
Wer nach Uetersen liefert, kommt in der Regel über die Bundesstraße 431. Sie verbindet die Stadt mit der A 7 bei Hamburg-Bahrenfeld und mit der A 23 bei Elmshorn. Nach Tornesch führt die L 107. Eine Autobahn oder einen Personenbahnhof hat die Stadt selbst nicht, der gesamte Baustellenverkehr läuft über Straße und durch bewohnte Quartiere.
Unser Logistik-Management plant diesen Verkehr, bevor er entsteht. Wir legen Routen fest, vergeben Lieferfenster für jeden Lkw, richten Anlieferzonen ein und stimmen die Abläufe mit Bauleitung, Lieferanten und Nachbarschaft ab. Ziel ist ein Materialfluss ohne Warteschlangen vor dem Bauzaun.
Eigenes Personal
Standorte bundesweit
Kernleistungen
Einsatzbereit
Der größte Teil des Einzelhandels der Stadt liegt im Zentrum rund um Innenstadt und Altstadt. Am Buttermarkt liegt die zentrale Haltestelle der Busse im HVV, die Uetersen mit Elmshorn, Tornesch, Pinneberg und Wedel verbinden. Ein Lkw, der hier zur falschen Zeit hält, blockiert Kundschaft und Busverkehr zugleich.
Uetersen ist dicht bewohnt, mit rund 19.000 Einwohnern auf gut elf Quadratkilometern. Viele Baufelder grenzen direkt an Wohnstraßen. Die Stadt hat einen Lärmaktionsplan aufgestellt und für einzelne Vorhaben wie den Bebauungsplan „Am Tornescher Weg“ schalltechnische Untersuchungen erstellen lassen. Ruhezeiten und Lärm gehören deshalb in jede Lieferplanung.
Material kommt fast immer über die Straße. Die Pinnau ist zwar Bundeswasserstraße, gewerbliche Schiffe fahren dort aber seit 2017 nicht mehr, weil sich Schlick abgelagert hat. Für große Mengen wie Beton, Stahl oder Fertigteile planen wir deshalb Lkw-Takte, die zur Kapazität der Zufahrt passen.

Wir erfassen Gewerke, Mengen und Bauphasen und legen fest, wie Material in Uetersen ankommt, wo es lagert und wann es verbaut wird.
Jeder Lieferant bucht ein Zeitfenster. So kommen Lkw nicht gleichzeitig, sondern im Takt, den Zufahrt und Abladefläche hergeben.
Wir geben Lieferanten eine feste Route ab B 431 oder L 107 vor, die Wohnstraßen, Schulwege und die Innenstadt so wenig wie möglich berührt.
Halteverbote, Sondernutzung und Anwohnerinformation planen wir mit ein, damit Lieferungen nicht an einer Genehmigung oder einer Beschwerde hängen bleiben.
Lkw kommen im Takt an, Wartezeiten vor dem Tor werden seltener.
Die Nachbarschaft in Uetersen kennt die Liefer- und Bauzeiten und hat einen festen Ansprechpartner.
Lager auf der Baustelle bleiben klein, weil Material dann kommt, wenn es gebraucht wird.
Bauleitung und Gewerke sehen jederzeit, welche Lieferung wann eingeplant ist.
→ Wir vergeben Lieferfenster, melden Verspätungen weiter und halten eine Nachrückfläche frei, damit niemand in zweiter Reihe steht.
→ Lieferungen legen wir in Zeiten mit wenig Betrieb, die Anlieferzone wird beantragt und beschildert und ein Einweiser begleitet das Rangieren.
→ Wir legen Ruhezeiten fest, schreiben sie in die Lieferbedingungen und informieren die Nachbarschaft vorab über Bauzeit und Ansprechpartner.
→ Kranzeiten und Lieferfenster planen wir zusammen, sodass das Fertigteil direkt vom Lkw an seinen Platz gehoben wird.
Mehrfamilienhäuser und Reihenhausanlagen in Wohngebieten, wo Lkw durch Wohnstraßen fahren und Ruhezeiten gelten.
Umbauten und Ersatzneubauten nahe Buttermarkt und Altstadt, bei denen Geschäfte und Busverkehr weiterlaufen.
Neubauten und Erweiterungen für Betriebe, bei denen Stahl, Fertigteile und Technik in großen Mengen ankommen.
Sanierungen an Schulen und städtischen Gebäuden, bei denen Lieferungen um Unterrichtszeiten und Schulwege herum geplant werden.

Wir sammeln Bauzeitenplan, Liefermengen und Lieferanten und sehen uns die Zufahrt zur Baustelle vor Ort an.
Wir bestimmen Route, Anlieferzone, Lager und Ruhezeiten und schreiben sie als Lieferbedingungen für alle Beteiligten fest.
Lieferanten buchen ihre Zeitfenster, wir prüfen Überschneidungen mit Kranzeiten und anderen Lieferungen.
Während der Bauzeit überwachen wir die Lieferungen, verschieben Fenster bei Verzug und berichten der Bauleitung.
Liegt eine Baustelle im Zentrum von Uetersen an einer Geschäftsstraße, dann stehen Lieferverkehr, Kundschaft und Busse auf engem Raum. Wir legen die Anlieferung in die frühen Vormittagsstunden außerhalb der Ruhezeiten, beantragen eine Ladezone und geben jedem Lieferanten ein festes Zeitfenster.
Kommen gleichzeitig Trockenbau, Elektro und Haustechnik ins Haus, dann bündeln wir kleinere Lieferungen und verteilen sie auf die Wochentage. So hält nie mehr als ein Fahrzeug vor dem Gebäude und die Straße bleibt für den übrigen Verkehr frei.
ISO 9001 zertifiziert
Qualitätsmanagement
DIN 77200 zertifiziert
Sicherheitsdienstleistungen
AVPQ-zertifiziert
Amtliches Verzeichnis
DMB Mitglied
Deutscher Mittelstandsbund
Das Logistik-Management greift auf den Einrichtungsplan zurück: Anlieferzone, Lager und Kranstandort sind dort festgelegt. Unsere operativen Kräfte nehmen die Lieferungen an, die Sicherheit am Tor prüft, ob ein Fahrzeug eingeplant ist.
Ändert sich der Bauablauf, verschieben wir die Lieferfenster mit. Lieferanten, Bauleitung und Gewerke arbeiten mit demselben Plan, auf großen Baustellen in Uetersen ebenso wie auf kleinen.
Der Fernverkehr erreicht die Stadt über die B 431, die zur A 7 und zur A 23 führt. Aus Richtung Tornesch kommt man über die L 107. Wir legen für jede Baustelle eine feste Route fest und geben sie allen Lieferanten mit den Lieferbedingungen vor.

Nennen Sie uns Baustelle, Bauzeit und Liefermengen. Wir schlagen Ihnen ein Logistikkonzept mit Routen und Lieferfenstern vor.
Erzählen Sie uns von Ihrem Bauvorhaben in Uetersen. Wir erstellen Ihnen ein individuelles Logistikkonzept – unverbindlich und kostenlos.
Keine Subunternehmer · Eigenes Personal · Bundesweit einsatzbereit