
Ein Betonmischer, der im Berufsverkehr vor dem Bahnhof feststeckt, ein Sattelzug, der in einer Wohnstraße nicht wenden kann, drei Lieferanten, die gleichzeitig an einer Ladezone ankommen: Auf vielen Baustellen entstehen Verzögerungen nicht im Bau, sondern auf dem Weg dorthin.
Unser Logistik-Management setzt genau dort an. Für Bauvorhaben in Pinneberg entwickeln wir ein Konzept, das Anfahrtswege, Lieferfenster, Ladezonen und Materialflüsse festlegt. Jede Lieferung bekommt einen Termin, jeder Lkw eine Route und jede Palette einen Platz.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Pinneberg liegt rund 18 Kilometer nordwestlich der Hamburger Innenstadt. Im Osten führt die A 23 mit drei Anschlussstellen an der Stadt vorbei, im Westen verläuft die L 103 und die Westumgehung verbindet die Gewerbeflächen im Norden mit dem Straßennetz. Welche dieser Achsen ein Lieferant nutzt, entscheidet darüber, ob er pünktlich ankommt oder sich durch die Innenstadt quält.
Der Bahnhof ist ein Knoten für Pendler: Hier halten Züge der Strecke Hamburg-Altona–Kiel, die S 3 endet in Pinneberg, eine zweite S-Bahn-Station mit großem Park-and-Ride-Platz liegt in Thesdorf. Rund um diese Punkte ist morgens und am späten Nachmittag viel los. Baustellen im Bahnhofsumfeld brauchen Lieferfenster, die diesen Verkehr umgehen.
In der Innenstadt kommt die Nachbarschaft hinzu. Die Fußgängerzone Dingstätte, die verkehrsberuhigte Ebertpassage und Wohnstraßen in Quellental oder Thesdorf vertragen keine wartenden Lkw. Hier planen wir kurze, genau getaktete Ladezeiten und feste Rückfahrwege.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und leiten daraus Anlieferzonen, Lagerbedarf und Transportwege ab. Das Konzept wird Teil der Baustellenordnung.
Jede Lieferung erhält ein Zeitfenster. Lieferanten buchen ihren Termin, wir prüfen Überschneidungen und halten die Zufahrt für Kranarbeiten und Betonagen frei.
Wir legen für Lieferanten Routen fest, die Wohnstraßen und Engstellen meiden. Sie gehen mit dem Liefertermin an den Fahrer, etwa über die Anschlussstellen der A 23 oder über die Westumgehung.
Mit kurzen Abstimmungen zwischen den Gewerken passen wir Lieferungen an den tatsächlichen Baufortschritt an. So wird nur geliefert, was in den nächsten Tagen eingebaut wird.
Lieferungen kommen zu einem vereinbarten Termin und warten nicht auf der Straße.
Anwohner, Geschäfte und Pendler werden weniger durch den Baustellenverkehr belastet.
Das Material liegt dort, wo es gebraucht wird, statt im Weg zu stehen.
Sie sehen jederzeit, welche Lieferungen anstehen und wo Engpässe drohen.
→ Wir legen Lieferfenster außerhalb der Spitzenzeiten fest und lassen große Lieferungen bevorzugt am Vormittag oder früh am Nachmittag kommen.
→ Wir bündeln Lieferungen auf wenige feste Termine, klären Zufahrtsgenehmigungen und sorgen dafür, dass Ware sofort abgeladen und weggebracht wird.
→ Über das Slot-Management sehen alle Beteiligten, wann die Zone belegt ist. Doppelte Buchungen fallen auf, bevor die Lkw losfahren.
→ Wir teilen das Gelände in Logistikzonen mit eigenen Zufahrten und Lagerflächen und schreiben den Plan mit jedem Bauabschnitt fort.
Umbauten wie am Bahnhof mit seinem Fußgängertunnel und Bauten im Umfeld, wo Pendlerverkehr und Lieferverkehr zusammentreffen.
Mehrere Gebäude auf einer Fläche, etwa im Quartier auf dem früheren Werksgelände am Bahnhof mit zehn Wohngebäuden und einem Parkhaus.
Das geplante Zentralklinikum am Ossenpadd mit vielen Gewerken, großen Mengen und mehreren Bauabschnitten.
Umbauten an der Dingstätte und rund um die Ebertpassage mit begrenzter Zufahrt und engen Ladezeiten.

Wir sammeln Mengen, Gewerke und Termine und sehen uns Zufahrten und Umfeld der Baustelle an.
Routen, Ladezonen, Lagerflächen und Lieferfenster werden festgelegt und mit Bauleitung und Stadt abgestimmt.
Lieferanten buchen Zeitfenster, wir prüfen die Belegung und geben Route und Ansprechpartner weiter.
Wir verfolgen, ob Lieferungen pünktlich ankommen. Danach passen wir das Konzept an neue Bauphasen an.
Wird in der Nähe des Bahnhofs ein Wohn- oder Geschäftshaus errichtet, dann planen wir die Anlieferung um den Pendlerverkehr herum. Lieferanten erhalten feste Fenster, außerhalb der Spitzenzeiten sowie eine Route, die vom Autobahnanschluss bis zur Ladezone ohne Wendemanöver in Wohnstraßen auskommt.
Folgt danach der Innenausbau, dann steigt die Zahl kleiner Lieferungen stark an. In dieser Phase verkürzen wir die Slots, bündeln Teillieferungen auf einen Termin am Tag und stimmen mit den Gewerken ab, welche Ware direkt auf die Etagen geht. So bleibt die Ladezone in Pinneberg auch in der dichtesten Phase frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistikkonzept baut auf der Baustelleneinrichtung auf und gibt der operativen Baulogistik vor, wann und wo Ware ankommt. Unsere Baulogistiker vor Ort setzen die Slots um, nehmen Lieferungen an und melden Abweichungen.
An der Einfahrt verbindet sich das Konzept mit der Zugangskontrolle. Wer einen gebuchten Slot hat, wird zügig eingelassen, wer ohne Termin kommt, wird umgeleitet oder bekommt einen neuen Zeitpunkt.
Wir legen die Lieferfenster so, dass große Fahrzeuge nicht in den morgendlichen und nachmittäglichen Spitzen rund um Bahnhof und Autobahnanschlüsse unterwegs sind. Für die Fahrer geben wir eine Route mit, die belastete Knoten meidet.

Erzählen Sie uns, was gebaut wird und wo. Wir entwerfen ein Logistikkonzept mit Routen, Ladezonen und Lieferfenstern.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Pinneberg. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit