstraße und legen Puffer in den Lieferplan. Die Fahrer melden sich bei Abfahrt, sodass wir in Barmstedt rechtzeitig reagieren können, wenn ein Fahrzeug später kommt.

Nennen Sie uns Bauvorhaben, Lieferwerke und Zeitraum. Wir schlagen Ihnen einen Lieferplan vor, der zu Ihrer Baustelle passt.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Barmstedt. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit